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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BV Essen verabschiedet sich aus Abstiegszone

08.11.2019

Essen Nachholspiel bringt großen Schritt nach vorne: Die Landesliga-Fußballer des BV Essen haben am Mittwochabend zu Hause verdientermaßen 3:1 (1:0) gegen Grün Weiß Mühlen gewonnen und damit die Abstiegszone zumindest vorerst verlassen. Das Team des Trainers Mohammad Nasari gewann ein intensives, umkämpftes Spiel und kletterte damit an Mühlen vorbei auf den letzten Nichtabstiegsplatz, Rang elf. „Das war ein Arbeitssieg“, sagte Nasari, der vor dem Spiel kurzfristig umstellen musste, weil Jeremy Rostowski (privat verhindert) und Torwart Tiberius Bosilca (Rückenprobleme) ausfielen. „Die Mannschaft ist gut drauf und eine Einheit. Jeder läuft für jeden. Nun müssen wir nachlegen.“

Zwar wurde Mühlen gleich mit dem ersten Angriff gefährlich, aber Schlussmann Janne Kay verhinderte Schlimmeres. Und anschließend war Essen die spielbestimmende Mannschaft, während die Grün-Weißen auf schnelle Gegenstöße setzten. Zudem machten die Mühlener in der Defensive die Räume geschickt eng, so dass die ganz großen Chancen Mangelware waren.

Aber in der 35. Minute hatte Essen einmal etwas mehr Platz und prompt ging die Post ab: Vafing Jabateh nahm einen langen Pass gekonnt in hohem Tempo mit, drang in den Strafraum des Gegners ein und wäre am herausstürzenden Mühlener Torwart Maurice Planteur vorbeigezogen, wenn dieser ihn nicht gefoult hätte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jabateh selbst: Planteur flog in die rechte Ecke, Jabatehs flacher Schuss schlug in der linken Ecke des Gäste-Gehäuses ein.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war Essen dann einige Minuten klar überlegen, aber mit fortlaufender Spieldauer wurde Mühlen gefährlicher. Doch auch der BVE hatte weiter Chancen. Eine davon nutzte er in der 79. Minute: Der eingewechselte Mohammed Al Awie, der für Wirbel auf der rechten Seite sorgte, setzte sich durch und zog ab: Planteur musste den Ball klatschen lassen, und Oliver Ihnken staubte zum 2:0 ab.

Doch der Sieg war damit noch nicht in trockenen Tüchern. Die Mühlener dachten gar nicht daran, aufzugeben und kamen sieben Minuten später zum Anschlusstreffer. Kevin Steinfeld hatte nach einer Essener Unachtsamkeit aus etwa 13 Metern ins lange Eck eingenetzt.

Nun wurde es noch einmal etwas kribbelig, aber nur kurzzeitig. Schließlich eroberte Jabateh in der 88. Minute den Ball in Höhe der Mittellinie. Über eine weitere Station kam der Ball zu Al Awie, der in den Strafraum eindrang und bedrängt von zwei Abwehrspielern und Planteur im ersten Versuch scheiterte, aber im zweiten Versuch einen Mühlener traf, von dem der Ball ins Tor prallte. „Der Ball wäre aber auch so reingegangen“, sagte Coach Nasari.

Damit war das Spiel entschieden, und die Essener hoffen nach nun sechs Partien ohne Niederlage, dass es so weitergeht. Nur allzu gerne würden sie sich noch vor der Winterpause deutlich von der Abstiegszone absetzen.

Tore: 1:0 Jabateh (35.), 2:0 O. Ihnken (79.), 2:1 Steinfeld (86.), 3:1 Al Awie (88.).

BV Essen: Kay - Maletzko, Wielspütz, Buzi (75. Buzynnikov), Schaubert, O. Ihnken, P. Ihnken, Bojang, Muresan (46. Kirik), Niemeyer (65. Al Awie), Jabateh. Schiedsrichter: Philip Eiben (Wilhelmshaven).

An diesem Sonntag (14 Uhr) sind die Essener beim Vorletzten BW Papenburg gefordert. Die Emsländer, die alle ihre neun Punkte zu Hause geholt haben, werden seit Kurzem von Alfons „Alo“ Weusthof trainiert. Der 61-Jährige hat schon für so manchen Verein mit großem Namen gearbeitet: BV Cloppenburg, VfB Oldenburg, Kickers Emden, SV Meppen und SSV Jeddeloh sind einige seiner Stationen.

Sein Kollege Nasari kann zwar wieder auf Jeremy Rostowski setzen, muss aber um den Einsatz von Bosilca, Orgest Buzi (prallte im Spiel gegen Mühlen mit dem Kopf gegen eine Bande) und Jabateh (Knöchelprobleme) bangen. „Aber für solche Situationen hat man ja eine zweite Reihe“, sagt Nasari. „Das Spiel in Papenburg wird ein unangenehmes. Das hat schon seine Gründe, dass der SV Bevern dort verloren hat. Aber wir wollen die 20-Punkte-Marke überspringen, und dafür brauchen wir einen Sieg.“

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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