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Fußball-Historie: Ein Irrtum, fünf Brüder und viele Siege

23.08.2014

Altenoythe Die Hohefelder waren als Vizemeister in der Vorsaison in die Spielzeit der Fußball-Bezirksklasse 1990/1991 gestartet. Die Erwartungen an die Truppe um den neuen Spielertrainer Leo Wieborg waren hoch. Auch wenn Wieborg im NWZ -Sonderheft vom 10. August 1990 klar machte, dass man vom Titelgewinn zu dem Zeitpunkt nur träumen könne. Aber Altenoythes Spielertrainer sollte sich gewaltig täuschen.

Die Saison war noch taufrisch, da ging es für die Altenoyther zum Derby nach Gehlenberg. Sie traten mit breiter Brust an. Hatten sie doch die ersten beiden Saisonspiele gewonnen. Auch die Hürde SV Gehlenberg wurde vor 600 Zuschauern genommen. Für die Tore sorgten Andreas Wieborg und Michael Wieborg, sowie Georg Haskamp.

Niederlage gegen Lindern

Eine Woche darauf bekamen die Altenoyther Besuch von SW Lindern. Lindern gewann klar mit 3:0. Auch im nächsten Heimspiel hatte der SVA seine Probleme. Diesmal mit dem SV Esterwegen. 800 Zuschauer sahen mit Entsetzen, wie Esterwegen bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung ging. Wiederum acht Minuten später kassierte Altenoythes heutiger Vorsitzender Ludger Tholen eine Zeitstrafe.

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In der 24. Minute gelang Hubert Flatken per Kopfball der Ausgleich. Ehe Esterwegen noch vor der Pause erneut in Führung gehen konnte. In der zweiten Halbzeit kämpfte Altenoythe verbissen um den Ausgleich. Mit Erfolg: Mit dem Schlusspfiff traf Andreas Wieborg zum 2:2-Endstand.

Dieser Punktgewinn war gut für die Moral und setzte für die kommenden Wochen neue Kräfte frei. Mit 27:7 Zählern holte sich der SV Altenoythe die Herbstmeisterschaft. Auch in der Rückrunde lief es wie geschmiert. Mit einem Sieg bei RW Heede wäre der vorzeitige Titelgewinn und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga geschafft.

Showdown in Heede

Volle Unterstützung: Es war der 18. Mai 1991 als sich mehr als 200 Altenoyther auf dem Weg nach Heede machten. Zu Beginn der Partie sah es aber gar nicht nach einem erfolgreichen Gastspiel aus. Kassens erzielte Heedes Führung. In der Folgezeit haderten die Altenoyther mit dem Fußballgott. So zum Beispiel in der 40. Minute als ein Kopfball von Ewald Tholen von einem Verteidiger wohl erst hinter der Torlinie geklärt werden konnte. Der Referee ließ aber weiterspielen.

Georg Haskamp netzt ein

Drei Minuten vor der Pause bekamen die Hohefelder einen Foulelfmeter zugesprochen. Ein Fall für Andreas Wieborg, der sicher verwandelte. In der zweiten Halbzeit erspielten sich beide Teams gute Einschussmöglichkeiten. Mit dem besseren Ende für Altenoythe: Zehn Minuten vor Schluss markierte Haskamp den 2:1-Siegtreffer. Der Aufstieg in die Bezirksliga war perfekt. Eine Woche später erhielt SVA-Kapitän Flatken nach der Partie gegen den SV Gehlenberg (0:1) aus den Händen von Staffelleiter Werner Busse den Meisterteller. Das letzte Saisonspiel gewannen die Altenoyther in Lindern 2:1.

Fakten zur Saison 1990/1991:

 Der Kader in der Übersicht: Thomas Fründt, Bernd Wieborg, Andreas Fründt, Hubert Flatken, Josef Wieborg, Ludger Tholen, Willi Lübbers, Michael Wieborg, Georg Haskamp, Ewald Tholen, Andreas Wieborg, Theo Luttmann, Matthias Hermeling, Ludger Bickschlag und Leo Wieborg.

 Erfolgreichster Torjäger in den Altenoyther Reihen war Andreas Wieborg. Er markierte 26 Saisontreffer. Die weiteren Treffer verteilten sich wie folgt: Georg Haskamp (12), Ludger Bickschlag, Michael Wieborg (beide 11), Leo Wieborg (7), Ewald Tholen, Hubert Flatken (beide 6), Willi Lübbers (5), Theo Luttmann (2), Josef Wieborg (1).

 Dauerbrenner: Torhüter Matthias Hermeling und Abwehrspieler Bernd Wieborg bestritten in jener Aufstiegssaison alle 32 Punktspiele. Hubert Flatken und Andreas Wieborg brachten es auf 31 Partien. Auf 30 Einsätze kamen Andreas Fründt, Michael Wieborg sowie Leo Wieborg.

 Kurios: Mit Andreas, Bernd, Michael, Leo und Josef Wieborg standen übrigens fünf Brüder im Kader.

 Reife Leistung: Die Altenoyther gewannen 25 Saisonspiele. Neben drei Unentschieden setzte es nur vier Niederlagen.

-> Vorschau auf Teil III: Hohefelder glänzen bei Soeste-Cup in Cloppenburg. Altgediente Recken beenden ihre Laufbahn.

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