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46 Millionen Euro für „Seute Deern“
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Bremerhavener Wahrzeichen
46 Millionen Euro für „Seute Deern“

NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Durchatmen – aber noch kein Aufatmen bei Hansa

24.05.2019

Friesoythe Wenn an diesem Freitag (Anstoß: 19.30 Uhr) Fußball-Landesligist Hansa Friesoythe den Tabellenzweiten und ersten Aufstiegskandidaten BW Lohne empfängt, denken die Spieler und Trainer Hammad El-Arab gerne an das Hinspiel zurück. Damals, Lohne steckte in einer kleinen Krise, gewann Friesoythe deutlich und verdient mit 4:1.

Eine Wiederholung wäre wohl eher utopisch, ein Erfolg allerdings nicht unbedingt, denn der 4:2-Heimerfolg zuletzt gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten TV Dinklage hat nicht nur Mut gemacht, sondern aufgrund des Spielverlaufes auch neues Selbstvertrauen verliehen. „Wer eine halbe Stunde vor dem Ende 1:2 hinten liegt, quasi abgestiegen ist und dann die Partie umdreht, der kann und darf auch gegen Lohne mit breiter Brust antreten“, sagt El-Arab, der zugab, sein bislang schwerstes Spiel als Hansa-Coach an diesem Sonntagnachmittag erlebt zu haben.

Allerdings geht es diesmal nicht gegen einen Mitbewerber um den Klassenerhalt, sondern um einen ambitionierten Oberliga-Aufsteiger. Im schlimmsten Fall würden beide Teams in der kommenden Saison zwei Klassen trennen.

Das sage schon alles über die Qualität des Gegners aus, betonte El-Arab. Schließlich habe Lohne eine Woche zuvor die Bastion SV Bevern gestürmt und mit einem 2:0 dem Meister, der bekanntlich auf den Aufstieg verzichtet, die erste Heimniederlage beigebracht. Damit ist Lohne auch die zurzeit beste Rückrunden- Mannschaft der Liga.

„Bei uns muss alles passen, wenn wir gewinnen wollen. Lohne ist eine auf jeder Position topbesetzte Mannschaft und neben Bevern das beste Team der Liga“, sagt El-Arab. Vor allem vorm Tor müsse seine Mannschaft schneller und damit auch häufiger zum Abschluss kommen, um die gefürchteten Konterangriffe der Lohner zu vermeiden. „Außerdem werden wir noch härter und intensiver gegen den Ball arbeiten müssen als im Dinklage-Spiel und die Zweikämpfe konsequenter und früher annehmen müssen“, sagt El-Arab, der mit der Leistung gegen Dinklage durchaus zufrieden war.

Vor allem Hendrik Diekmann im zentralen Mittelfeld und Nicolas Hofmann in der Innenverteidigung haben eine starke Partie geboten.

Da außer den dauerverletzten Miguel Garcia und Fabian Höhne sowie dem beruflich verhinderten Murat Moussa alles an Bord ist, stellte sich die Frage, inwieweit die Anfangsformation aus dem Spiel gegen Dinklage verändert würde. Dies lässt El-Arab offen, zumal Robert Plichta und Thomas Mennicke im Training geschont wurden. Mit der Aufstellung der letzten halben Stunde ist wohl nicht zu rechnen – da zu offensiv.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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