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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Oberliga: Fast volle Kapelle contra Heimkomplex

04.11.2016

Cloppenburg Nach dem verdienten, aber unspektakulären 1:0-Erfolg beim Vorletzten MTV Gifhorn beschleicht die Anhänger des Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg wieder dieses mulmige Gefühl. Der Grund: Die Spieler des Trainerduos Steffen Bury/Stefan Tilling müssen wieder auf dem heimischen Rasenviereck an der Friesoyther Straße Dienst tun. Und da läuft seit fast sieben Monaten ein gruseliges Sieglos-Programm ab.

An diesem Samstag (Anstoß: 17.30 Uhr) unternimmt der BVC den nächsten Anlauf, um dem Heimkomplex den Garaus zu machen. Gast ist der einen Punkt weniger aufweisende Zwölfte SVG Göttingen. Immerhin geht der Trend beim Regionalliga-Absteiger inzwischen nach oben. Zuletzt wurden aus vier ungeschlagenen Partien zehn Zähler geholt, stand hinten dreimal die Null. Dennoch beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nur zwei Punkte. Auf der anderen Seite ist erstmals der Sprung auf einen einstelligen Rang, bestenfalls bis auf Rang sieben, möglich.

„Jede Serie hat ein Ende. Diesmal werden wir Heimstärke demonstrieren“, prophezeit Co-Trainer Tilling drei Punkte. „Wir werden immer gefestigter, das Selbstvertrauen steigt, und wir haben fast alle Mann an Bord“, begründet er seinen Optimismus. Eine volle Reservebank – nur die Langzeitverletzten Alexander Dreher und Milad Faqiryar fehlen – bedeutet für die Cloppenburger laut Tilling ein „schönes Luxusproblem“, das zudem den Konkurrenzkampf befeuert. Daher können sich die Trainer wieder verstärkt personellen und taktischen Gedankenspielen widmen. Ob die gleiche Startelf wie in Gifhorn auflaufen wird, wo Christian Willen anstelle des vergrippten Marius Krumland hinten rechts verteidigte, und Rückkehrer David Niemeyer ins Abwehrzentrum rückte, bleibt abzuwarten. Sollte Krumland rechtzeitig fit werden, wäre Niemeyer eine Option für das Mittelfeld. Wohl erneut als Joker zunächst auf der Bank Platz nehmen, dürfte der noch immer auf seinen ersten Saisontreffer wartende Aleksandar Kotuljac.

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„,Aleks‘ trainiert zwar voll mit, ist aber noch nicht ganz bei 100 Prozent“, so Tilling. Wie das Team sich präsentieren soll, davon hat er eine klare Vorstellung. „Wir müssen in erster Linie kompakt gegen den Ball stehen sowie Ballsicherheit und Effektivität an den Tag legen“, lautet Tillings Vorgabe. Kein Wunder. Denn in allen drei siegreich gestalteten Partien stand beim BVC hinten die Null. Und getroffen haben die Cloppenburger bislang in allen 13 Spielen. Gegen einen dreckigen Arbeitssieg, mit dem die Göttinger auf Distanz gehalten würden, hätten Tilling und Bury nichts einzuwenden. Die Anhänger garantiert auch nicht.

Göttingens Nummer eins hechelt Erwartungen hinterher

Nach Meisterschaft und Oberliga-Aufstieg am Ende der Saison 2014/15 ist die Spielvereinigung Göttingen zum zweiten Mal in ihrer 109-jährigen Clubgeschichte fünftklassig. Da Göttingen 05 im Sommer 2015 in die Landesliga abstieg, ist die SVG seitdem die Nummer eins in der Universitätsstadt. Als Aufsteiger belegten die Südniedersachsen in der Serie 2015/16 einen ausgezeichneten sechsten Platz. Entsprechend groß war die Erwartungshaltung vor dieser Saison. Die im Sommer kaum veränderte Mannschaft von Trainer Knut Nolte (57), der im sechsten Jahr auf der SVG-Bank sitzt, erwischte mit sieben von neun möglichen Punkten einen gelungenen Start. Danach ging’s fast nur noch bergab. Nach vier Nullnummern in Folge gegen Spelle-Venhaus (0:4), Osnabrück II (1:3), Jeddeloh (2:6) und Heeslingen (1:2) rutschte Göttingen auf einen Abstiegsplatz. Zuletzt gelang dem Nolte-Team im heimischen Stadion am Sandweg aber ein kleiner Befreiungsschlag. Trotz eines 0:1-Pausenrückstands wurde Neuling HSC Hannover noch mit 4:1 in die Knie gezwungen. Der vierte Saisondreier ließ das Punktekonto auf 14 Zähler anwachsen, und die Spielvereinigung verließ die Abstiegsränge. Göttingens Zwischenziel ist ein gesicherter Mittelfeldplatz bis zur Winterpause. Dabei setzt die in schwarz-weißen Trikots auflaufende SVG auf die Tore von Yannik Freyberg. Der gefährliche Linksfuß netzte bislang fünfmal ein. Auch wenn er erst ein Tor markierte, ist auch der im Sommer aus Northeim geholte Lamine Diop vorne ein ständiger Unruheherd. Der 20-jährige Student zählt seit einiger Zeit zur U-21-Mannschaft Malis.

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