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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Rückblick: Harpers überstrahlt „Mister Sportschau“

28.12.2017

Cloppenburg Großer Bahnhof im Cloppenburger Stadion an der Friesoyther Straße: Am 4. September 1970 bestritt eine Auswahl bekannter Persönlichkeiten aus dem Kreis Cloppenburg ein Fußballspiel gegen eine Prominentenmannschaft des Westdeutschen Rundfunks. Gespielt wurde für den guten Zweck, der Reinerlös ging an das Altersheim St. Pius-Stift in Cloppenburg.

Bei der hiesigen Prominenten-Elf standen unter anderem Walter Liedtmeyer, Gert Hafer, Alwin Bergmann, Walter Thobe, Felix Viegener und Berthold Kalkhoff im Kader. Auch die einstige BVC-Größe Hans Hochartz war mit von der Partie. Jedoch kam Hochartz nicht auf seiner Stammposition, der des Torhüters zum Einsatz. Diesen Posten übernahm der Fahrradhersteller Berthold Kalkhoff. Die Mitglieder der WDR-Auswahl brauchten derweil den Zuschauern auch nicht lange vorgestellt zu werden. Namen wie „Mister Sportschau“ Ernst Huberty, oder Willi Quatuor (Box-Europameister im Super-Leichtgewicht) kannten seinerzeit nicht nur die Sportfans.

Mit Gerhard „Gerdi“ Harpers war auch ein ehemaliger Fußball-Nationalspieler dabei. Er absolvierte in den 50er-Jahren sechs Länderspiele für die deutsche A-Nationalmannschaft. Und Harpers ließ auch in diesem freundschaftlichen Aufeinandertreffen sein großes Können aufblitzen. Den Anstoß der Partie führte Cloppenburgs Bürgermeister Hermann Witte aus.

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In der von Schiedsrichter Josef Fresenborg (Cloppenburg) geleiteten Begegnung entwickelte sich eine muntere Begegnung, in der es einen Angriff nach dem anderen auf die Lachmuskeln der Zuschauer gab.

So arbeitete die Prominenten-Auswahl mit allen Tricks. So spielten die „Promis“ phasenweise mit 13 Spielern. Auch die Fußballer der Cloppenburger Auswahl zogen alle Register. Sie wechselten häufig aus und ein. Auf die Frage nach dem Grund der ständigen Wechsel, antworteten die Lokalhelden verschmitzt: „Dies läge an der angeblich so dünnen Höhenluft im Stadion an der Friesoyther Straße.“

Dieses Klima schien Harpers bestens zu bekommen. Der ehemalige Akteur von Fortuna Düsseldorf, seinerzeit 42-Jahre jung, schoss sein Team mit fünf Toren quasi im Alleingang zum 6:3-Erfolg. Damit stellte er seinen Mitspieler Huberty deutlich in den Schatten, der kaum Akzente setzte.

Derweil versuchte sich der Cloppenburger Wirt vom „Briefkasten“, Felix Viegener, als Rechtsaußen. Doch gelang es ihm nicht, wie Reinhard „Stan“ Libuda zu wirbeln. Dies verwunderte jedoch nicht sonderlich, da beim Gegner mit Quatuor und Erich Schöppner (ehemaliger Europameister im Halbschwergewicht) zwei Ex-Boxer mitmischten, die sich im Eins-gegen-eins zu behaupten wussten.

Die Stimme am Mikrofon, die das Geschehen auf dem grünen Rasen in flotter Manier kommentierte, kam den Zuschauern ebenfalls bekannt vor. Es war die Stimme von Frank Barufski. Ein Allroundtalent, der als Schauspieler, Hörspielsprecher und Moderator sein Geld verdiente. So war er unter anderem in den 50er-Jahren in vielen unvergessenen Hörspielproduktionen wie „Paul Temple“, und den legendären Karl-May-Folgen zu hören gewesen. Nach der Partie wurde im Traditionslokal „Walhalla“ die dritte Halbzeit angepfiffen, bei der dem Vernehmen nach, die Lachmuskeln der Teilnehmer ebenfalls viel zu tun bekamen.

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