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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Essenerin eilt von Erfolg zu Erfolg

20.09.2018

Essen Sie sammelt Siegerurkunden, -medaillen sowie -pokale, und jetzt hat Lidia Hackmann (17) aus Essen drei neue Siegestrophäen. Beim Triathlon in Hannover holte sie sich in der Klasse Juniorinnen ebenso den ersten Platz wie in Holdorf beim Triathlon Heidesee (500 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) und beim 36. Riesenbecker-Triathlon in Hörstel. Dort startete sie erstmals über die Olympische Distanz und siegte in der Altersklasse W Junioren.

Begonnen hat die junge Athletin in der Schwimmabteilung des BV Essen. „Mit fünf Jahren habe ich mein Seepferdchen-Abzeichen gemacht und mit sieben Jahren waren meine ersten Wettkämpfe unter der Anleitung der Schwimmtrainerin Annette Dykgers“, erinnert sie sich. Da sie bei den Wettkämpfen fast immer den ersten Platz holte, wechselte sie mit neun Jahren nach Quakenbrück, um an mehr Wettkämpfen teilnehmen zu können.

Sie begann, regelmäßig dreimal in der Woche zu trainieren und nahm zudem am Stützpunkttraining in Oldenburg teil. „Mit zehn Jahren fuhren meine Eltern mich zweimal in der Woche nach Oldenburg zum Leistungsschwimmen. Der Erfolg war die Teilnahme mit elf Jahren an den Landesmeisterschaften und mit 13 Jahren an meinen ersten Norddeutschen Meisterschaften in Hannover.“

Ihr Interesse am Triathlon weckte der Quakenbrücker Schwimmtrainer, und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Bei ihrem ersten Triathlon-Wettkampf in Holdorf 2016 holte sie sich als Einzelstarter den zweiten Platz. Dieser Erfolg war Ansporn, sich intensiv mit dieser Sportart zu befassen und das Training zu verstärken. Heute beginnt die junge Sportlerin schon mit Lauftraining, wenn sich andere noch einmal im Bett umdrehen. „Ich laufe für den Verein VfL Löningen, schwimme für den TSV Quakenbrück, starte für den Verein ,TSC Bären’ Oldenburg beim Triathlon und habe noch ein zweites Startrecht für Lehrte“, berichtet Lidia Hackmann. Die konstant guten Leistungen bei Wettkämpfen blieben nicht unbemerkt, und so ist die Sportlerin seit 2017 im Landeskader Hannover.

„Wir trainieren zweimal im Monat, das heißt von 9 bis 12 Uhr Lauftraining und von 13 bis 15 Uhr Schwimmtraining. Dann ist man schon den ganzen Tag unterwegs. Zusätzlich fahren wir dreimal im Jahr ins Trainingslager.“

Nach ihrer Aufnahme in den Olympischen Stützpunkt in Hannover im Februar 2017 wurde sie im Juni Landesmeisterin ihres Jahrgangs und nahm im Juli erstmalig an den Deutschen Meisterschaften in Merzig teil, wo sie sich über einen guten 30. Platz freuen konnte. „Dieses Jahr starte ich auch für die zweite Bundesliga. Ich habe an mehreren Wettkämpfen teilgenommen, wurde wieder Landesmeisterin und habe bei den Deutschen Meisterschaften den 17. Platz erreicht. Im August 2018 habe ich meine erste Olympische Distanz ausprobiert mit 1500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen, mit einer Zeit von 2:20,26 Stunden.“

Trotz ihrer Erfolge ist die 17-Jährige bescheiden geblieben. So gibt sie als Wunschziel an, neben sportlichen Erfolgen, den Spaß am Sport, das Sammeln von Erfahrungen, das über sich hinauswachsen, tolle Menschen kennenlernen und als Wichtigstes: Ankommen und eine gute Zeit absolvieren. Und noch etwas ist ihr sehr wichtig: „Die Unterstützung durch meine Eltern, die immer für mich da sind.“

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