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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Tennis: Abgespeckte Saison auch mit Doppeln

10.06.2020

Cloppenburg Im Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) starten knapp 60 Prozent der ursprünglich gemeldeten Mannschaften in die Sommersaison 2020, einer Übergangssaison angesichts der Corona-Pandemie. Das teilte der Verband jetzt mit.

Die Begegnungen in allen Spiel- und Altersklassen beginnen am 13. Juni. Die Saison wird ohne Auf- und Absteiger gespielt. Überdies können Punktspiele im Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) mit Doppel stattfinden. Nachdem zunächst das Doppelspiel in Niedersachsen freigegeben worden war, gab nun auch das Ordnungsamt in Bremen grünes Licht.

Nicht alle heimischen Teams nehmen überregional teil

Diese Mannschaften aus der heimischen Region nehmen überregional am Sommer-Wettbewerb teil: Damen 40 Bezirksliga BV Kneheim Damen 50 Verbandsliga SV Strücklingen Herren Verbandsliga Emsteker TC Herren 30 Oberliga TC Nikolausdorf-Garrel Herren 30 Verbandsklasse VfL Löningen Herren 30 Bezirksliga Essener TV Herren 40 Verbandsliga TV Bösel Herren 40 Bezirksliga SV Strücklingen Herren 60 Verbandsliga TC Nikolausdorf-Garrel (kommt dank Zusammenlegung der beiden Verbandsligen auf drei Punktspiele). Diese Vereine haben zurückgezogen: VfL Löningen Herren 40 Bezirksliga, Herren 55 Verbandsliga, Herren 60 Verbandsklasse. Damen 40 Verbandsliga. TV Friesoythe Herren 40 Bezirksliga BV Kneheim Damen 30 Verbandsliga TC Nikolausdorf-Garrel Herren 50 Verbandsliga Essener TV Damen 30 Landesliga

Gleichwohl: Der Punktspielbetrieb findet in diesem Sommer nur in abgespeckter Form statt. „Die meisten Zurückziehungen von Mannschaften gab es im Seniorenbereich ab 30 Jahre. Bei den Damen und Herren sowie im Jugendbereich ist die Zahl weit geringer“, sagt der TNB-Vizepräsident Jörg Kutkowski. Der Start der Punktspiele der Jugend wurde bereits frühzeitig auf das Ende der Sommerferien verschoben.

Die Zahlen zeigen deutlich auf, wie unterschiedlich in den Vereinen entschieden wurde. In einigen Vereinen wurden alle Mannschaften abgemeldet. In anderen Clubs wurde sehr individuell entschieden. „Wir freuen uns über jede teilnehmende Mannschaft“, sagt TNB-Präsident Raik Packeiser. „Natürlich haben wir auch Verständnis für diejenigen, die sich für einen Rückzug entschieden haben. Wir waren abhängig von politischen Vorgaben, deren Veränderungen manchmal zu spät für uns und für frühzeitig abgemeldete Mannschaften kamen.“

Nach dem Ende der Frist zur Zurückziehung werden alle eingegangenen Mails bearbeitet. Die Empfehlung des TNB lautet, die Termine vorläufig zu vereinbaren, sofern weder die eigene Mannschaft zurückgezogen wurde noch bekannt ist, ob die Gastmannschaft zurückgezogen hat. So wäre beispielsweise in der Verbandsliga der Herren 60 für den TC Nikolausdorf-Garrel nur eine Partie übrig geblieben. Da aus beiden Siebener-Gruppen eine gemacht wurde, blieben noch vier Teams und so drei Spiele gegen den TSV Burgdorf, den TV Hessisch-Oldendorf und FC Neuwarmbüchen für das Team um Kapitän Josef Meyer übrig.

Falls sich Änderungen in den Staffeln ergeben, müssen nach Veröffentlichung neue Termine vereinbart werden. Bereits vereinbarte Termine für zurückgezogene Mannschaften verlieren ihre Gültigkeit. Der Verband bittet darum, von weiteren Anfragen an das Sportbüro abzusehen. „Wir haben vollstes Verständnis dafür, dass unter den jetzigen Voraussetzungen die eine oder andere Mannschaft doch gerne gespielt hätte“, teilte der Verband mit und bittet um Verständnis. Eine Abmeldung vom Punktspielbetrieb oder auch eine Neuanmeldung erfordere Zeit und Arbeit, daher habe er sich für eine Deadline entscheiden müssen, an der, wie vorab kommuniziert, festgehalten werden müsse.

Ein Rückzug vom Rückzug sei ein Arbeitsprozess, der viel Zeit koste. Zeit, die der Verband aktuell einfach nicht mehr habe. „Auch wir hätten gerne vor dem 1. Juni über die Entscheidung pro Doppel Bescheid gewusst, jedoch sind wir von den Entscheidungsprozessen der Regierung abhängig“, heißt es seitens des Verbandes. „Wir versichern aber, dass es immer unser Ziel war, klare und transparente Entscheidungen zu treffen und diese schnell und intensiv an die Vereine zu kommunizieren. Wir haben Verständnis, dass die aktuelle Lage frustrierend ist, bitten jedoch ebenfalls um dieses Verständnis, da auch für uns die Situation alles andere als leicht ist.“

Zum Thema Doppel zitiert der Tennisverband die Behörden – für Einzel- oder Individualsportarten gelte demnach folgendes: „Ist ein konsequenter Verzicht auf direkten körperlichen Kontakt, die Einhaltung des Mindestabstands von zwei Metern, die Einhaltung der Hygieneregeln und der Verzicht auf Publikum gewährleistet, steht einem Wettkampfbetrieb nichts entgegen. Die Ausübung des Doppels im Tennis ist nach Aussage des Ordnungsamtes möglich.“ Damit sei ein normaler Punktspielbetrieb auf TNB-Ebene möglich, sagt TNB-Vizepräsident Kutkowski. „Denn in Niedersachsen und Bremen ist nicht nur das Doppel, sondern auch das Umziehen und Duschen auf dem Vereinsgelände nun erlaubt.“

Auch die heimischen Clubs standen vor der Entscheidung wie die Damen 30 des Essener TV, die in der Landesliga spielen. Am Ende verzichtete das Team um Kapitänin Anna Middendorf. „Weite Anfahrten und nach dem Spiel ungeduscht die Rückfahrt antreten zu müssen, gab den Ausschlag. Auch fehlt das gesellige Treffen beim Gastgeber. Die Lockerungen der letzten Tage sind da zu spät gekommen“, sagt Middendorf, die sich durch die Konkurrenz bestätigt sieht, denn alle andere Clubs in ihrer Landesliga hatten ebenfalls zum Stichtag zurückgezogen.

Für die Herren 30 des Oberligisten TC Nikolausdorf-Garrel war eine Absage kein Thema. „Es ist in unserem Club jeder Altersklasse freigestellt worden zu entscheiden“, sagt Daniel Rolfes, Mannschaftskapitän des Oberligisten. Sicher seien die Umstände, keine Möglichkeit zum Umkleiden und zum Duschen, das Verbot von Ausschank und Verzehr schwierig gewesen, als der Stichtag Anfang Juni anstand. „Wir wollten aber unbedingt im Spielmodus bleiben, auch wenn wir mit den Heimspielen gegen GW und TG Hannover und dem Auswärtsspiel beim TK Nordenham nur drei Spiele haben“, sagt Rolfes auch mit Blick auf die Wintersaison in der Nordliga. „Sonst hätten wir sieben bis acht Monate keine Wettkampfpraxis gehabt“, sagt Rolfes, der zuversichtlich in die Sommersaison geht. Seit vier Wochen stehen die Plätze zur Verfügung, wurde intensiv trainiert, sagt Rolfes: „Wir sind sind fit.“

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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