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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

HSG Friesoythe erkämpft verdientes Auswärts-Remis

24.10.2017

Friesoythe /Höltinghausen In der Handball-Landesliga feierte die HSG Friesoythe einen Achtungserfolg. Die Frauen des SV Höltinghausen gingen in Mühlen regelrecht unter.

Landesliga, Männer: TV Georgsmarienhütte - HSG Friesoythe 23:23 (14:12). Als richtungsweisend hatte HSG-Trainer Günter Witte die Partie bei den heimstarken Gastgebern eingeordnet, und das Fazit lautet: die Richtung stimmt. Der Aufsteiger holte den dritten Auswärtspunkt und hätte in der Schlussminute sogar den zweiten Saisonsieg perfekt machen können.

Doch Nils Albers jagte einen Siebenmeter an den Pfosten, es wäre das 24:23 gewesen. Er ärgerte sich selbst am meisten, aber sein Trainer sprach dennoch von einem gewonnenen Punkt, da seine Mannschaft Mitte der zweiten Halbzeit dreimal mit vier Toren in Rückstand geraten war, sich stets herangekämpft und sogar mit 23:22 (56.) in Führung gelegen hatte.

Stark begann die HSG, wobei Mathis und Steffen Witte maßgeblich an der 7:2-Führung Anteil hatten (15.), ehe Zeitstrafen – der Gast kassierte alle vier vor der Pause – und geschickter auf die 3:2:1-Abwehr reagierende Hausherren zum 10:10 (24.) und einen Durchmarsch bis zum 18:14 (43.) führten. Doch die HSG hielt dagegen, ließ nach der Pause nur neun Treffer zu und verdiente sich so das Remis.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann (2), Binder, M. Witte (1), Robbers (2), Kulle, Albers (8/1), Kühn, Laskowski (2), St. Witte (5), Wilhelm (3).

Frauen: GW Mühlen - SV Höltinghausen 32:16 (16:5). Nach der großen Enttäuschung gegen die HSG Wilhelmshaven II folgte nun der nächste Schlag ins Kontor des Aufsteigers. Bis zur zwölften Minute und einem 4:7-Rückstand schien der Gast einigermaßen die Vorgaben umsetzen zu können. Unnütze Abschlüsse vermeiden, um Mühlen nicht ins Tempospiel kommen zu lassen, hatte Trainer Hartmut Wolf, der zuletzt in Mühlen die A-Jugend trainiert hatte und den Gegner bestens kennt, seinen Schützlingen eingeschärft. Was aber kam, war eine desolate Vorstellung. „Alle Dämme brachen bei uns. Mühlen erwischte viele Abpraller und machte daraus Kontertore“, sagte Wolf. Im Angriff fand der Gast kein Mittel gegen die konsequente 6:0-Deckung – fünf Tore zur Pause sagen alles.

Nach dem Wechsel, Wolf versuchte durch Spielerwechsel Impulse zu setzen, zog Mühlen locker auf 25:8 (42.) und 30:13 (54.) davon und hätte, wie Wolf betonte, noch höher gewinnen können. Der Aufsteiger muss schnell lernen, dass in der Landesliga mit vielen erfahrenen Gegnern ein völlig anderer Wind weht als in der Landesklasse, sonst drohen weitere „Orkanschäden“ . . .

SVH: Möhlmann, Rieger, Kuhlmann - Schreider, Böckmann (1), Hinz, Greten (1), Menke, Brockhaus (5/5), Felstermann (7), Richter (1), Fangmann (1), Wienken, Pille.

Jürgen Schultjan
Lokalsport
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2806

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