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Aktualisiert vor 34 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball: Deutschland auf gutem Weg zum EM-Titel

21.06.2012

KREIS CLOPPENBURG Die Vorrunde der Europameisterschaft ist abgeschlossen. An diesem Donnerstag wird bereits das erste Viertelfinalspiel angepfiffen. Ein Grund mehr, einige Trainer der Fußball-Bezirksligisten aus dem Kreis Cloppenburg nach ihren Eindrücken aus der Vorrunde zu befragen.

Torsten Meyer, Trainer des SV Emstek, betrachtet den deutschen Viertelfinalgegner Griechenland als Glückslos. „Griechenland ist die schwächste Mannschaft aller Viertelfinalisten. Deshalb werden wir auch weiterkommen“, sagt er. Während der Gruppenspiele hatte Meyer gehofft, dass Marco Reus ein paar Einsatzminuten bekommen würde. Doch vergebens. „Das finde ich sehr schade. Bundestrainer Jogi Löw schenkt halt anderen Spielern das Vertrauen“, so Meyer.

Derweil beschäftigt sich Emstekerfelds Trainer Paul Jaschke mit einer anderen Personalie. Er würde es begrüßen, wenn Löw – wie bereits im Gruppenspiel gegen Dänemark (2:1) – auch gegen Griechenland auf Lars Bender anstelle von Jerome Boateng setzen würde. Bender sei aus seiner Sicht der bessere Fußballer, so Jaschke. „Außerdem hat er einen besseren Drang nach vorne“, sagt er. Auf seinen Endspieltipp hat er sich bereits festgelegt. „Ich denke, dass Deutschland und Portugal ins Finale kommen werden“, meint er. Die Portugiesen schätzt er stark ein. „Eine sehr gute Mannschaft, gegen die wir uns in der Vorrunde schwer getan haben“, begründet Jaschke seinen Tipp.

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Im Großen und Ganzen sahen die Zuschauer vor dem Fernseher und in den Stadien kein Offensivspektakel. Dies sieht auch Altenoythes Spielertrainer Steffen Bury so. „Ein Großteil der Begegnungen waren von der Defensive geprägt. Zudem gab es bisher noch kein Spiel, das einen so richtig von den Sitzen gehauen hat“, sagt er.

Dass die Löw-Mannen sich gegen die Griechen durchsetzen werden, steht für ihn außer Frage. „Wir werden Griechenland schlagen und danach ist alles möglich“, sagt Bury.

In die gleiche Kerbe haut auch sein Friesoyther Trainerkollege Bernd Meyer. „Griechenland werden wir packen. Was danach passiert, lässt sich nicht vorhersagen“, so Meyer. Nicht damit gerechnet hatte er, dass die Engländer so positiv abschneiden. „Sie haben sich gut verkauft und sind somit nicht umsonst Gruppenerster geworden“, sagt er.

Gut gefallen habe ihm auch der russische Stürmer Andrey Arshavin. „Ein starker Spieler. Leider ist er mit Russland schon ausgeschieden“, bedauert Meyer. Dafür wuseln Xavi und Andres Iniesta im spanischen Mittelfeld munter weiter. „Zwei absolute Topleute, die ich sehr gerne spielen sehe“, so Meyer.

Ein großer Fan Iniestas ist auch Til Bettenstaedt, der in der abgelaufenen Spielzeit den BV Cloppenburg II trainiert hat. „Ein überragender Spieler, der in einer bestechenden Form ist“, sagt er. Überraschend war für ihn das Ausscheiden der Niederländer. „Damit hatte ich nicht gerechnet. Das war schon sehr enttäuschend“, sagt Bettenstaedt.

Für Georg Schultejans, Trainer des SV Peheim, waren die Niederländer auch die ganz große Enttäuschung. „Sie waren kein Team. Doch vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit gibt eben bei dieser Europameisterschaft fast immer den Ausschlag“, wertet Schultejans.

Taktisch habe er nichts Neues gesehen: „Alle spielen nahezu das gleiche System. Die kleine Überraschung der Spanier, auf einen echten Stürmer zu verzichten, war ein Versuch, für Verwirrung zu sorgen. Italien begann zwar mit einer Dreierkette, ist aber davon abgerückt“, sagt Schultejans, der es sehr bedauere, dass Russland, das für einige spielerische Akzente gesorgt hatte und die Gastgeber Polen und Ukraine ausgeschieden sind und nicht die für ihn enttäuschenden Engländer.

Deutschland gegen Spanien lautet sein Endspieltipp, wobei er die Löw-Truppe ein wenig favorisiert – aber nur, wenn Mesut Özil und Lukas Podolski mehr für die Offensive bringen. Sonst schafft es vielleicht ja sein Geheimtipp Frankreich.

Andreas Siepe, Trainer des STV Barßel, sieht spielerisch Rückschritte. „Die Defensive steht im Vordergrund. Nur wenige versuchen, etwas zu riskieren, bieten dann spielerisch etwas“, lautet seine Kritik. Deutschland gibt Siepe gute Chancen auf den Titel, warnt aber vor Griechenlands betonharter Deckung und deren enorme Geduld. „Positiv finde ich, dass die mannschaftliche Geschlossenheit meist zum Erfolg geführt hat. Ein Aspekt, den man auch auf unsere Liga durchaus übertragen und berücksichtigen könne“, so Siepe.

Leo Wieborg, zuletzt Trainer des SV Höltinghausen, sieht eine Rückkehr zum kollektiven Abwehrspiel. „Die Defensive geht eindeutig vor,. Die deutsche Mannschaft versucht es wenigstens immer wieder, offensive Akzente zu setzen“, glaubt Wieborg, dass Deutschland ins Finale kommt und dort auf Spanien trifft. Mit seinen Kollegen ist er sich einig, dass spätestens seit dem für die Ukraine gegen England nicht gegebenen Treffer die Torschiedsrichter eher überflüssig sind.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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