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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC will Geld vom Landkreis

29.11.2017

Cloppenburg Der Landkreis Cloppenburg soll ein mit drei bis fünf Millionen Euro ausgestattetes und auf die Dauer von drei bis fünf Jahren ausgelegtes Programm „Bau von Kunstrasenplätzen“ auf den Weg bringen. Das hat der BV Cloppenburg in einem Brief an Landrat Johann Wimberg (CDU) gefordert.

Mit dem Geld soll die Anlage von Kunstrasenplätzen durch die heimischen Sportvereine mit bis zu 50 Prozent gefördert werden. Voraussetzung für die Gewährung ist, dass die jeweilige Kommune einen Zuschuss in gleicher Höhe gewährt. Zudem sollen die geltenden Sportförderrichtlinien geändert werden, um beispielsweise den Eigenanteil für Vereine in Höhe von 20 Prozent abzuschaffen.

Die entstehenden Anlagen sollen auch dem Schulsport zur Verfügung stehen. Zu zeitlichen Überschneidungen dürfe es nicht kommen. Hintergrund dieses Vorstoßes ist der Wunsch, den Trainings- und Spielbetrieb im heimischen Raum das ganze Jahr über aufrecht zu erhalten. Das sei auf Naturrasen wegen wechselnder Witterungseinflüsse, besonders im Herbst und Winter, nicht oder nur eingeschränkt gewährleistet. Zudem übernähmen die Vereine mit ihrem Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit eine wichtige Aufgabe, die originär in kommunaler Hand liege.

Nach Angaben des Vereins steht derzeit kreisweit nur ein Kunstrasenplatz auf dem Gelände der Kreissportschule Lastrup zur Verfügung. Anders sehe es dagegen in den Nachbarlandkreisen beziehungsweise in Städten wie Hude, Rastede oder Oldenburg aus. Die Nutzung des Lastruper Platzes teilen sich nach BVC-Angaben, neben externen Nutzern, aktuell etwa 60 heimische Fußballvereine. Bei dieser Belastung ließen sich durchgehende Trainingszeiten für die Vereine nicht realisieren.

Die Kosten für einen Kunstrasenplatz werden, wird der Bau in Vereinsregie ausgeführt, auf etwa 600 000 bis 700 000 Euro veranschlagt. Nach den gültigen Sportförderrichtlinien gewährt der Landkreis einen 20-Prozent-Zuschuss, das entspricht maximal 100 000 Euro. Die jeweilige Stadt oder Gemeinde gibt bis zu 25 000 Euro bei. Der Sportbund unterstützt mit bis zu 100 000 Euro. Wegen der derzeit zahlreich gestellten Förderanträge seien jedoch aus diesem Topf maximal sieben bis acht Prozent zu erwarten.

Die dann noch verbleibenden 500 000 Euro seien jedoch durch die Vereine nicht in Eigenregie zu stemmen. „Kein Verein im Landkreis Cloppenburg wird diese Investitionskosten auch nur ansatzweise aufbringen können“, heißt es in dem BVC-Schreiben an Wimberg.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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