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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Auf Gemeinde-Duell folgt Kreis-Derby

16.11.2018

Essen /Friesoythe Interessantes Kräftemessen in Essen: Best of the Rest trifft auf Favoritenschreck – so könnte man das Kreisderby zwischen den Landesliga-Fußballern des BV Essen und Hansa Friesoythes (Sonntag, 14 Uhr) betiteln. Schließlich ist der Gastgeber BVE so etwas wie der Tabellenführer der abstiegsgefährdeten Teams und Hansa zuletzt überraschend mit 4:1 bei Titelanwärter BW Lohne erfolgreich gewesen. Außerdem ist an beiden Mannschaften ersichtlich, wie eng es in der Landesliga einmal mehr zugeht. Die Friesoyther, die zurzeit den letzten Nichtabstiegsplatz belegen, könnten die sechsplatzierten Essener mit einem Sieg überholen.

Nur die ersten Fünf der Tabelle sind schon ein wenig enteilt, der Rest des Feldes mit dem BV Essen als Anführer befindet sich Mitten im Abstiegskampf. Umso wichtiger ist es, vor der Winterpause noch den einen oder anderen Punkt einzufahren. „Für uns sind es nur noch drei Spiele vor der Winterpause, in denen wollen wir uns eine gute Ausgangsposition für das neue Jahr schaffen“, sagt Hansa-Trainer Hammad El-Arab. Allerdings stehe hinter gleich zwei der drei Torschützen im Lohne-Spiel ein Fragezeichen. Robert Plichta hat Sprunggelenkprobleme, Thomas Mennicke könnte beruflich verhindert sein.

Neben den Langzeitverletzten Dennis Panzlaff und Magnus Schlangen wird auf jeden Fall der gesperrte Ruben Ruiz Cano fehlen. Allerdings haben sich laut El-Arab Lucas Baumeister nach langer Pause und Sven Laaken bei seiner Premiere in Lohne sehr gut geschlagen. Bei den Friesoythern ist man es ja gewohnt, aus der Not eine Tugend zu machen.

Dennoch ist der Respekt vor dem BVE groß. „Über die individuelle Qualität der Essener müssen wir nicht reden“, sagt El-Arab. „Und die neun Spiele ohne Niederlage vor dem Derby gegen Bevern sagen auch viel aus.“

Allerdings hat die 2:4-Niederlage beim Spitzenreiter, auch wenn sie nicht gänzlich unerwartet kam, für Enttäuschung bei den Essener Spielern gesorgt. Trainer Luc Diamesso hat allerdings nur das Ergebnis, nicht der Auftritt seines Teams geärgert: „Die Jungs haben alles gegeben, man kann ihnen keinen Vorwurf machen“, sagt der ehemalige kongolesische Nationalspieler, der auf die Rückkehr von Toni Rendic setzen kann, aber auf Marten Niemeyer (fünfte gelbe Karte) und wahrscheinlich auf den angeschlagenen Johannes Wielspütz verzichten muss.

Wie die Friesoyther den Essenern bringen auch die Essener Hansa großen Respekt entgegen. „Für mich ist Hansa eine Mannschaft für die ersten Fünf“, sagt Diamesso. „Spieler wie Plichta, Jaedtke und Thomes zeugen von großer Qualität.“

Wichtig für ihn sei, dass sein Team im Gemeindederby wieder Moral bewiesen habe, macht Diamesso klar. Auch nach dem Treffer zum 3:1 für Bevern, dem ein Fehler vorausgegangen war, hatten die Essener weitergekämpft.

Diesmal wollen sie jedoch gar nicht erst in Rückstand geraten, schließlich würden sie gerne zunächst einmal Tabellenführer der abstiegsgefährdeten Landesliga-Mannschaften bleiben. Zumindest, bis sich die Chance auf mehr ergibt . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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