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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

„Wir haben 80 Millionen Bundestrainer“

07.07.2018

Cloppenburg Die Fußball-Nationalmannschaft wird auch in Zukunft von Joachim Löw trainiert. Die NWZ hat sich bei Akteuren der hiesigen Fußballszene einmal umgehört, was die davon halten. Torsten Kliefoth, Teammanager des TuS Emstekerfeld, hätte es begrüßt, wenn Löw nicht weitergemacht hätte. „Warum soll Löw beim nächsten Turnier besser abschneiden“, fragt er.

Andererseits fehlt Kliefoth auch ein idealer Nachfolger für Löw, der auf dem Markt wäre. Er sei gespannt, ob der Bundestrainer den personellen Schnitt hinbekommt. Er würde bei einem Neuanfang Mesut Özil und Sami Khedira streichen. „Vielleicht kommen Löw auch Spieler entgegen, und treten von sich aus zurück“, sagt Kliefoth.

Die Möglichkeiten für einen personellen Neuanfang seien jedenfalls vorhanden. „Es gibt einen Pool an Spielern, wenn ich an Serge Gnabry und Leroy Sane denke – oder an Leon Goretzka“, zählt Kliefoth nur drei Namen von mehreren Kandidaten auf.

Luc-Arsene Diamesso vom BV Essen, hält es unterdessen für richtig, dass der Bundestrainer auch in Zukunft Joachim Löw heißt. Nun sei jedoch ein personeller Schnitt erforderlich. So sei zum Beispiel Angreifer Mario Gomez für einen Neuanfang nicht mehr der Richtige. „Da gibt es andere Leute, die auf seiner Position für die Nationalelf spielen können“, findet Diamesso.

Altenoythes Spielertrainer Christian Hillje kennt derweil die Problematik, die auftaucht, wenn Deutschland bei Turnieren schlecht abschneiden. „Dann haben wir in Deutschland prinzipiell 80 Millionen Bundestrainer“, sagt er und lacht. Hillje fehlen die Alternativen, wenn Löw aufgehört hätte. „Die guten Trainer, die Deutschland hat, stehen unter Vertrag.“ Für ein richtiges Experiment hätte es Hillje gefunden, wenn der DFB den Rekordnationalspieler Lothar Matthäus an die Seitenlinie beordert hätte. Doch dies werde der Verband niemals tun, glaubt er. Matthäus sei zwar fachlich top, findet Hillje. Aber durch seine diversen Frauengeschichten in der Vergangenheit habe sich der einstige Weltklasse-Fußballer den Weg zum DFB selbst verbaut, sagt Hillje.

Hillje hält Löw auch weiterhin für den richtigen Mann. Er müsse nun frischen Wind hereinbringen und den Kader aufpeppen. Zum Beispiel mit dem Leverkusener Benjamin Henrichs, der im vergangenen Jahr mit der A-Nationalmannschaft den Konförderationen-Pokal in Russland gewonnen hatte.

Torsten Bünger vom BV Cloppenburg sieht eigentlich nur zwei Leute, die für die Nachfolge von Löw in Frage gekommen wären. Jürgen Klopp vom FC Liverpool und Christian Streich vom SC Freiburg. Jedoch solle man nun auch nicht alles verteufeln, nur weil es einmal eine Phase gab, in der es schlecht lief. Bünger fände es außerdem gut, wenn nicht nur Löw selbstkritisch mit sich umgehen würde, sondern dass auch die altgedienten Recken in der Mannschaft ihre in Russland abgelieferten Leistungen hinterfragen.

Zudem hätte es Bünger gerne, wenn Spieler wie Sane und Brandt mehr Einsatzzeiten bekommen würden. Und unbequeme Spieler sollten eigentlich auch nicht fehlen, meint er. „So ein Typ wie der Stürmer Sandro Wagner zum Beispiel. Aber der hat ja nach seiner Nichtnominierung zur WM bereits seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet.“

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