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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Vorstand für Abbruch der Saison

22.05.2020

Cloppenburg Der Verbandsvorstand des Niedersächsischen Fußball Verbandes (NFV) hat sich in seiner Sitzung final mit den vier möglichen Varianten zum Umgang der Saison 2019/20 beschäftigt. Dabei einigten sich die dem Verbandsvorstand angehörenden Präsidiumsmitglieder und Vorsitzenden der 33 Kreise auf einen Abbruch nach Quotientenregelung mit Auf-, und ohne Abstieg.

Diese Variante wird vom NFV-Verbandsvorstand als Antrag auf dem außerordentlichen Verbandstag eingereicht, der am Samstag, 27. Juni, als voraussichtlich virtuelle Veranstaltung stattfindet.

„Das Webinar am vergangenen Samstag hat noch einmal zur umfassenden Information der Vereine beigetragen. Die Resonanz hat gezeigt, wo die Präferenzen der Vereine liegen. Insofern ist der Verbandsvorstand auch nach Empfehlung des Präsidiums einmütig zur Beschlussfassung gekommen. Der Antrag auf einen Saisonbruch nach Quotientenregelung mit Auf-, aber ohne Absteiger wird der Einzige sein, der vom Verbandsvorstand auf dem außerordentlichen Verbandstag eingebracht und zur Abstimmung gestellt wird. Unabhängig davon kann jeder Verein einen Antrag im Rahmen der Antragsfrist stellen“, erklärte NFV-Präsident Günter Distelrath.

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Anträge für einen außerordentlichen Verbandstag, die nicht auf der mit Einberufung bekanntgegebenen Tagesordnung stehen, müssen wenigstens drei Wochen vor dem Verbandstag eingereicht werden. Diese Anträge sind allen Mitgliedern des Verbandstages spätestens zwei Wochen vor dem Verbandstag schriftlich mitzuteilen. Nach Ablauf der Drei-Wochen-Frist eingehende Anträge können am Tag des außerordentlichen Verbandstages nur noch als Dringlichkeitsanträge vor Eintritt in die Tagesordnung zugelassen werden, wenn dies eine Zweidrittel-Mehrheit der Delegierten beschließt.

Neben dem einmütigen Votum für das Abbruchszenario ergab auch die Abstimmung zur Frage „Wer steigt auf“ ein klares Ergebnis. Mit großer Mehrheit sprach sich der Verbandsvorstand für die Variante „Regelaufsteiger und Relegationsplatz“ aus. Dass der vorgesehene Antrag, der keine Absteiger und nur Aufsteiger vorsieht, spieltechnische Konsequenzen für die kommende Saison hat und eine große Herausforderung für die jeweiligen Spielausschüsse darstellt, ist den Verantwortlichen bewusst. „Wir müssen darauf achten, dass kein Verein und keine Mannschaft überfordert wird. Deshalb wird es zum Beispiel hinsichtlich der Planung der Saison keine Denkverbote geben“, erklärte Distelrath.

Der NFV behalte sich darüber hinaus vor, Sonderregelungen für die Pokal-Wettbewerbe zu treffen oder die kommende Saison bis zum Beginn der Sommerferien am 22. Juli 2021 zu verlängern.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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