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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

CHIO: Durchwachsener Auftakt für Duen

04.07.2008

AACHEN /THüLE Nicht ganz so rund lief die Dressurprüfung für den zweifachen Deutschen Meisters der Vierspänner, Rainer Duen aus Thüle, am gestrigen Donnerstagnachmittag beim CHIO in Aachen. Nach einer ordentlichen, aber nicht ganz sauberen Fahrt bei strömendem Regen über den grünen Rasen der Aachener Soers standen am Ende der ersten Teilprüfung 58,88 Punkte zu Buche.

Das bedeutete für den 38jährigen Pferdewirt zunächst den 14. Platz unter den 26 weltbesten Fahrern, die in der Aachener Soers an den Start gehen. „Ich meine, ich habe eine ganz ordentliche Dressur gefahren, wenngleich kleine Fehler drin waren. Die Pferde liefen aber gut“, befand der zweifache Familienvater, den der anhaltende Regen während der Vorführung nicht störte.

Duen hatte zwei junge Pferde in sein gewohntes Erfolgsgespann mit eingebaut. Das merkte man in bestimmten Situationen, wo das rechte Stangenpferd und das linke Vorderpferd bei bestimmten Sektionen schon mal zappelten. Eine gute Figuar auf dem Kutschbock gaben dafür die Beifahrer Ecki Behm und Heike Hansing ab. Für die Bewertung durch die Richter war das aber sekundär.

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Doch noch ist für Rainer Duen nichts verloren. Eine Vorentscheidung über den Sieg beim größten Reitsportspektakel der Welt, wo sich Vater Bernhard Duen in den Jahren 1981 und 1982 bereits als Sieger eintragen konnte, fällt am kommenden Sonnabend auf der Gelände- und Streckenfahrt. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Die Marathonstrecke mit acht anspruchsvollen Hindernissen kann Duen mit Vollgas angehen, denn er wurde von Bundestrainer Ewald Meier nicht für die Deutsche Mannschaft nominiert. „Das ist ein Vorteil für mich“, meinte Duen. „Dann kann ich Vollspeed fahren und brauche keine Rücksicht auf die Teamwertung nehmen.“

Über die Nichtnomierung waren Rainer Duen und Vater Bernd nicht traurig. „Bisher hatte mein Sohn auf den Turnieren noch nicht die ganz große Form und Ergebnisse“, meinte der zehnfache Deutsche Meister Bernd Duen.

Bei der Geländefahrt werden als Groom Josef Luttmann und Ecki Behm auf der Geländekutsche Platz nehmen und Duen den Weg durch die Hindernisse zeigen.

Über den Turniersieg endgültig abgerechnet wird am Schlusstag bei der letzten Teilprüfung, dem Hindernisfahren. Beim CHIO in Aachen fährt Rainer Duen auch noch um einen Startplatz für die Weltmeisterschaften im September in Holland. Hier ist eine Entscheidung über die Besetzung durch Bundestrainer Meyer noch nicht gefallen. Vorher kommen noch die Deutschen Meisterschaften, die in Thürungen ausgetragen werden.

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