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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Hansa will Beverns Tormaschine lahmlegen

05.04.2019

Friesoythe /Bevern Sie können auch anders. Natürlich, sonst wären sie nicht Tabellensechster der Fußball-Landesliga. Und die Spieler Hansa Friesoythes wissen genau, dass sie vollkommen anders als zuletzt in Bad Rothenfelde auftreten müssen. Eine enorme Steigerung ist vonnöten, wenn sie am Sonntag nicht unter die Räder kommen wollen. Treffen sie doch nach der enttäuschenden Niederlage bei den als Tabellenletzter in die Partie gegangenen Bad Rothenfeldern (0:2) auf den Spitzenreiter. Der SV Bevern tritt nach zuletzt zwölf Treffern in zwei Spielen am Sonntag um 15 Uhr an der Thüler Straße 25c an. „In Bad Rothenfelde haben wir als Kollektiv versagt. Wenn wir wieder so spielen, kassieren wir sieben, acht Treffer“, warnt Hansa-Trainer Hammad El Arab.

Hoffnung darauf, unterschätzt zu werden, darf sich in Friesoythe auch niemand machen. Können sich die Beverner doch noch genau daran erinnern, wie die ersten 30 Minuten des Hinrundenspiels der Kontrahenten gelaufen waren. „Da waren wir hinten offen, und Hansa hat uns vorgeführt“, erinnert sich der Beverner Coach Matthias Risse ungern an das Duell Ende September zurück, in dem sein Team nach sechs Minuten 0:2 zurückgelegen hatte. Zwar hatte seine Mannschaft am Ende noch 3:2 gewonnen, aber wer nimmt schon einen Kontrahenten auf die leichte Schulter, der einen schon einmal derart in Bedrängnis gebracht hat. „Wir stellen uns auf ein heißes Derby ein. Ich erwarte ein enges Spiel“, macht Risse klar.

Aber sein Team sei auf ein hartes Stück Arbeit vorbereitet: „Wir haben auf engem Raum mit vielen Zweikämpfen und Pressing trainiert“, verrät Risse.

Zweikampfstark hatten sich die Friesoyther zuletzt in Bad Rothenfelde nicht gerade präsentiert. „Aber so ein Spiel gehört eben auch dazu. Sowas kommt vor. Wichtig ist nur, dass man seine Lehren daraus zieht“, sagt El-Arab. „Wir waren uns alle einig: Das in Bad Rothenfelde war gar nichts.“

Umso mehr erwartet der Hansa-Coach nun von seinem Team: „Wir müssen uns gegenseitig helfen, uns zusammen größer machen als wir sind“, fordert El-Arab. „Wer Bevern ins Rollen kommen lässt und zu viele Eins-gegen-eins-Situationen zulässt, sorgt dafür, dass es nur noch um die Höhe des Beverner Sieges geht. Das haben die zwei Schützenfeste zuletzt noch mal deutlich gezeigt.“

Hinzu kommt, dass die Friesoyther wieder einige Ausfälle zu verkraften haben. Miguel Garcia (Kreuzbandanriss), Ruben Ruiz Cano (Muskelfaserriss), Dennis Panzlaff (Schleimbeutelentzündung im Knie), Gerrit Thomes (fünfte gelbe Karte) und Murat Moussa (beruflich verhindert) werden fehlen. Ob Lucas Baumeister (Adduktorenprobleme) spielen kann, ist fraglich. Allerdings hat El-Arab großes Vertrauen in Sven Laaken und Hendrik Diekmann, so dass er sich wenig Sorgen um seine Defensive macht.

Sorgen bereitet Risse dagegen der eine oder andere Offensivspieler der Friesoyther: „Hansa hat gefährliche Leute, zum Beispiel André Jaedtke oder Robert Plichta. Wir haben uns auf deutlich mehr Gegenwehr als in den letzten beiden Spielen eingestellt. Hansa wird sicher ganz anders auftreten als zuletzt.“

Dennoch freuen sich Risse und seine Spieler auf das Kreisderby. „Da werden sicher viele Zuschauer kommen, und ich bin überzeugt davon, dass wir ein gutes Spiel sehen werden.“ Was Risse allerdings nicht sehen will, ist, dass erneut einer seiner Spieler des Feldes verwiesen wird. Schließlich fehlt ihm schon Christian Düker, der beim 7:1-Heimsieg gegen den FC Schüttorf in der 90. Minute sehr impulsiv nach einem Foul an ihm reagiert und Rot gesehen hatte. Schon im Spiel zuvor hatte Felix Jansen nach einer umstrittenen Entscheidung frühzeitig das Feld verlassen müssen. Allerdings ist Jansen nicht mehr gesperrt.

So spricht auch die Ausfall-Liste deutlich für Bevern. Aber beide Teams wollen ja eh lieber Taten sprechen lassen – schließlich wird über so ein Derby noch lange nach Abpfiff gesprochen.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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