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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

DFB-POKAL: Daumendrücken für Traumlos bestimmt Szenerie

18.04.2006

CLOPPENBURG CLOPPENBURG - Es darf ab sofort geträumt werden beim BV Cloppenburg: Mit dem Erreichen der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals dürfen die Kreisstadt und die ganze Umgebung auf den großen Fußball hoffen.

Im August wird nicht nur eine Mannschaft aus der Bundesliga, ein Zweitligist oder „schlimmstenfalls“ ein Zweitligaabsteiger – so sieht es das Losverfahren des Deutschen Fußball-Bundes vor – im Stadion an der Friesoyther Straße vorstellig. Sondern es werden auch aus dem prall gefüllten Topf der Fernsehgelder garantierte 50 000 Euro ins BVC-Säckel gespült. Weitaus mehr könnten es werden, sollten die Cloppenburger für die erste Runde im August ein Kracherlos und eine damit verbundene Fernsehübertragung erwischen.

Selbstredend schossen nur kurz nach dem Abpfiff des überzeugenden Referees Lars Heitmann (Wagenfeld) die Wünsche nach dem Erstrundengegner nur so aus dem Boden. Logisch, dass BVC-Club-chef Professor Dr. Joachim Schrader – bekanntlich bekennender Anhänger des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München – bei seiner Ansprache im VIP-Raum die Truppe von Trainer Felix Magath favorisierte. Wohl nicht zuletzt, da er sich dann berechtigte Hoffnungen auf ein Erreichen der zweiten Runde macht. „Da stehen die Chancen ganz gut. In unserem großen Stadion finden die das Tor doch gar nicht.“

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Ein BVC-Anhänger stimmte im gleichen Atemzug den im Norden beliebten Gassenhauer „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“ an und hatte innerhalb von Sekunden einen stimmgewaltigen Chor im Rücken. Auch „Berlin, Berlin“ Rufe waren unüberhörbar.

Derweil würden Stadionsprecher Günther Nietfeld und Sponsor Mike Janssen lieber Bayern-Jäger HSV zu Gast haben. Andere wiederum hoffen auf Werder Bremen und Schalke 04. Wie gesagt – es darf geträumt werden. Für Spannung und Gesprächsstoff bis zur Auslosung Anfang August ist gesorgt.

Derweil versprach Schrader, dass spätestens bis zum Erstrundenspiel die neue Tribüne fertig gestellt sein wird. „Wir verhandeln noch mit den Handwerkern. Dabei können wir uns nicht unter Druck setzen lassen. Im August wird das Ding stehen.“

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