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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Startschuss im Stadion soll keine Eintagsfliege sein

11.09.2019

Cloppenburg Diese Veranstaltung soll der Startschuss für eine lang währende Erfolgsgeschichte werden: Am Dienstag gingen erstmals die Leichtathletik-Meisterschaften für Förderschulen – die „Special Olympics“ – in Cloppenburg über die Bühne. Das St. Vincenzhaus Cloppenburg veranstaltete in Kooperation mit den „Special Olympics Niedersachsen“ einen Sporttag für junge Leichtathleten mit Förderbedarf.

Eingeladen wurden in den BVC-Sportpark an der Friesoyther Straße zehn Förderschulen aus dem Nordwesten. Unter anderem gingen auch Sportler der Elisabethschule Friesoythe, Maximilian-Kolbe-Schule Löningen, Sophie-Scholl-Schule Altenoythe, Heimstatt-Clemens-August Neuenkirchen und die Schule an der Kleiststraße Oldenburg an den Start.

Die Sportorganisatoren Kerstin Schöwing und Egon Kassens bekamen zudem Unterstützung von Schülern der BBS am Museumsdorf, die als Helfer und Betreuer zum reibungslosen Ablauf beitrugen. Es tummelten sich rund 400 Personen auf den Sportplätzen, der Aschenbahn oder Tribüne. Das Betreuungsverhältnis liegt laut Veranstalter bei 1:3 – auf einen Betreuer kommen ungefähr drei Kinder.

Die Förderschulen stellten jeweils etwa sechs Athleten, die die Disziplinen Laufen (50 Meter, 100 Meter, 400 Meter sowie Staffelläufe) mit Vorrunde und Finale sowie Weitsprung und Werfen meisterten. „Jeder Athlet kann mitmachen, sogar Rollstuhlfahrer“, freute sich Kassens.

„Hau den Lukas“, „Twister“ oder und „Teebeutelweitwurf mit dem Mund“: Außerdem konnten sich die Nachwuchsathleten in ihren Pausen an den „Fun Olympics“ ausprobieren. Vor dem bunten Treiben war – wie bei Olympia üblich – das Olympisches Feuer entfacht worden. Diese Aufgabe übernahm Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU).

Diese Veranstaltung in Cloppenburg, die bislang nur in größeren niedersächsischen Städten wie Hannover oder Hildesheim stattgefunden hatte, soll nicht die letzte gewesen sein. „Das soll keine Eintagsfliege sein“, beteuerte Oliver Senger, Vizepräsident der Organisation „Special Olympics Niedersachsen“, die Sportveranstaltungen für Personen mit geistigen Beeinträchtigungen durchführt. Man wolle in Niedersachsen mit neuen Veranstaltungsorten „Leuchtpunkte setzen“.

Unterdessen gibt es auf der Tribüne tosenden Applaus. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer sprinten die Athleten des 400-Meter-Laufs ins Ziel. Johannes Meyer, Schulleiter des St. Vincenzhauses, genießt die Stimmung: „Es ist schön zu sehen, wie so mancher Schüler hier vor dieser großen Kulisse über sich hinauswächst.“ Seine Schützlinge hätten lange diesem Tag entgegengefiebert.

Trotz des Gedankens der Inklusion und Integration bleibt es für die Förderschüler auch ein Wettbewerb, bei dem man sich mit Konkurrenten misst. Die besten Nachwuchsathleten qualifizierten sich nämlich für den Landeswettbewerb. Dieser – so Senger – könnte auch in Cloppenburg veranstaltet werden. Darüber denke man zumindest nach.


     www.specialolympics-nds.de 
Niklas Grönitz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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