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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Volleyball: Cappelnerinnen feiern ersten Saisonerfolg

28.11.2017

Cloppenburg Erster Verbandsliga-Sieg am letzten Hinrunden-Spieltag: Die Volleyballerinnen des SV Cappeln konnten am Wochenende feiern.

Verbandsliga 1 Frauen, SV Cappeln - Alemannia Salzbergen 2:3/113:111 (25:18, 29:31, 25:17, 16:25, 18:20). SV Cappeln - Union Lohne II 3:1/98:87 (23:25, 25:21, 25:19, 25:22). Spannend machten es die Damen des SV Cappeln am letzten Spieltag der Hinrunde. Die zahlreich erschienenen Zuschauer sahen mehr als vier Stunden Volleyball.

Im ersten Satz spielte Cappeln ungewohnt befreit auf. Begünstigt durch eine Aufschlagserie von Veronika Möller lag der SVC schnell mit 7:1 vorne. Ein Vorsprung, den Cappeln dann auch erstmalig in dieser Saison nicht wieder herschenkte.

„Da hat endlich mal alles geklappt“, freute sich Trainer Ludger Ostermann, der das couragierte Auftreten seiner Damen so gar nicht erwartet hatte.

Aber die „Mitte“ mit Judith Thierbach und Hannah Thunert konnte immer wieder im Block Akzente setzen und so den Angriff der Gäste entschärfen. Die Angriffe von Christina Schumacher und Nicole Herding dagegen kamen immer wieder ins Ziel, so dass der Satz mit 25:18 gewonnen wurde.

Im zweiten Durchgang kam es dann beinahe zu einem Protest gegen die Spielwertung, weil Salzbergen plötzlich eine dritte Auszeit gewährt wurde. Den Einsprüchen der Cappelner wurde nicht gefolgt – es gab nicht einmal eine gelbe Karte wegen Verzögerung. Und so glitt Cappeln der erspielte Vorsprung wieder aus den Händen: Salzbergen holte ein 21:24 auf und konnte den Satz mit 31:29 gewinnen.

„Das war schon ein Fauxpas vom nicht immer sicheren Schiedsgericht aus dem emsländischen Lohne“, meinte Cappelns Coach, er wollte die dritte Auszeit aber nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Wir hatten unabhängig von dieser Entscheidung später drei Satzbälle. Da müssen wir abgeklärter und ruhiger spielen.“

Cappeln konnte sich aber im dritten Satz wieder berappeln. Die unsichere Annahme des Gegners, ausgenutzt durch starke Aufschläge von Melanie Spark, Hannah Thunert und Christina Schumacher sowie ein immer besserer Block von Judith Thierbach führten zum Satzgewinn der Gastgeberinnen.

Aber der deutliche Sieg tat den Cappelnerinnen nicht gut. Statt nachzulegen, verschliefen sie die nächsten Punkte. „Da hat die Mannschaft wohl gedacht, das wird ein Selbstläufer, was natürlich nach hinten losgehen musste“, war Ostermann zwischenzeitlich vom Auftritt seiner Spielerinnen wenig erbaut. Statt den Sack zuzumachen, wurde der Gegner aufgebaut. Ein deutliches 16:25 war die Folge.

Der Tiebreak war dann absolut ausgeglichen. Cappeln ließ insgesamt vier Matchbälle ungenutzt, Salzbergen nutzte gleich den ersten. „Drei Satzbälle und vier Matchbälle – da war heute mehr drin als nur ein Punkt“, war nicht nur Cappelns Trainer nach zwei Stunden und 17 Minuten Spielzeit enttäuscht.

Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen die emsländische Mannschaft aus Lohne, die mit nur zwei Siegen ebenfalls im Tabellenkeller festhängt. Von der vertanen Chance im Spiel zuvor noch etwas geknickt, blieb der SV Cappeln im ersten Satz unter seinen Möglichkeiten. Viele kleine Fehler und gelegte Bälle des Gegners brachten den Gastgeberinnen eine knappe Satzniederlage ein.

Cappeln brachte nun mit Verena Trommler und Tanja Jansen zwei frische Kräfte, die dem Cappelner Spiel guttaten. Sie stellten mit ihren eigenwilligen Angriffsschlägen den Gegner immer wieder vor Probleme.

Und auch der Aufschlag war auf Cappelner Seite nun konstant: Mit Nicole Herdings Aufschlagserie ging es los, eine von Judith Thierbach folgte, und Hannah Thunert ließ sich dann auch nicht lumpen. Zwar gelang bei Weitem nicht alles, aber der Satzausgleich mit 25:21 war die Folge eines guten Cappelner Durchgangs.

Der dritte Satz war lange ausgeglichen, ehe Tanja Jansen mit langen Flatterangaben den entscheidenden Vorsprung (18:12) herausspielte, was letztendlich zum 25:19-Sieg reichte. Ähnlich dann Satz vier: Tanja Jansens Aufschlagserie (sieben Punkte) brachte eine Führung, die am Ende zum ersten und verdienten Sieg reichte.

Bezirksliga Süd Herren, VG Delmenhorst-Stenum II - VfL Löningen 3:0/75:63 (25:18, 25:22, 25:23). Im Spitzenspiel der Bezirksliga fanden die VfLer nach einer Aufschlagserie von Jan Edelburg gut ins Spiel. Gute Aufschläge des Gegners und Schwächen im Löninger Annahmespiel führten in der Folge dazu, dass sich das Bild wendete und der Gastgeber zum Ende hin den ersten Satz klar für sich entscheiden konnte.

Mitte des zweiten Durchgangs setzten sich die Delmenhorster durch ein variantenreiches Angriffsspiel ab. Die VfLer versuchten zu kontern, kamen aber über ein 22:25 nicht hinaus. Umstellungen auf Löninger Seite brachten im dritten Satz mehr Druck. Bis zum Stand von 22:22 hielten sie das Spiel offen. Aber leichte Fehler auf der VfL-Seite machten es den Gastgebern schließlich leicht, auch diesen Satz für sich zu entscheiden.

„Am Ende war die Mannschaftsleistung der Delmenhorster geschlossener und der Erfolg insgesamt verdient, wenngleich etwas zu hoch“, resümierte Löningens Coach den Spielverlauf.

Bezirksliga Nord Herren, STV Wilhelmshaven - Viktoria Elisabethfehn 3:0/75:58 (25:15, 25:22, 25:21). Die Wilhelmshavener konnten sich in diesem Spiel der Bezirksliga Nord doch recht klar durchsetzen. Im zweiten und dritten Satz hatten die Elisabethfehner durchaus Möglichkeiten, das Spiel zu drehen, aber diese konnten sie nicht nutzen.

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