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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Florian Orth peilt Titelverteidigung an

11.03.2017

Löningen Immer wieder Löningen. Nach 2011 und 2014 richtet der VfL Löningen an diesem Samstag bereits zum dritten Mal die Deutschen Crosslauf-Meisterschaften aus. Fast 1250 Läuferinnen und Läufer haben für das Mega-Event an der Ringstraße gemeldet. Und selbstverständlich ist nahezu die gesamte nationale Elite dabei.

Wenn um 16 Uhr der letzte Meisterschaftslauf gestartet wird, gehen die Männer auf die Langstrecke. 10280 Meter gilt es zu absolvieren. Da Titelverteidiger Richard Ringer eine Woche nach seiner Bronzemedaille bei der Hallen-Europameisterschaft in Belgrad über 3000 Meter auf einen Start verzichtet, gelten der Kieler Routinier Steffen Uliczka und der Karlsruher Jannik Arbogast als heiße Titelanwärter. Sollte Amanal Petros (SV Brackwede) auf die U-23-Konkurrenz verzichten, ist auch er weit vorne zu erwarten – wie auch Fabian Clarkson vom SCC Berlin. Eine Podest-Platzierung nimmt auch der gebürtige Garreler Jens Nerkamp im Trikot des PSV Kassel ins Visier.

Auf der Männer-Mittelstrecke über 4360 Meter gilt Titelverteidiger Florian Orth (LG Regensburg) als Favorit. Der Zahnmediziner hatte vor Wochenfrist für Aufsehen gesorgt, als er sich mit dem DLV anlegte und auf einen Start bei den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad verzichtete. Starke Konkurrenz erhält Orth im 120 Athleten starken Feld von Timo Benitz (LG Nordschwarzwald), der 2016 in Herten Silber holte. Hoch einzuschätzen ist auch Martin Grau (LSC Höchstadt/Aisch). Mit im Feld sind zudem der gebürtige Löninger Steffen Brümmer und der Dammer Viktor Kuk (beide LG Braunschweig).

Ein echter Leckerbissen auf dem Rundkurs an der Ringstraße verspricht die Frauen-Konkurrenz über 5840 Meter zu werden. Bis auf „Shooting-Star“ Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer Leverkusen), die als 20-Jährige bei den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad über 1500 Meter zu Silber lief, ist in Löningen alles am Start, was Rang und Namen hat.

Das Laufteam Haspa Marathon Hamburg schickt mit Rekordmeisterin Sabrina Mockenhaupt, Jana Sussmann und der Ex-Molbergerin Tabea Themann ein Top-Trio an die Hase. Erste Favoritin auf den Gesamtsieg ist allerdings Alina Reh vom SSV Ulm. Auch ein starkes Quartett der LG Regensburg hat gemeldet und schielt auf die Mannschaftswertung. Mit dabei sind die gebürtige Emsländerin Maren Kock, Ex-Meisterin Corinna Harrer und Marathon-Spezialistin Anja Scherl.

Als Titelverteidigerin hat zudem Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen/Kiel) für Löningen gemeldet. Weit vorne sind derweil auch die Juniorinnen Anna Gehring (Sportclub Itzehoe) und die Regensburgerin Franziska Reng zu erwarten.

Lokalmatadorin Lea Meyer will sich in diesem Klassefeld behaupten. Vor Jahresfrist wurde die gebürtige Lastruperin in Herten immerhin Vierte der U-20-Wertung.

Vor den elf Meisterschaftsläufen – den Auftakt machen um 10.15 Uhr die Seniorinnen und Senioren – dürfen die Schülerinnen und Schüler ab 9.15 Uhr in vier Läufen ihr Talent unter Beweis stellen.

Am Freitagnachmittag war die Vorfreude auf das Laufereignis schon groß. „Wir verstehen es als Anerkennung und Auszeichnung, dass wir wieder DM-Gastgeber sein dürfen“, sagte der 1. Vorsitzende des VfL Löningen, Stefan Beumker. Freude bereitet ihm auch, dass am Veranstaltungstag 120 Helfer im Einsatz sind. Bei den Vorbereitungen wurde der VfL auch von anderen Vereinen unterstützt.

Ihre Unterstützung hatte der VfL sowieso sicher: Rita Girschikofsky, die Vorsitzende des Niedersächsischen Leichtathletikverbands, hatte sich für die Löninger als Gastgeber stark gemacht. „Die Strecke ist unglaublich toll“, sagte sie am Freitag. „Und als Verband muss man da gar nicht mehr viel tun, die können das hier eh alleine. Da ist nur noch minimale Unterstützung nötig.“

Und auch für Löningens Bürgermeister Marcus Willen ist die DM ein Segen: „Sie bringt der Stadt einen enormen Imagegewinn und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.“

Wie man so ein Großereignis organisiert, erklärte derweil „Mister Cross-DM“ Armin Beyer: „Man sieht ja viel, lässt das Schlechte weg und kopiert das Gute – oder macht es noch besser.“ Künftige Veranstalter läuferischer Großereignisse, die sich in Löningen Inspiration holen wollen, werden sicher jede Menge zum Kopieren und nichts zum Weglassen entdecken . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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