• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Arnold Hannöver löst Bernd Engelmann ab

21.02.2019

Emstek Der Kreisverband Cloppenburg des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferdes hat einen neuen Vorsitzenden. Auf der Mitgliederversammlung am Dienstagabend im „Schwarzes Roß“ in Emstek trat Arnold Hannöver aus Garrel die Nachfolge von Bernd Engelmann aus Thüle an, der nicht wieder für das Amt des Vorsitzenden kandidierte. Der 61-jährige Pferdefachmann Hannöver setzte sich in geheimer Wahl gegen Ulrich Brinkhus aus Emstek durch. Von den 71 Wahlberechtigten erhielten Hannöver 41 und Brinkhus 30 Stimmen.

Der neue Mann an der Spitze des Kreisverbands Cloppenburg kennt sich in der Pferdeszene aus. Er moderiert die Elitestutenschau in Rastede und Körungen und ist auf dem Oldenburger Landesturnier in Rastede stets als Ansager im Reitpferdeviereck im Einsatz und selbst züchterisch aktiv im Oldenburger Verband. „Ich werde in den nächsten vier Jahren versuchen, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen“, so Hannöver in seiner Antrittsrede.

Der Garreler tritt in große Fußstapfen, die Engelmann hinterlässt. Der 71-jährige Thüler ist Träger der Goldenen Ehrennadel des Verbandes und ebenfalls erfolgreicher Züchter. „Ein Pferdemann, der hinter dem Oldenburger Verband und hinter der Oldenburger Pferdezucht steht“, meinte Präsident Wilhelm Weerda in seiner Laudatio. 27 Jahre war Engelmann Vorsitzender des Kreisverbandes und seit 1991 Delegierter der Cloppenburger Kreisgruppe.

Für ihre besonderen Verdienste um die Oldenburger Pferdezucht wurden vom Präsidenten Weerda die Züchter Alfons Thoben aus Petersdorf mit der silbernen Ehrennadel und Karl-Heinz Drees aus Lodbergen mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Zudem wurden weitere erfolgreiche Züchter durch den scheidenden Kreisvorsitzenden mit einer Urkunde des Zuchtverbandes geehrt.

Als Delegierte wurden gewählt Clemens Fleming, Löningen, Theo Fugel, Strücklingen, Helmut Osterkamp, Lindern, Stefan Emke, Cloppenburg.

Von einem erntereichen Jahr 2018 mit 6800 registrierten Fohlen berichtete der Geschäftsführer des Verbandes Heiner Kanowski. „Der Oldenburger Pferdezuchtverband und seine Züchter sind auf Wachstumskurs. Die Oldenburger Sportpferde sind Werbeträger in aller Welt“, so der Geschäftsführer. Besonders erfreulich seien die steigenden Zahlen der Mitglieder, eingetragenen Stuten und geborenen Fohlen. Unter dem Dach des Verbandes sind 8594 Züchter organisiert, 197 Mitglieder mehr als im Vorjahr. Im Zuchtjahr sind 10 791 Stuten aktiv gewesen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 500 Stuten mehr. Insgesamt haben die Züchter 2043 Stuten neu eintragen lassen, sagt Kanowski.

Auch die Vermarktung der Pferde sei hervorragend. Vorwiegend die Auktionen realisierten einen Umsatz von rund elf Millionen Euro. 345 Oldenburger Pferde wurden zugeschlagen. „Der Motor des beachtlichen Wachstums sind die Oldenburger Züchter mit ihren Zuchterfolgen“, zog der Geschäftsführer das positive Fazit. Oldenburgs Züchter genössen ein herausragendes Image in aller Welt.

Einen interessanten Vortrag hielt Zuchtleiter Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff über den Gendefekt Warmblood Fragile Foal System (WFFS) bei Hengsten.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.