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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

SVH fühlt sich um die Ausgleichschance gebracht

13.11.2018

Friesoythe /Garrel /Höltinghausen Kein Punkt für die heimischen Handball-Mannschaften – diese Bilanz gab es in dieser Saison noch nicht. Pech hatten vor allem die Frauen des SV Höltinghausen, die sogar Protest anmeldeten.

Handball, Männer Landesliga: HSG Nordhorn II - HSG Friesoythe 36:31 (18:15). Wahrlich kein Duell zweier Abstiegskandidaten lieferten der Drittletzte aus Nordhorn und das Schlusslicht aus Friesoythe ab. „Es war durchaus ein klasse Spiel. Wenn man auswärts 31 Tore erzielt, muss man normalweise gewinnen“, sagte Friesoythes Trainer Günter Witte.

Für Nordhorn sprach der breitere Kader, denn der Gast musste auf Gerrit Binder (Ellbogenverletzung) und auf Jonas Alberding verzichten. Zwar ging das Duell der „Torjäger vom Dienst“ 13:13 aus zwischen Levin Zare und Nils Albers, doch Nordhorn hatte daneben weitere torgefährliche Spieler an Bord.

„Wir sind momentan in der Abwehr – Prunkstück der vergangenen Saison – zu langsam, reagieren bei zweiten Bällen nicht richtig, so dass der Gegner immer noch eine Chance bekommt“, sagte Witte, der angriffstechnisch eher zufrieden war, aber noch zu viele Chancen ungenutzt sah.

Lange war die Partie völlig ausgeglichen, ehe Nordhorn von 16:15 (29.) kurz vor der Pause auf 18:15 erhöhte. Diesen Vorsprung dehnte der Gastgeber schnell auf 20:15 aus (32.) und hielt diesen Abstand. Da Friesoythe erst in zwei Wochen zu Hause gegen die HSG Gruppenbühren/Bookholzberg antreten wird, bleibt nun mehr Zeit, das Team sowohl im Abwehrbereich als auch psychisch wieder aufzurichten.

HSG: Fröhlich, Fründt - Willmann (4), M. Witte (4/1), Albers (13/4), Kühn, Robbers (5), Knaus (1), Deeken (1), St. Wilhelm, Sawizki (1), Chr. Wilhelm (2).

Landesklasse: HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - BV Garrel 30:26 (15:16). Im Duell zweier Spitzenteams dieser Klasse kassierte der Neuling aus Garrel seine zweite Saisonniederlage, während die Gastgeber auf Rang zwei vorrückten. „Die Partie stand für uns unter keinem guten Stern“, sagte Teammanager Uwe Behrens. Schon im Vorfeld musste Michael Siemer (Mittelohrentzündung) passen, konnte nur coachen, womit im Rückraum eine Option ausfiel. Der zweite Nackenschlag war umso härter. Als Jan Behrens sein achtes Tor zum 22:23-Anschluss markierte (46.), wurde er in der Luft von Kristen Krüger heruntergepflückt, wofür er zurecht die rote Karte sah. Behrens stürzte mit dem Kopf auf den Boden und war benommen. „Gut, dass sich sein Zustand verbesserte“, sagte Uwe Behrens, Teammanager und Vater. Für das Spiel fiel der Torjäger natürlich aus. Nun fehlten im Rückraum die Alternativen, außerdem sorgte Behrens’ Gegenpart Sören Döhle auf halbrechts in der Endphase mit drei der letzten vier HSG-Tore zum 26:30 für die Entscheidung. „Wir haben uns sehr gut verkauft, aber die Rückschläge waren nicht verkraftbar“, sagte Uwe Behrens.

BVG: Tebben, Schönrock - Ph. Kettmann (2), Koopmeiners (2), Stockmann, J. Behrens (8/1), van Schaik (3), J. Kettmann (2), Bärlein (5), Endemann (4).

Frauen, Landesliga: SG Neuenhaus/Uelsen - SV Höltinghausen - 35:34 (23:16). Es gibt Tage, da können Unparteiische einem so richtig den Nerv rauben. Kerstin Wichmann, Trainerin des SVH, erlebte ihn. „Das war der blanke Hohn und niemals ausgewogen“, sagte sie, die zur Pause sogar vernahm, wie ein Zuschauer der Gastgeber die beiden Referees tadelte.

Vor allem SG-Torjägerin Jessica Holtvlüwer hatte Narrenfreiheit. Mit ihrer Physis häufig stürmerfoulverdächtig und obendrein oft Schrittfehler begehend, nutzte sie ihre unbestraften Möglichkeiten eiskalt aus: 19 Tore, darunter fünf Siebenmeter. Die Gäste stellten ihre Abwehr von 3:2:1 auf 6:0 um, doch ihr Rückzugsverhalten war zu schwach und sorgte im zweiten Teil der ersten Hälfte mit dafür, das die SG 23:16 führte.

Der Gast kämpfte sich heran in einem ruppigen Spiel, wobei Lena Walter die letzten fünf ihrer sechs Treffer in der Schlussphase erzielte, und der SVH beim Stande von 34:35 noch gut 60 Sekunden Ballbesitz gehabt hätte. Doch die beiden etwas betagteren Schiedsrichter hielten, als der Gast beim Anwurf warten musste, die Zeit nicht an, „klauten“ Höltinghausen so die Chance zum Ausgleich, worauf sich der Protest der Gäste begründet . . .

SVH: Reinke - Schreider, Meyer (3), Greten (1), L. Walter (6/1), Brockhaus, Felstermann (5) Ebendt (12/5), Wienken, S. Walter (1), Böckmann (6).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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