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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Dirk Loyko hadert mit Verletzungspech

29.12.2010

EMSTEK Die Fußball-Bezirksligisten SV Emstek und SV Peheim hatten nach einer starken Saison 2009/2010 in der Hinrunde der Spielzeit 2010/2011 große Probleme, Fuß zu fassen. Der SV Emstek ist Zehnter, die Peheimer sind – zum Entsetzen ihrer Fans – Tabellenletzter.

SV Emstek: Die Emsteker vollzogen vor der Spielzeit einen personellen Umbruch. Langjährige Leistungsträger wie Bastian Mieck, Christian Seidel oder Heiner Budde wechselten zu Nachbarvereinen. Neuzugänge waren fast ausschließlich junge Spieler ohne Erfahrung. Der Plan schien aufzugehen. Am ersten Spieltag gewannen die Emsteker gegen die ambitionierten Lüscher mit 3:1. „Das war unsere beste Saisonleistung. Der Sieg ging auch in der Höhe voll in Ordnung“, sagt Emsteks Libero Jan-Henric Punte.

5:0-Sieg gegen Barßel

Die Freude über den gelungenen Saisonstart währte nur kurz. Eine Woche später kamen die Emsteker gegen den SV Molbergen nicht über ein 0:0 hinaus. Mit vier Punkten im Gepäck ging es dann nach Mühlen (0:2), ehe der SVE das Heimspiel gegen den STV Barßel mit 5:0 gewann. Doch dann ging es kontinuierlich bergab. Aus den verbleibenden neun Begegnungen holten die Emsteker nur noch sieben Punkte.

Doch das alles geriet zur Nebensache, weil Emsteks Trainer Detlef Moss völlig unerwartet am 28. Oktober verstarb. „Das hat uns ziemlich umgehauen“, sagt Punte. „Und so richtig begreifen können wir es immer noch nicht. Detlef war ein feiner Kerl.“

Zusammen mit Mittelfeldspieler Björn Feldhaus sprang Punte als Trainer in die Bresche. „Es war eine wichtige Erfahrung, die ich nicht missen möchte“, sagt er. Bis zur Winterpause blieben sie Interimstrainer. In der Rückrunde wird die Mannschaft von Torsten Meyer trainiert. Punte hofft, dass Meyer als Spielertrainer fungieren wird. „Torsten ist ein guter Trainer. Ich würde mich freuen, wenn er uns auch als Spieler verstärken würde. Leute mit seiner Qualität können wir immer gebrauchen.“

Die Torschützen des SV Emstek in der Übersicht: Dennis Vaske (6), Sebastian Sander (5), Dennis Ruholt, Thomas Stukenborg (je 2), Konstantin Dietz, Rene Tromp, Bastian Schnaase (je 1).

SV Peheim: Die erste Halbserie zählt zu den schwächsten der Peheimer Vereinsgeschichte. Der SVP verlor zehnmal, spielte einmal remis und konnte nur zwei Siege feiern. Peheims größte Schwäche ist die katastrophale Chancenverwertung. Zwar hatten die Peheimer mit Mario Olliges einen talentierten Stürmer von den A-Junioren des BV Cloppenburg verpflichtet. Doch ihm gelang es nicht, den Abgang von Maxim Langlets vergessen zu machen. „Maxim ist durch seine Cleverness vor dem Tor kaum zu ersetzen“, sagt Peheims Trainer Dirk Loyko. „ Seine zwölf Tore aus der letzten Saison würden uns auch diesmal helfen.“

Großes Verletzungspech

Mitverantwortlich für die sportliche Talfahrt waren aber auch zahlreiche Unkonzentriertheiten und ein großes Verletzungspech. Zwischenzeitlich hatte Loyko die Stammspieler Andreas Cordes, Jan Einhaus und Klaus Bregen ersetzen müssen. Außerdem fiel Loyko selbst wegen einer Knieverletzung aus. „So viele Ausfälle können wir nicht ersetzen“, sagt der Trainer. Trotz der kümmerlichen Bilanz – sieben Punkte aus 13 Spielen – gibt sich der ehemalige DDR-Zweitligaspieler kämpferisch. „Wir haben uns noch längst nicht aufgegeben. Im Fußball ist alles möglich.“

Wie beim SV Emstek wurde auch die Hinrunde des SV Peheim von einem Todesfall überschattet. Am 15. November kam Torhüter Frank Koopmann bei einem Arbeitsunfall ums Leben. „Wenn so etwas passiert, wird der Fußball zur Nebensache“, sagt Peheims Spielertrainer Dirk Loyko, der Koopmann erst Anfang November zur Nummer eins gemacht hatte.

Die Torschützen des SV Peheim in der Übersicht: Michael Schrapper (3), Mario Olliges, Jan Einhaus (je 2), Christian Timme, Steffen Lübbers, Klaus Bregen, Markus Schrapper, Andreas Cordes (je 1).

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