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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball: Eigene Talentschmiede als wichtiges Grundgerüst

27.09.2014

Altenoythe In der Saison 1998/1999 schafften die Bezirksklassen-Fußballer des SV Altenoythe den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Am vorletzten Spieltag machten sie mit einem 3:0-Sieg gegen den SV Emstek alles klar. In der darauffolgenden Saison konnte die Liga gehalten werden. Ihre beste Leistung absolvierten die Altenoyther beim 2:1-Erfolg gegen den späteren Meister TuS Glane. Am Ende belegten sie Rang acht.

Vor der Saison 2000/2001 gab es beim SVA einige personelle Veränderungen zu verzeichnen. Andreas Mödden kam von Concordia Ihrhove zurück. Mit im Gepäck hatte er Carsten Mennenga. Weitere Neuzugänge waren Christian Alberding, Jürgen Fuhler und Joachim Gruben. Die Neuen schlugen gut ein. Als Belohnung sprang Rang sieben heraus.

In den Folgejahren erlebten Fans und Spieler wechselhafte Spielzeiten. So musste zum Beispiel 2003/2004 der bittere Gang in die Bezirksklasse angetreten werden.

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Ab 2005 setzten die Verantwortlichen des Clubs wieder auf das Modell Spielertrainer. Der ehemalige Zweitligaprofi Stefan Lang kam zur Rückrunde nach Hohefeld.

Aufschwung unter Lang

Mit Lang ging es aufwärts. Unter seiner Regie dribbelten sich die Altenoyther auf Platz zwei. Diese Platzierung berechtigte zur Teilnahme an den Relegationsspielen zur Bezirksliga. In den Aufstiegsspielen konnten sich die Nordkreisler allerdings nicht durchsetzen. Aufgrund von langwierigen Knieproblemen verlegte Lang sein Revier auf die Seitenlinie.

Den Leistungen Altenoythes tat dies keinen Abbruch. Mit dem 1:0 in der Saison 2005/2006 am letzten Spieltag bei Amasyaspor Lohne wurden die Altenoyther der letzte Meister der alten Bezirksklasse. Das Tor des Tages erzielte Peter von Uchtrup.

Folgende Elf lief für Altenoythe letztmals in einem Bezirksklassen-Spiel: Matthias Altevers - Torsten Thomann, Markus Behnen, Alexander Boxhorn, Peter von Uchtrup (55. Ferhat Cobanoglu), Michael Dumstorff, Stefan Dumstorff, Holger Bents (81. Rainer Dullweber), Fikret Cobanoglu, Sven Böttcher, Martin Sodtke.

Ein Höhepunkt aus Altenoyther Sicht war während Langs Tätigkeit bestimmt der 5:0-Derbysieg in der Serie 2006/2007 beim Erzrivalen Hansa Friesoythe. Im Jahr 2007 brach Torsten Thomann seine Zelte in Altenoythe ab. Er war 14 Jahre im Hohefelder Dress unterwegs. Lang blieb bis Sommer 2008. Torsten Bünger wurde neuer Spielertrainer. Auch ihm gelang mit seiner Elf ein furioser Derbyerfolg. Am Ostersonnabend 2009 feierte er mit dem SVA vor 1300 Zuschauern einen 3:1-Erfolg gegen Friesoythe.

Mitte 2010 gab es wieder ein neues Gesicht auf der Trainerbank. Die Hohefelder lockten Steffen Bury vom BV Cloppenburg II nach Altenoythe. Der Ex-Profi fand eine gesunde Mischung vor. Darüber hinaus gelang es dem Spielertrainer, die vielen Talente aus der eigenen Jugend in die Spur zu bringen.

Während andere Vereine mit großen Investitionen versuchten, ihre Kader aufzupeppen, legte der SVA sein Hauptaugenmerk auf die Förderung eigener Talente. Damit lagen die Altenoyther genau richtig.

Große Vereinstreue

Bury ist noch immer Trainer und im aktuellen Kader stehen zahlreiche Spieler, die bereits in der Jugend für den Verein die Knochen hingehalten hatten. Dazu gehören unter anderem der jetzige Kapitän Stefan Brünemeyer, Sascha Müller, Bernd Banemann, Wirbelwind Rafael Bastek, Marc Brünemeyer und Torhüter Joscha Wittstruck.

Nicht zu vergessen die vielen Helfer, die als Betreuer, Co-Trainer und Mädchen für alles den Trainern und Spielern viel Arbeit abgenommen haben. Diese enge Verzahnung mit dem Club, der Nachwuchs und die Eingespieltheit sind ein Erfolgsrezept, das wohl mitverantwortlich dafür ist, dass sich der SVA seit nun mehr als 25 Jahren am Stück auf Bezirksebene bewegt.

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