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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Derby wird zu möglichem Ausweg aus Abstiegszone

08.09.2017

Friesoythe /Bevern Hätte man Hammad El-Arab vor der Saison angeboten, sein Team könne Tabellennachbar des SV Bevern werden, er hätte wohl begeistert zugestimmt. Nun steht der Trainer Hansa Friesoythes mit seiner Mannschaft direkt neben dem SV Bevern und doch nicht wirklich gut da. Mit jeweils vier Punkten nach vier Partien sind die Fußballer aus Friesoythe (Rang zwölf) und aus der Gemeinde Essen (Platz 13) Teil der großen Abstiegszone der Landesliga. Den Weg aus der ungemütlichen Tabellenregion wollen beide Teams im Derby finden. Hansa ist an diesem Sonntag ab 15 Uhr Gastgeber des SVB.

Die Friesoyther erwarten die Beverner mit einer gedämpften Erwartungshaltung. Schließlich sieht El-Arab seine Elf als klaren Außenseiter. „Bevern hat individuell oberes Landesliga-Niveau zu bieten. Wir können dagegen nur versuchen, mit großem Einsatz das Beste aus unserer Situation zu machen und bis zur Winterpause so viele Punkte zu sammeln, dass wir dann nicht schon abgeschlagen sind.“

Die Situation, die der Hansa-Coach anspricht, ist tatsächlich alles andere als rosig. Am Sonntag werden den Friesoythern bis zu zwölf Spieler fehlen. Andre Thoben, Felix Tönnies, Ruben Ruiz Cano und Sven Laaken sind bekanntlich Langzeitverletzte. Zudem haben sich im Auswärtsspiel bei Tura Westrhauderfehn, das Hansa 2:3 verlor, Robert Plichta (Knie verdreht) und Dennis Matthiesen (Bänderriss im Sprunggelenk) verletzt. David Jahdadic ist wie Dennis Panzlaff ins Lauftraining eingestiegen, aber noch nicht wieder einsatzfähig. Nico Gill ist beruflich verhindert und Murat Moussa gelb-rot-gesperrt. Trung Pham (Dehnung des Sprunggelenks) und Miguel Garcia (Oberschenkelprellung) könnten ebenfalls ausfallen.

„Wir haben Spieler im Kader, die kennen sich noch gar nicht. Und die, die auflaufen können, müssen immer wieder woanders spielen. Oft spielt ein Neuer neben einem anderen Neuen. So kommt man nicht zu einem eingespielten Team“, sagt El-Arab, der wieder Hilfe aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend in Anspruch nimmt.

Zumindest ein wenig Hoffnung macht die Tatsache, dass zurzeit ein Gastspieler, der sofort spielberechtigt wäre, im Hansa-Training mitmischt. Er ist vor vier Jahren von der Elfenbeinküste nach Deutschland gekommen und hat im April zuletzt ein Punktspiel auf Landesliga-Niveau in der Region Schwerin bestritten.

Die Gäste aus Bevern haben bereits ein Derby hinter sich gebracht, und das lief am vergangenen Samstag zu Hause vor der Rekordkulisse von 1200, manche meinen sogar 1500 Zuschauern, gegen den unmittelbaren Nachbarn und Tabellenführer BV Essen mit einem 0:3 vom Ergebnis her gar nicht gut. Aber Trainer Carsten Schubert – „wir haben uns über das Ergebnis geärgert, kräftig analysiert, wollen nun aber nach vorne blicken“ – bescheinigte seiner Mannschaft eine durchaus gute Leistung.

„Wir müssen nur endlich einmal in der Lage sein, mit 1:0 in Führung zu gehen. In allen bisherigen Spielen war dies möglich. Da es noch nicht geklappt hat, konnten wir auch nicht auf unser bewährtes Konterspiel setzen“, sagt Schubert. Da er den Gastgeber aus Friesoythe sehr schätzt, dessen Erfahrung und sehr kontrollierte Spielweise lobt, will er nicht ins offene Messer laufen. Daher wird der SV Bevern vorsichtig agieren und sich nicht davon blenden lassen, dass Hansa einige personelle Probleme hat.

„Vor allem zu Hause ist Hansa eine Macht. Sie werden trotz der Ausfälle sicher eine solide Grundordnung stellen können und sind mit Spielern wie Gerrit Thomes oder Magnus Schlangen in der zentralen Defensive immer noch sehr gut besetzt“, sagt Schubert. Er selbst überlege noch, im Offensivbereich ein, zwei Änderungen gegenüber dem Essen-Spiel vorzunehmen. Denn personelle Sorgen hat er zurzeit nicht, lediglich die langzeitverletzten Piet Risse und Efthimios Stoimenou fehlen. In die Abwehr dürfte wieder Marcus Kunisch wechseln, der im Derby aus taktischen Gründen dort fehlte und in der Endphase wegen seiner Kopfballstärke ins Sturmzentrum eingewechselt wurde.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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