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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

„Die Verrückten hinter der Trainerbank“

20.04.2013

Barßel /Oldenburg Die Nacht, in der Popstar Michael Jackson stirbt, vergisst Nils Anhuth niemals in seinem Leben. Es ist die Nacht zum 26. Juni 2009, in der die Baskets aus Oldenburg in einem dramatischen fünften Finalspiel den haushohen Favoriten Bonn knapp mit 71:70 Punkten schlagen - und die EWE-Arena in Oldenburg als neuer Deutscher Meister verlassen. Es ist die Nacht, in der Nils Anhuth aus Barßel seinen bisherigen Höhepunkt als Fan der Baskets durchlebt. Inzwischen gilt der 27-Jährige aus Barßel als Edelfan des Oldenburger Bundesligisten und nimmt die Glückwünsche des Vereins zu seinem Geburtstag in der EWE-Arena entgegen – lautstark vom Hallensprecher übermittelt.

Gerade schreibt der in Bremen studierende Barßeler seine Master-Arbeit im Fach Politikwissenschaft. Trotz der vielen Arbeit und dem zeitlichen Aufwand für seine kommunalpolitische Tätigkeit – Anhuth sitzt für die SPD im Gemeinderat seines Heimatortes und ist Ratspräsident – findet er die Zeit, sich die Baskets-Spiele anzuschauen.

Woher stammt diese uneingeschränkte Begeisterung des Nils Anhuth? Der Barßeler erzählt: „Ich habe schon als Kind gerne die Basketballspiele im Fernsehen verfolgt. Michael Jordan und die Chicago Bulls aus den USA. Das war das, was ich unter Basketball verstand.“ Da ist es nicht mehr weit bis zu den Basketball-Profis in Oldenburg, denn das ist der nächstgelegene Verein, der hochklassig spielt.

Es ist der 18. November 2000, als Nils Anhuth erstmals ein Spiel der Baskets sieht. Damals ist es noch der OTB, der Oldenburger Turnerbund, der in der Halle Haarenesch gegen Bayer Leverkusen antritt, erinnert sich der Barßeler. Nils Anhuth mit Blick auf die neue Halle für die Baskets, die an diesem Wochenende eingeweiht wird: „In der Anfangszeit war die alte Halle mit 1700 Zuschauerplätzen noch groß genug.“ Damals ist Nils Anhuth gerade 16 Jahre alt und besucht das Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in Friesoythe.

Was fasziniert den jungen Barßeler damals am Basketballsport? Nils Anhuth: „Es war die tolle Atmosphäre in der Halle, und natürlich dieser unnachahmliche Schweißgeruch.“ Den Zuschauern werde mit einem schnellen und intensiven Spiel vermittelt, dass sie mitten drin sind im Geschehen.

Es ist die Abstiegsrunde 2000/2001, als Anhuth seine erste Dauerkarte für die Baskets-Heimspiele kauft. Mit seinem Bruder Mario (33) und seinem Freund Stefan Felgenhauer (27) ist er seitdem regelmäßiger Gast der Baskets. Das Trio hat seit zehn Jahren seinen Stammplatz in der Oldenburger Halle hinter der Gäste-Bank. Anhuth: „Selbst der frühere Bayern-Trainer Bauermann hat schon vor uns gewarnt.“ Er habe die Barßeler als „die Verrückten hinter der Trainerbank“ bezeichnet.

Wenn Nils Anhuth dann neben Ratsarbeit, Masterarbeit und Basketball Zeit findet, fährt er gerne nach Gelsenkirchen. Dort spielt sein Lieblingsverein aus der Fußball-Bundesliga, der FC Schalke 04. Und auch international ist Nils Anhuth unterwegs, als Mitglied des Premier-League-Clubs FC Arsenal London.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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