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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball-Em: „Die Reise war jeden Kilometer wert“

02.02.2016

Cloppenburg /Krakau „Emotional, bombastisch, einfach faszinierend“. Frank Heinen aus Cloppenburg fallen gar nicht genug positive Adjektive ein, um sein gerade erlebtes Abenteuer zu beschreiben. „Die Reise war jeden Kilometer wert. Ich würde es sofort noch einmal genauso machen“, sagt der ehemalige Trainer und Spieler des TV Cloppenburg, wenn er an die vergangene Tage zurückdenkt. Zusammen mit seinem Schwiegervater Frank von Häfen und Thorsten Reichenbach machte er sich ganz spontan auf den Weg nach Krakau – über 1000 Kilometer, um die deutsche Handballmannschaft bei der Europameisterschaft anzufeuern.

„Um das Finale ging es uns gar nicht. Wir hätten nicht damit gerechnet, dass die Deutschen es bis dahin schaffen. Wir waren schon froh, dass wir Karten für das Halbfinale bekommen hatten“, sagt Heinen. Nach langer Fahrt quer durch Deutschland und halb Polen kamen die drei Cloppenburger am Freitag um 10 Uhr in Krakau an. Die Karten für das Spiel hatten sie günstig im Internet entstanden. „Im Halbfinale zeigte die deutsche Mannschaft keine Glanzleistung – die Halle war nicht mal ausverkauft. Nur mit Glück hatten unsere Jungs es geschafft“, freut sich der handballbegeisterte Frank von Häfen. Eigentlich hatten sich die Cloppenburger Mannen schon längst auf das Spiel um Platz drei eingestellt.

Am Sonnabend blieb dann etwas Zeit für einen ausgedehnte Stadtbummel durch Krakau. Dort trafen sie Steffen Weinhold, Kapitän der deutschen Mannschaft, der sich in der Gruppenphase verletzt hatte und nicht mehr mitspielen konnte. „Ein absolut lockerer Typ. Eine tolle Begegnung“, so Heinen. Am Sonntag war es dann soweit. Direkt neben dem Tor hatten die drei Handballfans einen perfekten Blick auf das Spielfeld. „Was wir da gesehen haben, lässt sich eigentlich kaum in Worte fassen. Eine unfassbare Stimmung und eine Abwehr- und Torhüterleistung, die ich so noch nicht gesehen habe. Es war richtig klasse“, freut sich von Häfen.

Auch nach dem Spiel blieben die drei noch etwas in der Halle. „Als dann ,We are the Champions’ gespielt wurde, hatte ich richtig Gänsehaut. Ein tolles Gefühl, die Mannschaft so fröhlich zu sehen“, so Heinen.

Um 20 Uhr saßen die drei wieder im Auto. Um 5 Uhr am Montagmorgen kamen die Spontanreisenden in Cloppenburg an. „Dann ging es zur Arbeit. Es war wenig Schlaf, aber der Tripp war einfach zu gut“, freut sich Heinen.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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