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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Der Ball muss unter dem Netz aus Holz durch

22.01.2010

BöSEL Low-T-Ball

Das Spielfeld ähnelt aus der Vogelperspektive einem Tennisfeld. Die Spielidee besteht darin, einen großvolumigen Ball (etwa in der Größe eines Fußballs) mit einem Tennisschläger unter einem Brett hindurch zuschlagen.

Bösel/tom Boris Becker, Steffi Graf, Charly Steeb – bekannte Tennisspieler. Nur: diese Namen sagen den Nachwuchsspielern nichts mehr. Diese Beobachtung hat nun der Leiter der St.-Martin-Grundschule, Hans Werner, gemacht. Am Donnerstagvormittag nämlich hatten die Erstklässler seiner Schule eine besondere Sportstunde. Erstmals wurde in Bösel der Schultenniscup ausgetragen. Die 94 Erstklässler haben in Kleingruppen unterteilt auf einem kleinen Feld eine Vorstufe von Tennis gespielt. „Low-T-Ball“ nennt sich der Sport, bei dem die Schüler mit Tennisschlägern Fußball große Bälle unter einem Querbalken hin- und herschlagen müssen.

Organisiert hatte diese Premiere die Schultenniswartin des Tenniskreises Cloppenburg, Jutta Klaus. „Uns geht es darum, dass sich die Schüler viel bewegen und Spaß haben“, sagt Jutta Klaus. Rund 30 Prozent der heutigen Schüler haben Übergewicht. Wohl auch ein Grund, warum die Initiative vom Niedersächsischen Kultusministerium und dem Niedersächsischen Tennis-Landesverband getragen wird.

Am Ende des Tennis-Vormittages gab es eine kleine Siegerehrung. Beste Spielerin war Alina Getz. Sie besiegte Vanessa Bley im Mädchen-Finale. Emily Schmolke kam auf den 3. und Laura Begert auf den 4. Platz.

Bei den Jungen siegte Sven Pleiter gegen Joshua Oltmann, es folgten Dominik Masur und Tobias Witte. Die ersten drei bekamen eine Medaille überreicht – alle Kinder erhielten eine Urkunde.

Die Jugendwartin vom Tennisverein Bösel, Monika Vossmann, war mit der Resonanz zufrieden: „Das ist ein Einstieg in den Tennissport.“ Die Erstplatzierten – Jungen und Mädchen – können nun im Sommer beim Bezirksfinale in Lingen antreten.

Vom Böseler Tennisverein haben die Klassenbesten einen Gutschein für ein Schnuppertraining erhalten. Monika Vossmann wird dann mit den Kindern auf dem Tennisplatz stehen und das vertiefen, was die Kleinen an diesem Donnerstag kennen gelernt haben.

Herein geschnuppert haben auch Bösels Kindergartenkinder. Jutta Klaus: „Mit Kindergartenkindern haben wir das noch nie gemacht – das könnte in Bösel eine Premiere werden.“

Auch Hans Werner war am Ende des Tennisvormittags angetan. „Das kam bei den Kindern ja richtig gut an.“

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