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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

TVC in der Endphase cleverer

16.09.2019

Cloppenburg /Sandkrug Einen Vorgeschmack auf die weitere Handball-Oberligasaison in der häufigen Rolle des Favoriten bekam der TV Cloppenburg bereits im ersten Auswärtsspiel bei der TSG Hatten/Sandkrug geboten. Denn der 30:27 (16:14)-Erfolg hing buchstäblich an einem seidenen Faden, als acht Minuten vor Schluss Bence Lugosi die letzte von insgesamt fünf Zeitstrafen erhielt beim Stand von 25:25.

„Da haben wir clever reagiert, bewusst die Außenpositionen freigelassen, um im Zentrum Ballverluste zu provozieren“, sagte TVC-Coach Barna-Zsolt Akacsos. Dieser Schachzug gelang, weil die TSG, wie ihr Trainer Hauke Rickels betonte. „wir einfach zu ungeduldig gespielt haben“.

Zwei Tempogegenstöße von Eddy de Raad zum 27:25 und das 28:25 durch Jannis Koellner ebenfalls in Unterzahl machten den Sieg perfekt. Daran änderte auch die Auszeit der TSG nichts mehr, weil danach Linksaußen Vincent Saalmann, der mit sieben Treffern herausragte, den Deckel draufsetzte. Saalmann musste auf seiner Position durchspielen, weil Koellner auf die ungewohnte Mittelposition rückte. Denn vor dem Spiel hatte sich Mark Schulat eine Zerrung zugezogen und musste nach zwei Angriffen auf der zentralen Position aufgeben.

„Diese Umstellungen haben wohl dazu geführt, dass wir nicht so souverän aufgetreten sind“, sagte Akacsos. Zwar führte der TVC schnell 3:0 (3.), aber die TSG blieb hartnäckig, glich schnell aus und verkürzte auch einen 11:15-Rückstand (26.), um nach 37 Minuten erstmals nach langer Zeit mit 19:18 in Führung zu liegen.

Dies war zum einen der kompromisslosen TSG-Abwehr, an der sich der TVC immer wieder aufrieb, anderseits aber auch der momentanen Schwäche des Favoriten aus dem Rückraum geschuldet, wo nur sechs der 30 Tore erzielt wurden. „Daran müssen wir arbeiten und erheblich besser werden“, sagte Akacsos, denn so wird der Titelmitfavorit stets auf betonharte und unangenehme 6:0-Abwehrformationen treffen.

Dass diese am Ende dem Gastgeber nicht zum Sieg reichte, lag an der Cleverness des TVC in der Schlussphase und wohl auch an der Physis. „Meine Jungs sind topfit, geben nie auf und haben eine glänzende Moral“, ist Akacsos stolz, vergaß aber auch nicht, den Gegner für seine starke Leistung besonders zu loben.

TVC: Legler, Buschmann - Koellner (5), Harms (5/1), Borchert, Danielzik (2), Andreßen (3), Köhler, Schulat, Hansen, Gülzow (2), Saalmann (7), de Raad (5/1), Lugosi (1).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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