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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Landesliga: Forsche Friesoyther geben Rote Laterne ab

25.10.2010

FRIESOYTHE So kann’s weitergehen: Mit einem verdienten 3:1-Erfolg am Sonnabend gegen den VfL Oythe haben die Fußballer Hansa Friesoythes die Rote Laterne der Landesliga abgegeben. Unter ihrem neuen Coach Predrag Uzelac hat Friesoythe sieben von neun möglichen Punkten geholt.

Gegen die wegen ihrer Durchschlagskraft gefürchtete Nummer eins des Landkreises Vechta hatte Uzelac Mut beweisen. Ließ er gegen den VfL Oldenburg und bei BW Lohne noch Olaf Bock als einzige Spitze agieren, stellte er gegen den Oberliga-Absteiger auf ein „4-3-3“ um. Vor der Viererkette bildeten Mohamad El-Arab, Sergej Mut und Andreas Vogel ein kompaktes defensives Mittelfeld. Als zentrale Spitze durfte Lando Matantu ran. Bock und Christoph Fennen besetzten die Außenbahnen.

Der Erfolg sollte sich vor 230 Zuschauern bereits nach sieben Minuten einstellen. Oythes Mike Thomas wurde zu einem Rückpass gezwungen – dieser misslang. Fennen reagierte am schnellsten, spritzte dazwischen und vollendete aus zwölf Metern eiskalt. Drei Minuten später erarbeiteten sich die Oyther die erste ihrer wenigen Chancen: Mit einem Volleyschuss zwang Dennis Jex Friesoythes Keeper Stefan Greten zu einer Parade.

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Vorzügliche Abwehrarbeit

Hansas Deckung arbeitete vorzüglich. Sie nahm die Gästestürmer Jan Egbers und Tim Wernke – beide hatten zuletzt beim Oyther 6:1 gegen Bad Rothenfelde jeweils dreifach getroffen – fast komplett aus der Partie.

Auf der anderen Seite bewies Bock, dass er nicht der klassische Torjäger, sondern ein Stürmer ist, der Tore vorbereitet. Nach Michael Renkens weitem Einwurf und einer Kopfballverlängerung Matantus köpfte der Ex-Thüler aus zwei Metern am Tor vorbei (20.). Zwei Minuten später bediente Bock Matantu perfekt, doch der verstolperte. Weitere dicke Hansa-Möglichkeiten besaßen Fennen (32., 34.) und Bock (36.). Zuvor war Wernke nach einem leichtsinnigen Pass Michael Renkens mit einem Heber gescheitert (27.).

Kurz nach der Pause legte Hansa endlich nach: In der 47. Minute brach Bock über rechts durch. Kurz vor Erreichen der Torauslinie wurde er von Magnus Hölscher gelegt – Elfmeter. Kunisch verwandelte sicher.

Hoher Aufwand

Wer daraufhin mit wütenden Oyther Attacken gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Friesoythe betrieb läuferisch und kämpferisch einen hohen Aufwand und hielt den Ball vom eigenen Strafraum fern.

In der Schlussviertelstunde boten sich der Heimelf reihenweise Kontermöglichkeiten. Die klarste versemmelte Bock frei stehend aus fünf Metern (82.). Das sollte sich rächen: 120 Sekunden später zappelte die Kugel im Friesoyther Netz. Jex hatte einen Freistoß von halblinks flach vor das Tor geschossen. Vom Innenpfosten prallte der Ball an Gretens Bein und von dort hinter die Torlinie.

Aber bevor die Gäste zur Schlussoffensive blasen konnten, hatte Hansa die Spannung schon wieder aus der Partie genommen. Gleich im ersten Angriff nach dem Anstoß zog Bock erneut über rechts los. Seinen Querpass auf Fennen entschärfte Klaus Schmunkamp, der in den Ball gegrätscht war, mit der Hand. Schiedsrichter Jan-Christoph Ripken zeigte sofort auf den Punkt und dem Ex-Löninger im Oyther Dress die Ampelkarte. Den Rest erledigte El-Arab. Oythe hatte sogar noch Glück, dass Fennen Hansas letzte Chance vergab (90+2).

Hansa Friesoythe - VfL Oythe 3:1 (1:0).

Hansa Friesoythe: Greten - Michael Renken, Emken, Kunisch, Reiners - Vogel, El-Arab (86. Schleining), Mut - Bock (88. Looschen), Fennen, Matantu (79. Matantu).

VfL Oythe: Karatas - Middelkamp (83. Freese), Ewen (80. Pundsack), Hölscher (60. Berding), Engelmann - Stukenborg, Thomas, Schmunkamp, Jex - Egbers, Wernke.

Tore: 1:0 Fennen (7.), 2:0 Kunisch (47., Foulelfmeter), 2:1 Jex (84.), 3:1 El-Arab (85., Handelfmeter).

Ecken: 2:5.

Chancen: 11:4.

Beste Spieler: Kunisch, Emken, Vogel, Fennen.

Gelb-Rote Karte: Schmunkamp (85.).

Fazit: Hoch verdienter Sieg für Friesoythe. Hansa stand gegen die gefürchtete Oyther Offensive bis auf wenige Ausnahmen sehr gut. Kämpferisch, läuferisch und in Sachen Aggressivität hatten die Spieler von Trainer Predrag Uzelac mehr zu bieten. Im Spiel nach vorne zahlte sich die Umstellung auf ein 4-3-3-System aus. Friesoythes Manko war die Chancenverwertung. Die Partie hätte bereits vor der Pause entschieden sein können. Am Ende waren die enttäuschenden Oyther mit dem 1:3 bestens bedient.

Schiedsrichter: Jan-Christoph Ripken (Delmenhorst) - hervorragender Spielleiter, bestach durch die gute Bewertung der Zweikämpfe. Hart, aber vertretbar war die Gelb-Rote Karte gegen Schmunkamp, der im Rutschen mit der Hand eine Torchance vereitelt hatte.

Zuschauer: 230.

Predrag Uzelac, Trainer Hansa Friesoythe: Ich bin sehr zufrieden. Wir haben gut gestanden und sind drauf gegangen. Ich hätte nicht erwartet, dass wir uns gegen Oythe letztlich so klar durchsetzen. Ich habe mich kurz vor dem Spiel dazu entschieden, Lando Matantu von Beginn an zu bringen und auf ein 4-3-3-System umzustellen. Nach Oythes Tor hätte es noch einmal gefährlich werden können – das war unnötig. Unseren Abschluss müssen wir dringend verbessern. Zur Halbzeit hätte es 3:0 stehen müssen.

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