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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Landesliga: Desaströser Spitzenreiter gibt Punkt ab

14.12.2010

LANDKREIS CLOPPENBURG Spitzenreiter spielt schwach: Die in der Landesliga spielenden Handballerinnen des SV Höltinghausen sind am Sonnabend im Heimspiel gegen den TV Neerstedt nicht über ein 19:19 (14:11)-Unentschieden hinausgekommen. Damit haben sie jetzt 18:2 Punkte auf dem Konto. Allerdings profitierten die Höltinghauserinnen davon, dass die HG Jever/Schortens (Platz vier/15:5 Punkte) das Spitzenspiel gegen die HSG Neuenburg/Bockhorn (Platz zwei/16:6 Punkte) mit 24:18 gewann

Höltinghausens Kreisrivale TV Cloppenburg erlitt derweil den nächsten Rückschlag. Er verlor das Kellerduell bei der HSG Osnabrück mit 20:26 und rutschte auf Rang neun ab (7:15 Punkte).

Frauen, Landesliga: SV Höltinghausen - TV Neerstedt 19:19 (14:11). Überraschender Punktverlust: Höltinghausens Trainer Torsten Landwehr sprach nach der Partie von einer miserablen und desaströsen Leistung seiner Mannschaft. „Die ersten sieben Minuten der Partie haben wir sogar komplett verschlafen.“ Dagegen war Neerstedt hellwach. Die Gäste gingen mit 5:0 in Führung. Landwehr reagierte und nahm die Auszeit. „Danach sind wir besser ins Spiel gekommen“, sagte er. Zur Pause führte seine Mannschaft 14:11. Alles deutete auf einen Sieg hin.

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Doch daraus wurde nichts. „Im zweiten Durchgang haben wir das Handballspielen komplett eingestellt“, sagte Landwehr. Seine Mannschaft erzielte in den zweiten 30 Minuten nur fünf Tore. „Drei der fünf Treffer waren Siebenmeter“, sagte Landwehr. „Wenn man in einer Halbzeit nur zwei Feldtore wirft, kann man nicht gewinnen.“ Zwar hatte Sabrina Hohnhorst 15 Sekunden vor Schluss die große Chance, das entscheidende Tor zu werfen, doch sie schaffte es nicht, den Ball im gegnerischen Netz unterzubringen. Zehn Sekunden später hatten die Gastgeberinnen dann das Glück, dass auch die Neerstedterinnen ihre große Siegchance vergaben.

Landwehr war bedient. „Die desaströse Leistung spiegelt die schwache Trainingsbeteiligung der vergangenen zwei Wochen wieder“, sagte er. Einzig Kristin Klein hätte in Normalform gespielt. „Ansonsten war das gar nichts“, sagte Landwehr.

Höltinghausen: Felske, Meyer - Tatjana Hofmann (2), Klein (2), Grafe (4), Reershemius (1), Hilgenberg (9/6), Vossmann (1), Hohnhorst, Wichmann, Wulfers, Böckmann.

HSG Osnabrück - TV Cloppenburg 26:20 (11:10). Die Zuschauer sahen eine schwache Partie. „Osnabrück hat nicht gut gespielt, aber wir waren noch schlechter“, gab TVC-Coach Rolf Seng unumwunden zu. Vor allem die vielen Konzentrationsmängel seiner Spielerinnen brachten den Niederländer auf die Palme. „So etwas darf uns einfach nicht passieren. Die Mädels waren überhaupt nicht bei der Sache.“ Folgerichtig gingen die Osnabrückerinnen mit einer verdienten 11:10-Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte erspielten sich die Gäste zwar zahlreiche Wurfmöglichkeiten, allerdings scheiterten sie immer wieder an Osnabrücks guter Torfrau. Dennoch kamen die Cloppenburgerinnen noch einmal auf 19:22 heran. Doch das war nicht mehr als ein Strohfeuer – sehr zum Ärger von Seng. „Beim Stand von 19:22 habe ich gedacht, da geht noch etwas. Aber dann haben wir wieder den Faden verloren.“ Die HSG nutzte Cloppenburgs Unkonzentriertheiten und gewann die Partie mit 26:20.

TV Cloppenburg: Prüllage (2), Bosmann (6), Weigel (1), Kurre (5), Meyer (1), Tegeler (2), Strop (2), Diekmann (1).

Männer, Weser-Ems-Liga: TSG Burg Gretesch - HSG Friesoythe 29:27 (18:13). Gegen die kampfstarke TSG konnten die Friesoyther nur zu Beginn der Partie mithalten. Mit zunehmender Spieldauer ließen sie sich den Schneid abkaufen. „Die Spieler der TSG Burg Gretesch haben gekämpft wie die Berserker. Da sind wir nicht mit zurechtgekommen“, sagte Friesoythes Trainer Markus Gabler. Bereits zur Pause lagen die Friesoyther mit 13:18 hinten.

Nach dem Seitenwechsel kamen sie besser ins Spiel. „Wir haben einen Tick aggressiver gespielt“, sagte Gabler. Das sollte sich auszahlen. Die HSG verkürzte kurz vor Schluss auf 27:28. Die Aufholjagd kam allerdings zu spät, waren doch nur noch fünfzehn Sekunden zu spielen. Kurz vor der Schlusssirene erzielten die Hausherren den 29:27-Endstand.

HSG Friesoythe: Gradt, Tebben - Tiedeken (1), Schwerdtfeger (2), Tuchscheerer (3), Kunz (4), Grumbd, Block (1), Willmann, Hendrik Burhorst (1), van Schaik (4), Torsten Burhorst (12/6), Marks.

HSG Grönegau-Melle II - TV Cloppenburg II 25:27 (10:13). Die TVC-Reserve war im ersten Abschnitt spielbestimmend. „Wir haben Melle im Griff gehabt“, sagte Cloppenburgs Torhüter Frank Steller. Die TVC erspielte sich zur Pause eine 13:10-Führung.

Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit leisteten sich die Cloppenburger eine viertelstündige Auszeit. Mit fatalen Folgen: Die HSG drückte aufs Tempo und zog auf 20:16 davon.

Zehn Minuten vor dem Ende diente eine Auszeit als Weckruf für die Cloppenburger. „Danach lief es wie am Schnürchen“, sagte Steller. Dank einer starken Schlussphase feierten die Cloppenburger einen 27:25-Erfolg.

TV Cloppenburg II: Wilhelm, Steller - Wolkow (1), Vaske (4), Gadow (4), Arkenau (2), Abeln, Gerhards, Lammers (4), Schröder, Rake, Westendorf (6), Lake (6).

Rote Karte: Philipp Arkenau (TV Cloppenburg II).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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