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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Hansa steigt nach Krimi im letzten Spiel ab

03.06.2019

Friesoythe /Essen Nach vier Spielzeiten ist erst einmal Schluss: Die Fußballer Hansa Friesoythes sind am Samstagnachmittag aus der Landesliga abgestiegen. Da die Konkurrenten TV Dinklage (1:0 bei BW Papenburg) und GW Firrel (5:0 gegen TSV Wallenhorst) am letzten Spieltag gewonnen haben, hätte das Team des Trainers Hammad El-Arab nur ein Sieg gerettet. Zu Hause gegen den bereits geretteten BV Essen reichte es trotz einer Überlegenheit über weite Strecken der Partie und guter Chancen nur zu einem 1:1 (0:0) vor rund 400 Zuschauern.

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht, man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Es fehlte einfach das Schussglück“, sagte der Friesoyther Co-Trainer Niko Remesch, der nun erst einmal eine Pause einlegt. „Jetzt sind natürlich alle enttäuscht, aber ich bin mir sicher, dass die Mannschaft in der nächsten Saison in der Bezirksliga oben mitspielen wird. Sie bleibt ja zu großen Teilen zusammen. Und Hammad leistet als Trainer einfach überragende Arbeit.“

Und die wäre fast wieder mit dem Klassenerhalt belohnt worden, diesmal aber eben nur beinahe. Dabei hatten sich die Gastgeber schon in der sechsten Minute eine Riesenchance erspielt. Nach einem Angriff über die linke Seite war Robert Plichta im Essener Strafraum gefoult worden, und es gab Elfmeter für Hansa. Allerdings scheiterte Gerrit Thomes an Arne Torliene im Gäste-Gehäuse.

Aber Hansa blieb im Anschluss die spielbestimmende Mannschaft. Und so hätte Plichta zwei Minuten später beinahe nachgeholt, was zuvor versäumt worden war. Aber letztlich war der Winkel nach einem Steilpass zu spitz.

Doch auch Essen war gefährlich: Am Ende eines Konters in der zehnten Minute konnte Hansa-Schlussmann Carsten Hackstette einen Schuss von Janek de Buhr gerade noch über die Latte lenken.

Über die Latte abwehren musste in der 27. Minute auch Torliene: Hendrik Diekmann hatte einen von Maycoll Canizalez getretenen Eckball direkt genommen. Nur zwei Minuten später die nächste Canizalez-Ecke, nach der es für Essen brenzlig wurde: Nicolas Hofmanns Volleyschuss zischte am langen Eck vorbei.

Doch nach einer Hansa-Ecke in der 34. Minute wurde es auf der anderen Seite gefährlich. Einen Konter über Oliver Ihnken und de Buhr konnte Hackstette entschärfen.

Auch nach der Pause hatte Hansa mehr vom Spiel – und einfach kein Schussglück: So prallte ein abgefälschter Schuss von Robert Plichta gegen einen Pfosten des Essener Kastens.

Doch das erste Tor der Partie erzielten schließlich die Essener. Der gerade erst eingewechselte Joshua Sausmikat kam über die rechte Seite durch und jagte den Ball ins lange Eck des Gastgeber-Gehäuses (81.).

Nun drängte Hansa, meist über den diesmal besonders starken Magnus Schlangen, auf den Ausgleich. Aber im Strafraum gelang Hansa einfach nicht viel. So passte Janek Siderkiewicz nach einer Schlangen-Flanke weiter auf Plichta, der den Ball zweimal nicht richtig erwischte.

So fiel der Ausgleich viel zu spät: Erst in der Schlussminute traf der eingewechselte Andre Jaedtke zum 1:1. Schlangen hatte geflankt und Lucas Baumeister sowie Torliene den Ball verpasst, so das Jaedtke abstauben konnte. Doch es hätte eines zweiten Tores bedurft, nachdem Dinklage in Führung gegangen war, und dafür war es nun einfach zu spät.

So ging für Hansa die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte zu Ende. Aber es könnte ja durchaus eine tolle Saison in der Bezirksliga folgen. „Ich glaube an die Mannschaft und den Trainer“, schaute Niko Remesch nach der ersten Enttäuschung optimistisch nach vorne.

Tore: 0:1 Sausmikat (81.), 1:1 Jaedtke (90.).

Hansa Friesoythe: Hackstette - Werner (46. Baumeister), Hofmann (74. Moussa), Thoben, Canizalez - Ruiz Cano, Diekmann (55. Jaedtke), Thomes, Schlangen - Siderkiewicz - Plichta.

BV Essen: Torliene - Akbulut (88. Kaarz), Wagner, Biermann, Krasniqi, Gotfrit, P. Ihnken, O. Ihnken, Eckelmeier (63. Rogaqi), Schaubert, de Buhr (80. Sausmikat).

Schiedsrichter: Theodor Potiyenko (FC Hude).

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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