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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Timpe betritt mit „Liga-Dino“ Neuland

14.09.2018

Cloppenburg Sicherlich werden es die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg nicht unbedingt gerne hören – aber sie, besser gesagt ihre Mannschaft, ist der „Dino der Dritten Liga West“. Als Gründungsmitglied in der Saison 2012/2013 eingestiegen und stets, allen Höhen und Tiefen zum Trotz, nunmehr als einziges Team von Beginn dabei geblieben.

Seitdem hat sich vieles verändert, und so stehen vor der Saison 2018/2019 Veränderungen, teilweise gravierende, an. So hat der bisherige Trainer des Drittligisten, Panos Tsironis, aufgehört, trat Günter Timpe die Nachfolge an, der zuletzt beim VfL Löningen tätig war, als Nachbar sicher ein wenig den TV Cloppenburg und sein Umfeld kennt. Aber er müsse sich, wie er sagt, über diese Dritte Liga West erst noch einen Überblick verschaffen.

Mit dem VfL Lintorf und dem MTV Hildesheim geben zwei Aufsteiger gleichzeitig ihr Debüt in dieser Liga, zu der auch ein Auswahlteam vom VC Olympia Münster zählt. Diese Mannschaft spielt zwar außer Konkurrenz mit, aber nur einmal gegen jede andere der elf Mannschaften der Liga. Diese Ergebnisse werden allerdings für die Tabelle gewertet, so kommt daher jedes Team auf 25 Punktspiele. Der TV Cloppenburg empfängt den VCO Münster am Sonntag, 13. Januar, zur üblichen Zeit um 16 Uhr in der Sporthalle Leharstraße. Dort wird auch der Saisonstart stattfinden, wenn an diesem Sonntag BW Aasee anreist. Jener Gegner, gegen den der TVC auch schon zum Auftakt der Saison 2017/2018 zu Hause begann und damals in 3:1-Sätzen gewann, das Rückspiel, gleichzeitig der Saisonabschluss, wurde ebenfalls in 3:1-Sätzen beim Tabellenachten gewonnen und mit Platz fünf die Serie beendet.

Und wie sind die Voraussetzungen vor dieser Saison? „Ich habe eine sehr ehrgeizige und kampfstarke Mannschaft. Eine Mischung aus erfahrenen und sehr jungen Spielerinnen, die noch zu einer Einheit werden muss“, sagt Timpe, der vor allem mit dem Auftritt beim Turnier des Oldenburger TB vor einer Woche sehr zufrieden war. Hinter dem Turniersieger BSV Ostbevern, den Timpe neben Eiche Horn („Für mich der große Titelfavorit“) vorne in der Liga erwartet, wurde der TV Cloppenburg Zweiter. Im Halbfinale wurde der Eimsbütteler TV (Dritte Liga Nord) 2:1 (15:26, 25:22, 18:6) besiegt, ehe im Finale gegen den BSV 1:2 (23:25, 25:23, 6:15) verloren wurde. Vor allem in der Annahme sei das Team noch nicht stabil genug, daran wird vor dem Saisonauftakt kräftig gearbeitet. Aus dem Kader musste sich Katja Hemme nach einer Knieverletzung aber vorerst verabschieden.

Mit Nele Bödecker und Carina Mählmeyer sind zwei externe Verstärkungen vom VfL Oythe II gekommen, die sowohl Außen- als auch Diagonalangreiferinnen spielen können. Mählmeyer ist auch auf dem Posten der Libera einsetzbar, spielte sie dies bei der VfL-Ersten schon in der Zweiten Bundesliga, würde bereitstehen, falls die etatmäßige Libera Irene Wessel ausfallen würde. „Gut, dass wir breiter aufgestellt sind“, sagt Timpe und verweist darauf, dass in dieser Saison 14 Spielerinnen, darunter zwei Libera, auf den Berichtsbögen eingetragen werden dürfen.

Auf diesen Bögen werden Natalie Hinxlage und auch Elvira Döring, die nach Babypausen zurückgekehrt sind, hauptsächlich, wie Timpe betonte, bei den Heimspielen auftauchen. Nicht mehr dabei sind mit Karoline Meyer und Teresa Keller zwei Zuspielerinnen. Deren Aufgabe übernimmt Johanna Fragge. Eigentlich sollte auch Außenangreiferin Jule Schnibbe zum Kader gehören, doch nach einer Knieoperation wird sie erst in der Saison 2019/2020 wieder spielen.

Für frischen Wind sorgen, sollen Christine Tabeling, Jule Lampe und Katja Hemme aus der TVC-Reserve. Über einen letzten Neuzugang freute sich Timpe besonders. Mit Simone Dartsch kehrt eine Mittelblockerin nach längerer Pause zurück zum TVC. „Eine tolle Spielerin“, sagt Timpe über die erfahrene Spielerin. Allgemein betont Timpe, dass die Aufgabe nicht nur Neuland für ihn sei, sondern die Aufgabe, viele neue Spielerinnen einzubauen, besonders reizvoll, aber auch nicht einfach sei. Daher setzt Timpe das Saisonziel Klassenerhalt an.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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