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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Emstekerfeld erklimmt Tabellenspitze

07.11.2005

KREIS CLOPPENBURG

und Katrin Bendel KREIS CLOPPENBURG - Die Bezirksklassen-Fußballer des Aufsteigers TuS Emstekerfeld sind zurzeit das Team der Stunde. Nach einem schmeichelhaften 1:0-Arbeitssieg gegen den abstiegsgefährdeten SV Peheim haben die Mannen von Trainer Ulrich Borchers gestern die Tabellenspitze erklommen, da der Zweite Altenoythe in Brockdorf nur zu einem 3:3 kam.

GW BrockdorfSV Altenoythe 3:3 (1:1). Die Altenoyther bleiben zwar weiter ganz vorne dabei. Zufrieden waren die Hohefelder am Sonnabend aber nicht. „Wir haben uns selber geschlagen. Wir sind dreimal in Rückstand geraten, und alle drei Gegentore waren dicke Geschenke“, schüttelte SVA-Betreuer Helmut Kemper den Kopf. Außerdem bemängelte das Hohefelder Urgestein eine gewisse Pomadigkeit. „Wir sind nie richtig ins Tempo gekommen.“

Nachdem Wolfgang Kemper, dessen Schuss kurz vor der Torlinie geklärt wurde (2.), und Sven Böttcher, der alleine vor Brockdorfs gutem Keeper Michael Schörmann scheiterte (14.), zwei dicke Möglichkeiten zur Führung ausgelassen hatten, zappelte der Ball prompt auf der anderen Seite im Netz. SVA-Manndecker Rainer Dullweber rutschte vor dem eigenen Tor aus. Jürgen Barhorst stand goldrichtig und schob ein (16.). „Man sollte sich vor dem Spiel überlegen, welche Stollen man wählt“, grollte Kemper über den Rückstand.

Nach 31 Minuten gelang Markus Behnen nach einer Hereingabe von Fikret Cobanoglu der Ausgleich. Wiederum Wolfgang Kemper hatte bis zur Pause noch zweimal die Führung auf dem Schlappen, scheiterte aber an Schörmann (39., 42.).

Stattdessen rannten die Gäste Sekunden nach Wiederbeginn erneut einem Rückstand hinterher. SVA-Fänger Matthias Altevers und Dullweber behinderten sich gegenseitig vor dem eigenen Strafraum. Barhorst war der lachende Dritte und lenkte den Ball ins leere Tor (47.). Spätestens nach Böttchers 2:2 (69.) glaubten die Altenoyther wieder an drei Punkte. Nur drei Minuten später vertändelte aber Libero Michael Dumstorff die Kugel. Daniel Harse „bedankte“ sich mit dem 3:2 (72.). Nachdem SVA-Manndecker Jan Lübbers für ein absichtliches Handspiel „Rot“ gesehen hatte (78.), schien die Partie verloren. Die Gäste hatten aber Dusel. Zwei Minuten vor Schluss rettete Ferhat Cobanoglu mit einem Volleyschuss aus kurzer Distanz noch einen Punkt.

Tore: 1:0 Barhorst (16.), 1:1 Behnen (31.), 2:1 Barhorst (47.), 2:2 Böttcher (69.), 3:2 Harse (72.), 3:3 Ferhat Cobanoglu (88.).

SV Altenoythe: Altevers – Michael Dumstorff – Lübbers, Dullweber – Stefan Dumstorff (46. Ferhat Cobanoglu), Boxhorn, Bents, Kemper, Fikret Cobanoglu (75. Pleyter), Behnen – Böttcher.

SR: Klein (Wallenhorst).

TuS Emstekerfeld – SV Peheim 1:0 (1:0). Es war den Emstekerfeldern, zumindest aber Betreuer Michael Gentzsch, fast peinlich, mit einer solchen Leistung Tabellenführer geworden zu sein. „Das war ein schlechtes Spiel von uns. Peheim hätte einen Punkt verdient gehabt“, sagte Gentzsch. Dazu hätten die Peheimer, die nach der gelb-roten Karte gegen Michael Benken (12./wiederholtes Foulspiel) nur noch zu Zehnt spielten, jedoch ihre Chancen nutzen müssen. Das entscheidende Gegentor war indes schon gefallen, als Peheim noch vollzählig gewesen war: Michael Prophel traf schon in der zweiten Minute. Danach spielten die Gastgeber noch 20 Minuten lang Fußball und hätten die Führung ausbauen müssen. Von da an bewegte sich in Richtung des Peheimer Tores aber nichts mehr. Stattdessen vergaben die Gäste durch Michael Schrapper (26.) und Klaus Osterkamp (55.). Nach dem Lattenklatscher von Björn Fresenborg (67.) – E’felds einziges Lebenszeichen in der zweiten Halbzeit – vergab Peheim in der 80. Minute noch eine gute Chance auf einen

Punkt.

Tor: 1:0 Prophel (2.).

TuS Emstekerfeld: Heitkamp – Otten, Brandenburg, Böske (39. Ilhan Kaya), Prophel, Mehmet Kaya (65. Hagi), Hamann, Torsten Kliefoth (7. Kellermann), Volker Kliefoth, Björn Fresenborg, Darilmaz.

SV Peheim: Frank Koopmann – Cordes, Heitmann (81. Möller), Michael Schrapper, Horst Schrapper, Ostendorf, Markus Koopmann, Benno Thien, Osterkamp (61. Fetzer), Michael Benken, Christian Benken (76. Grüß).

SR: Möller (Nikolausdorf) – Gelb-rote Karte: Michael Benken (Peheim/12./wiederholtes Foulspiel).

STV BarßelBW Langförden 2:1 (1:0). Nach dem schwer erkämpften 2:1 gegen die Gäste aus dem Kreis Vechta sind die Mannen von Trainer Uwe Schröder nun bereits seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen. „Alles in allem war’s ein schlechtes Spiel. Was wir wieder an Torchancen vergeben haben, ist Wahnsinn. Was letztlich zählt, sind aber die drei Punkte“, analysierte Schröder.

In der siebten Minute waren die Gastgeber durch Stefan Börgers nach Pass von Patrick Großmann in Führung gegangen. Keine sechs Minuten später hätte derselbe Spieler auf 2:0 erhöhen müssen, er scheiterte jedoch freistehend am Torwart. Fünf Minuten vor der Pause segelte Thomas Meiners bei einem Flugkopfball-Versuch Zentimeter am Ball vorbei. Schröder: „Langförden kam vor der Pause nur einmal in die Nähe unseres Tores.“

Nach dem Wechsel klappte das offenbar besser: Alexander Kenkel markierte in der 60. Minute (Schröder: „Ein Tor aus dem Nichts heraus“) den zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch Barßel durfte sich einmal mehr auf Michael Zimmermann verlassen, der zehn Minuten nach seiner Einwechslung den Siegtreffer erzielte. Danach wurde es hektisch: Drei Minuten vor Schluss sah Langfördens Uwe Scheele noch die Ampelkarte.

Tore: 1:0 Börgers (7.), 1.1 Kenkel (60.), 2:1 Zimmermann (80.).

STV Barßel: Kramer – Stern, Loots, Koopmann, Janßen, Großmann, Koch, Ngapy (70. Zimmermann), Börgers (85. Naber), Meiners, Buss (74. Budde).

SR: Köster (Rastede).

SV MolbergenSV Höltinghausen 1:1 (1:1). Die Höltinghauser weisen gegen Ende der Hinserie zwei Zähler mehr auf als das Waldeckteam – eine vor der Saison undenkbare Konstellation. „Wir haben echt gut gespielt. Nur vor dem Tor hat‘s nicht geklappt. Zur Halbzeit müssen wir schon mindestens mit zwei oder drei Toren vorne liegen“, ärgerte sich SVM-Betreuer Frank Göddecker. Sascha Anneken (17., 32.) und Spielertrainer Stefan Lüske (25.) ließen die größten Möglichkeiten aus. Ein – aus Molberger Sicht – Zufallsprodukt war hingegen Höltinghausens einziger Aufreger. Eine verunglückte Flanke von Matthias Wendeln wurde zur gefährlichen Bogenlampe. Molbergens Fänger Matthias Moormann machte sich aber ganz lang und lenkte die Kugel noch an die Latte (27.). Als nach 62 Minuten die Molberger einen Freistoßtreffer von Wilfried Hochartz – SVH-Keeper Konstantin Kessler hatte offenbar mit Erich Hochartz als Schützen

gerechnet und dementsprechend seine Mauer ausgerichtet – bejubeln durften, schien die Partie gelaufen.

Molbergen machte den Sack trotz vorhandener Möglichkeiten – Lüske scheiterte zweimal wenige Meter vor dem Tor (67., 75.) – nicht zu. Dann handelte sich Wilfried Hochartz „Gelb-Rot“ wegen eines Handspiels ein. Urplötzlich begann Molbergen zu flattern und wurde bestraft. Eine 40 Meter durch die Luft segelnde Freistoßflanke drosch der völlig blank stehende SVH-Manndecker Patrick Harling zum 1:1 ins Netz (86.).

Ein gutes Spiel mit einem gerechten Unentschieden reklamierte derweil aber auch SVH-Trainer Bernd Diekmann für seine Elf. „In der ersten Halbzeit haben wir eines unserer besten Saisonspiele überhaupt gemacht.“

Tore: 1:0 Wilfried Hochartz (62.) 1:1 Harling (86.).

SV Molbergen: Matthias Moormann – Tapken – Dirk Moormann, Hörsting – Stjopkin, Döring, Bregen (46. Willenbrink), Wilfried Hochartz, Erich Hochartz – Lüske, Anneken (84. Greve).

SVH: Kessler – Pöhler – Harling, Schnieders – Wewer, Matthias Wendeln, Klaus, Sieverding, Soyka (77. Möller) – Reimche, Lanfermann (65. Patrick Wendeln).

SR: Preut (Friesoythe).

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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