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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Oberliga: Co-Trainer Tilling hört die Uhr laut ticken

09.09.2016

Cloppenburg Vielleicht sollten die zuletzt – zu Recht – arg gescholtenen Oberliga-Fußballer des BV Cloppenburg es halten wie deutsche Spitzenpolitiker. Die verstehen es schließlich meisterhaft, selbst aus brachialen Wahlschlappen regelmäßig noch Positives zu ziehen. Das würde für die Soestekicker bedeuten, an diesem Sonntag (Anstoß 15 Uhr) beim SC Spelle-Venhaus mit einem deutlichen Schuss mehr Selbstvertrauen als beim indiskutablen 2:2 daheim gegen TB Uphusen aufzulaufen.

Zwar sind die Spieler des Trainerduos Steffen Bury/Stefan Tilling nach fünf Runden noch sieglos und rangieren als 13. auf dem ersten der vier Regelabstiegsplätze. Allerdings ist der offenbar zu hoch gehandelte Regionalliga-Absteiger auswärts noch ungeschlagen. Beim 2:2 bei Arminia Hannover und beim 1:1 beim VfL Oldenburg wurden zudem die derzeit obligatorischen Rückstände wettgemacht. Apropos Rückstände. Hier wollen die sportlichen BVC-Verantwortlichen ab sofort verstärkt den Hebel ansetzen.

„Wir müssen den Laden hinten endlich dicht halten. Vorne hatten wir bislang immer unsere Möglichkeiten und haben die Pokalspiele inklusive bislang immer getroffen“, lässt der sich im Prüfungsstress befindliche Assistenztrainer Tilling eine Defensivtaktik durchblicken. Außerdem waren er und „Chef“ Bury bei den Trainingseinheiten unter der Woche verstärkt als Seelenmasseure gefordert. „In unserer Situation ist klar, dass mehr als üblich mit den Jungs gesprochen wird. Die können das Fußballspielen ja nicht verlernt haben. Wir müssen eine ,Kopf hoch – Brust raus‘ Mentalität erzeugen“, so „Tille“ weiter.

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Dass den Süd-Emsländern durchaus beizukommen ist, war im Pokal zu erkennen. Bis auf eine kleine Schwächephase setzten sich die Cloppenburger Ende Juli auf der schmucken Anlage an der Venhauser Straße letztlich glatt mit 4:1-Toren durch. An diese Partie erinnert sich BVC-Stürmerneuzugang Aleksandar Kotuljac noch gerne. Schließlich gelangen dem früheren Zweitligaprofi zwei blitzsaubere Treffer. In der Liga ging das Schlitzohr trotz großem Aktionsradius bislang leer aus.

Wie auch die übrigen Verantwortlichen sieht derweil auch Ex-Keeper Tilling „großes Potenzial“ im Kader und ist genauso ratlos über die „akute Formschwäche“. „Das ist für uns absolut unerklärlich.“ Und um weiter auf die Schiene Zeit zu setzen, bleibt nach einem Drittel der Hinrunde halt keine Zeit mehr. So sieht’s auch Tilling. „Ein Blick auf die Tabelle reicht aus. Wir müssen jetzt sofort aus dem Quark kommen.“ Keine Frage.

Tilling hört die Uhr laut ticken. Denn sollte sich das spielende Personal in Spelle-Venhaus ähnlich unterirdisch wie gegen Uphusen präsentieren, könnte die Geduld der bislang Ruhe ausstrahlenden Clubführung überstrapaziert sein. Will heißen: Die Kicker müssen auch für die Trainer, zu denen dem Vernehmen nach ein prima Draht besteht, punkten. Personell schaut’s vor dem Kurztrip gut aus. Nach abgelaufener Rot-Sperre kann Milad Faqiryar wieder mitmischen. Ebenfalls ein Kandidat für die Startelf ist Neuzugang Janek Jacobs. Der lange verletzte Ex-Wildeshauser kam gegen Uphusen im zweiten Durchgang zu seinem Saisondebüt und avancierte mit mehreren starken Aktionen zu einem Gewinner. Die voraussichtliche BVC-Aufstellung: Bangma - Düker, Willen, Westerveld, Koenders - Köster, Niemeyer, Demaj - Jacobs, Boungou - Kotuljac.

SC Spelle-Venhaus kann auf völlig ausgeglichene Bilanz verweisen

Nach der 1:4-Heimniederlage in der ersten Runde des Landespokals gegen den BVC hat sich der SC Spelle-Venhaus in der Meisterschaft bislang nicht überragend, aber solide präsentiert. Nach fünf Runden stehen für die Mannschaft des neuen Trainers Sebastian Röttger zwei Niederlagen, zwei Siege und ein Remis zu Buche. Mit sieben Zählern rangiert der Fünfte der Vorsaison aktuell auf Platz sieben des Tableaus. Tendenz offen.

Auf jeden Fall verfügt Coach Röttger über eine eingespieltes Ensemble. In allen fünf Meisterschaftspartien war die Startelf nahezu identisch. Fester Bestandteil der Defensive des in unmittelbarer Nähe zu Nordrhein-Westfalen beheimateten Emsland-Clubs ist der im Sommer vom BV Cloppenburg gekommene Daniel Olthoff. In der Vorbereitung noch angeschlagen, absolvierte der Student mit dem starken linken Schlappen bislang volle 450 Minuten.

Zuletzt mussten sich die Süd-Emsländer mit einem 1:1 bei Neuling HSC Hannover begnügen. Immerhin gelang es, einen Rückstand noch zu egalisieren. Niederlagen setzte es zu Hause im heimischen „Getränke-Hoffmann-Stadion“ an der Venhauser Straße gegen die weit oben platzierte Drittliga-Reserve des VfL Osnabrück (1:2) sowie beim folgenden 0:2 bei Top-Titelkandidat SSV Jeddeloh. Die bislang zu Buche stehenden Dreier gelangen zum Auftakt bei Aufsteiger und Kellerkind BW Bornreihe (2:0). Zudem wurde der ebenfalls auf einem Abstiegsplatz rangierende Heeslinger SC mit einer 0:3-Packung auf die Heimreise geschickt.

Mann des Tages dabei war Steffen Menke. Der zumeist zentral hinter den Spitzen agierende Filius von Meppens „Zehner-Legende“ Jupp Menke erzielte alle drei Treffer und führt derzeit die interne Torjägerliste an. Auf zwei Buden brachte es bislang der antrittsschnelle und bullige Stoßstürmer Sascha Wald. Die Heimpartie gegen Cloppenburg ist für Spelle-Venhaus richtungsweisend.

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