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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

HSG-Frauen souverän zum Meistertitel

09.04.2019

Friesoythe /Garrel Während die Handballer der HSG Friesoythe sich sehr engagiert aus der Handball-Landesliga verabschieden, durften die Frauen der HSG die Meisterschaft in der Regionsoberliga feiern.

Handball, Männer, Landesliga Weser Ems: HSG Friesoythe - HSG Nordhorn II 26:27 (11:12). Auch wenn der Abstieg längst feststeht, die Gastgeber wollen sich sportlich fair aus der Liga verabschieden, wo ab Platz sechs noch sieben Mannschaften um den Klassenerhalt zittern müssen wie auch der Gegner aus Nordhorn. Dass in Friesoythe keine Punkte verschenkt werden, bekam der Gast deutlich zu spüren.

„Wir haben eine gute Leistung gezeigt, kämpferisch voll gegen gehalten. Was an diesem Tag nicht stimmte, war das Endergebnis“, sagte Trainer Günter Witte und konnte seinem Team für die unglückliche Niederlage keine Vorwürfe machen. Basierend auf einem starken Philip Fründt im Tor verkraftete der Gastgeber ein 5:9 (16.) und ein 7:11 (22.) gut, drehte kurz nach der Pause die Partie und führte mit 18:16 (40.). Großes Pech für Friesoythe war, dass sich Mathis Witte eine Rippenverletzung zuzog und nach dem Seitenwechsel ebenso passen musste wie Jan Phillip Willmann (Wadenverletzung). So fehlten im Rückraum die Alternativen, wobei Jan Kühn im zweiten Abschnitt durchspielen musste und diese Aufgabe, so lobte der Trainer, aber sehr gut löste.

Dennoch reichte es in der Endphase nicht ganz, obwohl die ebenfalls starken Gerrit Binder zum 25:25 (57.) und zuvor Hannes Deeken mit Doppelpack zum 24:24 (54.) für ein spannendes Finale sorgten. „Nach dem 25:25 haben wir blöde Fehler gemacht, die Nordhorn ausnutzte. Ein Remis wäre leistungsgerechter gewesen“, sagte Witte, nachdem Binders 26:27 eine Sekunde vor Schluss zu spät kam.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann, M. Witte, Knaus (1), Albers (11/3), Kühn (2), Laskowski, Binder (6), Deeken (3), St. Wilhelm, Harin, Chr. Wilhelm (3).

Frauen, Regionsoberliga Osnabrück: HSG Friesoythe - TV Neerstedt II 29:23 (18:10). Die HSG ist am Ziel: Der Aufstieg wurde am vorletzten Spieltag mit einem souveränen 29:23-Erfolg über den TV Neerstedt II gesichert.

Im zweiten Jahr – die HSG war als Neuling Dritter geworden und galt als Titelfavorit – ist der Sprung in die Landesklasse gelungen. In ihren eigenen Reihen waren die „HSG-Ladies“ bei der Prognose etwas vorsichtiger, da einige namhafte Abgänge zu beklagen und so nur acht Spielerinnen geblieben waren. So wurde der Spielplan so geknüpft, dass mit talentierten Spielerinnen aus der A-Jugend aufgefüllt werden konnte.

Zunächst lief es etwas schleppend, obwohl zum Auftakt der Vorjahreszweite Eintracht Wiefelstede klar mit 34:18 geschlagen wurde. Es folgte nach schwachem Spiel ein 19:19 beim VfL Rastede und in der Hinrunde zwei Niederlagen bei der TS Hoykenkamp (24:26) und beim TuS Augustfehn (22:24). Doch dann folgten 15 Siege in Serie, wobei ein starkes Tempospiel oft zum Sieggaranten wurde. Besonders der Rückraum mit Alina Kühn, Marina Hilker und Viktoria Maier, der 420 der insgesamt 604 Treffer verbuchte, gilt als der stärkste in der Liga. Auch die Defensive um Abwehrchefin Sandra Plate, steigerte sich im Verlauf der Saison enorm, wie Torhüterin Wiebke Willmann, die sich im Wechsel mit Carolin Tiedeken aus der A-Jugend zum starken Rückhalt entwickelt hat.

Bezeichnend für diese Steigerung war das Spitzenspiel gegen den Verfolger aus Rastede, als die HSG beim 26:19-Erfolg in der zweiten Halbzeit nur sieben Gegentore zuließ, und die Gegnerinnen durch die offensive Deckung teilweise zur Verzweiflung trieb. Honoriert wurde die starke Leistung durch eine berauschende Kulisse von etwa 230 Zuschauern. Gerade in den Heimspielen liegt wohl die größte Stärke. Seit November 2017 haben die Frauen der HSG kein Heimspiel mehr verloren. Die letzte Niederlage gab es gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn II, auf die die HSG in der kommenden Saison in der Landesklasse wieder treffen wird.

Die sich im Ergebnis widerspiegelnde Überlegenheit der HSG-Frauen bestätigte sich auch im Duell gegen den TV Neerstedt II. Denn Friesoythe bestimmte von Beginn an das Geschehen in der gut gefüllten Sporthalle „Großer Kamp“ und führte nach sieben Minuten mit 4:1. Die Gastgeberinnen verstanden es, die eigenen Angriffe gut auszuspielen und standen defensiv in der Deckung kompakt. So war zur Pause beim 18:10 schon alles auf Meisterfeier ausgerichtet

Als die HSG ihre Führung auf 21:11 (33.) ausbaute, ließ der angehende Meister zwar etwas nach, Neerstedt verkürzte auf 18:23 (44.). Doch gefährlich wurde der TVN einer in nahezu allen Belangen überlegenen HSG nicht mehr. Das 29:23 war der 18. Saisonsieg und gleichzeitig das Meisterstück. Und dies feierte das Team ausgiebig. „Einfach nur Wahnsinn“, kommentierte HSG-Coach Stefan Stratmann seine Gefühlslage nach Abpfiff kurz.

HSG: Rastedt - von der Heide, Kruse (3), Hilker (4/1), E. Maier (1), Plate (2), Kühn (7), Punke (3), Bucher, Kleimann, Albers, V. Maier (9), Tiedeken, Bickschlag.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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