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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Cloppenburger hoffen zum Saisonfinale auf Abschlüsse

23.05.2014

Cloppenburg Als Zwölfter geht Fußball-Regionalligist BV Cloppenburg ins Saisonfinale. Am 34. Spieltag stellt sich an diesem Sonnabend (Anstoß 14 Uhr) die zwei Punkte mehr aufweisende und zwei Ränge weiter oben platzierte Reserve des FC St. Pauli im Stadion an der Friesoyther Straße vor. Damit ist die Ausgangslage klar. Kredenzen die Soestestädter ihren Anhängern einen Sieg, würde eine bessere Position im Endklassement als vor Jahresfrist erreicht werden. Bestenfalls könnten sogar auch noch Hannover 96 II, der BSV Rehden und Eintracht Norderstedt überflügelt werden.

„Ich möchte, dass die Jungs eine starke Leistung wie beim 2:0 beim HSV zeigen. Dann sind drei Punkte drin. Außerdem ist mir die Abschlussplatzierung nicht wurscht“, fordert Cloppenburgs Trainer Jörg-Uwe Klütz ein erfolgreiches Finale. Im Hinspiel feierte der BVC einen 4:2-Erfolg. Andreas Gerdes-Wurpts und Tim Wernke trafen doppelt. Sollte „AGW“ eine Wiederholung gelingen, könnte er in der Torjägerliste sogar noch Dritter werden. Bliebe der Routinier ohne Treffer, würde Wernke bei einem neuerlichen Doppelpack mit dem Ex-Emder in der internen Torrangliste gleichziehen.

Derweil könnte der Saisonkehraus zum letzten gemeinsamen Auftritt des Knipser-Duos im BVC-Trikot werden. Klütz und sein Trainerpartner Mario Neumann sind über Rehdens intensive Bemühungen um Wernke informiert. „Wir wissen Bescheid. Ich glaube aber nicht, dass es Tim allein ums Geld geht“, hofft Klütz auf einen Sieg im Tauziehen um den bulligen Ex-Oyther.

Gleiches gilt für Gerrit Thomes, der vor Wochenfrist bei der HSV-Reserve sein Comeback feierte und erneut in der Startelf stehen wird. Wegen einer Zerrung fällt Malte Beermann aus.

Hinter verschlossenen Türen ist unterdessen Bewegung in die Personalangelegenheiten gekommen. „Wir Trainer haben Signale erhalten, dass wir Verträge abschließen können“, berichtet Neumann. Am Montag hatte der Wirtschaftsrat getagt.

Angepeilt werde, nach der „Pauli-Partie“ erste Vertragsverlängerungen „im Block zu präsentieren“, so Klütz. Kapitän Christian Willen soll unter den Unterzeichnern sein. Das Interesse der BVC-Verantwortlichen geweckt hat derweil der vor Jahresfrist von den Bremer A-Junioren zum SV Meppen gewechselte Innenverteidiger Marius Krumland. „Er steht auf der Liste“, bestätigte Neumann. Kein Thema mehr soll der gebürtige Molberger Leon Neldner vom VfL Osnabrück sein.

St. Pauli-Reserve dreht in Rückrunde mächtig auf

Zur Halbzeit der Saison 2013/14 schien es so, als sollte die Zweitliga-Reserve des Traditionsclubs FC St. Pauli ihrer Rolle als Abstiegsanwärter gerecht werden. Ganze 16 Zähler hatte die Mannschaft von Trainer Thomas Meggle in 17 Partien geholt. Sie rangierte auf dem vorletzten Platz. Der prominente Coach – der 39-jährige gebürtige Münchener wurde von den Fans des Kiezclubs in deren Jahrhundert-Elf gewählt – bekam mit seinen Spielern aber noch die Kurve. 27 Punkte holten die Paulianer schon in der Rückrunde und verscheuchten so das Abstiegsgespenst frühzeitig. Bislang setzte Meggle 36 Spieler ein, darunter immer wieder Leihgaben aus dem Lizenzkader. Das Gros der 53 erzielten Treffer der Paulianer ging auf die Konten des schnellen Russen Laurynas Kulikas (10) und Erdogan Pinis (9). Taktisch lässt Coach Meggle gerne variieren. Als torgefährlicher Strippenzieher hinter der Spitze agiert zumeist Fabian Graudenz. Bereits sechs rote Karten sprechen dafür, dass es die Elbstädter durchaus verstehen, körperlich aufzutrumpfen. Nach dem gesicherten Ligaverbleib wurde zuletzt der Heim-Kehraus gegen den TSV Havelse mit 2:4 vergeigt. Davor gab’s ein glattes 0:3 bei Topteam Werder Bremen II. Die stärkste Phase hatte „Pauli“ Mitte des zweiten Saisonabschnitts, als Rehden 3:1 bezwungen wurde, in Meppen ein sensationelles 4:0 gelang und danach auch Eichede geputzt wurde (2:0). An einem guten Tag kann die Kiez-Reserve selbst Spitzenteams ärgern. Die große Konstanz ließen die Hamburger aber vermissen. An diesem Sonnabend dürften sie sich allerdings nochmals voll reinhängen. Schließlich wollen die eigenen Anhänger mit mehreren Bussen an die Soeste reisen.

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