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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

HANDBALL: Drei Bezirksligisten stochern im Nebel

06.09.2005

CLOPPENBURG /CAPPPELN CLOPPENBURG/CAPPPELN - Mit bescheidenen Erwartungen gehen die drei hiesigen Handball-Bezirksligisten am kommenden Wochenende die Saison 2005/2006 an. Die Reservemannschaften des TV Cloppenburg stehen jeweils vor einem Neuaufbau, während sich die Männer des Aufsteigers SV Cappeln nach einem dritten Platz in der Kreisliga und dem unverhofften Aufstieg zunächst einmal in Bescheidenheit üben.

Männer, Bezirksliga Mitte – TV Cloppenburg II: Rainer Otten, im zweiten Jahr Trainer des Bezirksligisten TV Cloppenburg II, hat schon vor dem ersten Spieltag genaue Vorstellungen vom Verlauf der Saison 2005/2006. „In der Hinrunde wollen wir uns finden, in der Rückserie sollten wir dann soweit sein, dass wir jeden Gegner schlagen können“, sagt der 33-Jährige vor dem ersten Heimspiel gegen den TV Hude (Anpfiff: Sonnabend, 10. September, 15 Uhr) selbstbewusst.

In Gestalt von Jona Weigel, Alexander und Oliver Mönckedieck, Philipp Arkenau, Henning Schröder, Jona Weigel, Johannes Wilhelm und Theo Windhaus kommen acht Youngster aus der eigenen A-Jugend. Sie in das TVC-Ensemble zu integrieren, wird Otten vordringlichste Aufgabe sein. In der Verjüngung des Kaders sieht er indes mehr Chancen als Nachteile. „Wir wollen versuchen, mit Tempohandball die Spiele für uns zu entscheiden.“

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Zwei gestandene Spieler werden Otten bis auf weiteres nicht zur Verfügung stehen. Marco Esch besucht ein Jahr die Meisterschule, während bei Torwart Christoph Schönrock im Abendstudium bis Dezember die letzten Prüfungen anstehen. Otten: „Für ihn hat sich Martin Hennig zur Verfügung gestellt.“

SV Cappeln: Der Wiederaufstieg nach drei Jahren Kreisliga resultierte – so Trainer Thorsten Reichenbach – aus einer Bierlaune heraus. Nachdem BW Lohne II und der TV Cloppenburg III den Gang in die Bezirksliga verschmäht hatten, schlug die Stunde des drittplatzierten SV Cappeln. „Immer gegen dieselben Gegner zu spielen, macht auf die Dauer keinen Spaß. Außerdem sind nach der Zusammenlegung von Kreisliga und Kreisklasse noch echte Hauertruppen wie Vechta, Goldenstedt und Löningen dazugekommen. Außerdem will ich den jungen Spieler auch mal die anderen Hallen zeigen“, so Reichenbach weiter.

Die Versuche, sich für das „Abenteuer Bezirksliga“ Verstärkungen von außerhalb zu holen, verliefen im Sand. „Ich hatte drei Leute aus Oldenburg, die mit mir bei der Bundeswehr sind, angesprochen. Die wollten aber Fahrtgeld haben: Geld, das wir nicht haben“, berichtet Reichenbach.

So muss der Trainer nun mit dem auskommen, was bislang schon da war – und das ist in Anbetracht der jüngsten Verletztenliste nicht ganz viel. Jan Olliges laboriert an einer Schulterverletzung und Sven Barth an einem Riss des Innen- und Außenminiskus. Frank Plevka ist nach einem Kreuzbandriss noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Michael Lübbe wird aus studientechnischen Gründen ebenso wie Reinhard Lanfermann (Zivildienst) nicht im vollen Umfang zur Verfügung stehen. „Sollten wir den Klassenerhalt schaffen, wäre das schon ein Erfolg“, schätzt Reichenbach die Situation realistisch ein.

Obwohl die Ausgangslage vor dem ersten Heimspiel gegen den TSV Ganderkesee (Anpfiff: Sonnabend, 10. September, 20 Uhr) nicht die beste zu sein scheint, ist man in Cappeln guter Dinge: „Neben den Tennisspielern sind wir die einzigen Sportler des SV Cappeln, die auf Bezirksebene aktiv sind – und das pünktlich zum 20-jährigen Bestehen der Handball-Abteilung. Da wir im männlichen Bereich nur noch eine einzige Mannschaft haben und bei den Frauen deren drei, wollen wir versuchen, Kinder und Jugendliche wieder für den Handballsport zu begeistern“, schaut Reichenbach über den Teller hinaus.

Frauen, Bezirksliga Mitte – TV Cloppenburg II: Vor einer reizvollen und zugleich schwierigen Aufgabe steht das Trainer-Trio des TV Cloppenburg II nach dem Abstieg aus der Weser-Ems-Liga. Heike Gerst, Natascha Heinen und Kerstin Heitmann müssen aus einem nominell 23 Spielerinnen starken Kader eine schlagkräftige Einheit formen. Auf dem Papier stehen deshalb so viele Akteure zur Verfügung, weil die zweite und dritte Mannschaft sowie das A-Junioren-Team zusammengelegt worden sind.

Bei näherem Hinsehen relativiert sich die große personelle Auswahl indes: Rieke Strop und Johanna Kurre werden auf Grund eines Auslandsaufenthaltes längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Anne Pohlmann, Silvia Fredeweß (beide Bänderriss), Andrea Tegeler (Operation) und Nicole Wende (Zerrung) haben sich bereits vor dem ersten (Heim-)Spiel gegen SW Osterfeine (Anpfiff: Sonnabend, 10. September, 17 Uhr) verletzt.

Und besonders auf Fredeweß und Tegeler ist die TVC-Reserve angewiesen. Die beiden Routiniers sollen gemeinsam mit Marion Ammerich und Tiziana Otten die Mannschaft führen. Schließlich haben in Hanna Weigel, Judith Wichmann, Inka Schwiering (alle Studium), Claudia Lützenrath und Kerstin Wichmann (beide SV Höltinghausen) sowie Christiane Pohlmann (Auslandspraktikum) einige Schlüsselspielerinnen das Team verlassen.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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