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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: Doppel-Sechs verdient sich zweifache Note eins

19.10.2015

Berlin /Cloppenburg Berlin sei immer eine Reise Wert, heißt es. Die Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg dürften zustimmen. Sind für sie Reisen in die Hauptstadt doch in letzter Zeit immer drei Punkte Wert. Nach dem überraschenden 2:1-Erfolg beim späteren Meister 1. FC Lübars im März dieses Jahres konnten die Spielerinnen der Trainerin Tanja Schulte erneut drei Punkte aus dem Norden der Bundeshauptstadt mitbringen. Sie siegten am Sonntagvormittag wieder mit 2:1 in Lübars (siehe auch Seite 28).

Die Cloppenburgerinnen konnten die Hauptstadt aber nicht nur erhobenen Hauptes verlassen, weil sie den vierten Sieg in der fünften Partie eingefahren hatten: Die Gäste hatten zudem ein richtig gutes Spiel gezeigt. Allerdings war der 1. FC wesentlich besser gestartet und früh in Führung gegangen: Viktoria Szabo hatte die Berlinerinnen, die aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg in die erste Bundesliga verzichtet hatten, in der vierten Minute aus abseitsverdächtiger Position in Führung gebracht. „Lübars hat sehr stark begonnen. Es sah zunächst so aus, als würden wir aus dem Stadion geschossen“, sagte Schulte. So hätte Zsofia Racz zehn Minuten nach dem Führungstreffer beinahe erhöht. Sie kam frei vor dem Gäste-Gehäuse an den Ball, aber Carole da Silva Costa konnte ihren Schuss gerade noch abblocken.

„Doch dann haben wir uns ins Spiel gekämpft. Es lief immer besser“, freute sich Schulte, deren Team in der 18. Minute etwas glücklich zum Ausgleich kam. Ein Freistoß Janine Angricks wurde immer länger, segelte an zahlreichen Spielerinnen vorbei und landete schließlich im langen Eck des Berliner Kastens.

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Die Torschützin sollte auch in der Folgezeit glänzen: „Janine Angrick war die überragende Spielerin“, lobte Schulte. „Aber auch Eve Chandraratne hat ein starkes Spiel gemacht.“ Die Kapitänin, von Beruf Ärztin, war nach einem langen Notdienst erst in der Nacht vor dem Spiel in der Hauptstadt angekommen.

Die Doppel-Sechs gewann die wichtigen Zweikämpfe, und kurz vor dem Pausenpfiff trat die Torschützin als Vorbereiterin in Aktion. Angrick trat eine Ecke, in deren Folge da Silva Costa aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung der Gäste einschoss. Die Portugiesin, die direkt nach dem Spiel in Berlin zum Länderspiel in ihr Heimatland geflogen ist, hatte bereits eine Woche zuvor nach einer Standardsituation getroffen – allerdings mit dem Kopf. „Bei Standardsituationen sind wir zurzeit sehr gefährlich“, freut sich Schulte, die diesmal mit Heike Freese anstelle Marta Stobbas in der Innenverteidigung hatte spielen lassen. „Das hatte nichts mit Martas Leistung zu tun. Heike sorgt einfach in der Spieleröffnung immer wieder mit langen Pässen für Gefahr.“

Gefährlich blieben die Cloppenburgerinnen auch in der zweiten Hälfte. Allerdings spielte sich die Partie nach der Pause vor allem im Mittelfeld ab. In der Schlussphase mussten die Gäste dann zwar noch etwas zittern, weil Lübars nach Ecken für Gefahr sorgte, aber am Ende konnten die Cloppenburgerinnen, die drei Punkte hinter Spitzenreiter MSV Duisburg in Lauerstellung bleiben, jubeln.

Wegen einer Länderspielpause ist der BVC erst wieder am 1. November im Einsatz. Dann ist Aufsteiger SV Henstedt-Ulzburg zu Gast (14 Uhr).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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