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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Friesoythe verkauft sich gut beim neuen Spitzenreiter

07.11.2017

Friesoythe /Höltinghausen Einig im Ergebnis und der Niederlage waren sich die beiden heimischen Mannschaften der Handball-Landesliga. Denn sowohl die Männer der HSG Friesoythe (Gast der HSG Osnabrück) als auch die Frauen des SV Höltinghausen (Gast des VfL Oldenburg IV) unterlagen 28:31 – und das durchaus unnötig.

Handball, Landesliga Männer: HSG Osnabrück - HSG Friesoythe 31:28 (17:16). Gegen die körperlich sehr robusten Gastgeber, die nunmehr Spitzenreiter sind, behauptete sich der Neuling sehr gut, muss aber weiter an seinen Schwächen arbeiten, die vor allem Chancenverwertung heißt. „Daher bin ich froh, dass wir bis zum 1. Dezember Pause haben“, sagte Trainer Günter Witte.

Dann könnten Jan-Phillip Willmann und Heiner Robbers, die mit Schulterproblemen gehandicapt ins Spiel gingen, wieder hundertprozentig fit sein, was auch für Jonas Alberding, der das Training wieder aufnimmt, und für Hannes Paul, der auch bald wieder zur Mannschaft stoßen wird, gelten soll.

So fehlen eben doch die Alternativen und manchmal auch die Kraft, um in der Schlussphase richtig gegenzuhalten. Dies gelang Friesoythe diesmal bis weit in die zweite Hälfte. Knackpunkt war nach 54 Minuten, als zwei klare Chancen zum 26:27 verschossen wurden. „Ohnehin war der Osnabrücker Torwart bester Mann auf dem Platz. Aber in dieser Situation müssen wir eben treffen, um das Spiel drehen zu können“, sagte Witte. Er monierte allerdings auch, dass dem Gastgeber bei seinen Toren manchmal doch der eine Schritt zuviel gegönnt wurde. „Wir werden die Pause nutzen, um an unserer Chancenverwertung zu arbeiten. Ich hoffe, dass wir eine gute Abwehrleistung wie in der zweiten Halbzeit gegen Osnabrück dann auch über die gesamte Spielzeit hinbekommen“, so Witte, der bei seiner Planung noch abwarten muss, wann die Heimpartie gegen die TSG Hatten/Sandkrug II nachgeholt wird.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann (1), M. Witte (4/2), Robbers (3), Albers (9/2), Kühn, Laskowski (1), Binder (1), Matthies (3), Wilhelm (4), St. Witte (2).

Frauen: VfL Oldenburg IV - SV Höltinghausen 31:28 (14:16). „In dieser Liga wird jedes Nachlassen bestraft. Das muss meine Mannschaft schnell erkennen. Sonst kommen wir aus dem Tal nicht heraus“, sagte Trainer Hartmut Wolf nach dieser Niederlage im Kellerduell. Damit ist der Neuling mittlerweile mit 2:10-Punkten auf dem letzten Platz angekommen.

Dabei schien der Plan, in Oldenburg den zweiten Sieg zu holen und dafür mit einer sehr offensiven Abwehr zu agieren, voll aufzugehen. Nach 13 Minuten führte der Gast 10:4, hatte die routinierte und im Schnitt ältere Mannschaft des Gastgebers arg in Verlegenheit gebracht. Doch diese kraftintensive Taktik hielt die Mannschaft bis zur Pause nicht durch, zumal Anneke Brockhaus (erkältet) und Sarah Pille, die im Spiel zuvor umgeknickt war, nicht voll durchziehen konnten. So schmolz die Führung bis auf 16:14 zur Pause dahin – ein zu dünnes Polster.

Dies war nahezu entscheidend für die Wende, denn der VfL hatte sich nun besser eingestellt, während beim Gast die Alternativen fehlen und in der zweiten Halbzeit auch der Wille schwand, wirklich bis an die Grenzen zu gehen.

„Ich musste dann häufiger wechseln, so konnten wir den Vorsprung nicht mehr halten“, sagte Wolf. Mit dem 20:19 lag der VfL erstmals in Front (41.), geriet dank seiner Erfahrung und Nervenstärke nun nicht mehr in Rückstand. Jetzt drehte im Rückraum Routinier Lena Fehrcke auf, die sechs ihrer zehn Treffer nun markierte und kaum im Spiel „Eins-gegen-eins“ zu bremsen war und die erforderlichen Hilfen in der Abwehr nicht mehr stattfanden, so dass der VfL 31:28 gewann.

Ein wenig kurios ist, dass am kommenden Sonntag im nächsten Kellerduell beim GW Itterbeck der SVN erneut jenes Schiedsrichter-Gespann erwarten darf, das zuvor im Duell gegen Holdorf und nun in Oldenburg angesetzt worden war – eine eher ungewöhnliche Konstellation.

SVH: Rieger, Möhlmann - Schreider (1), Greten (2), Menke (1), Brockhaus (6/2), Felstermann (7), Fangmann (6), Wienken, Pille (2), Richter (2), Böckmann (1).

Jürgen Schultjan
Lokalsport
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2806

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