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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

HSG Friesoythe unterlaufen zu viele Fehler

19.09.2017

Friesoythe /Höltinghausen Für beide Handball-Landesligisten gab es deutliche Niederlagen. Allerdings fielen diese zu hoch aus.

Handball, Landesliga Weser Ems Männer: HSG Friesoythe - TV Dinklage 19:26 (11:13). Eine verdiente Niederlage kassierte der Neuling gegen die vom Ex-Cloppenburger Markus Gabler trainierten und mit Spielmacher Kim Pansing vom TVC personell stark besetzten Gäste aus Dinklage. Dass die Gäste höhere Ziele als die HSG, die den Ligaerhalt zum Ziel hat, anpeilen, machten sie gleich zu Spielbeginn deutlich.

Denn als Friesoythe überhaupt nicht ins Spiel kam, und der Ex-Cloppenburger Arne Frese schon so richtig warm geschossen war, führte Dinklage 9:2 (13.). Dem Fehlerfestival, wie es HSG-Trainer Günter Witte kritisierte, setzte sein Team dann aber allmählich Kampfgeist und Moral entgegen. Bis auf 9:11 verkürzte die HSG, ehe Nils Albers einen von insgesamt drei Siebenmetern, die Friesoyhe ausließ, nicht verwandelte – ein Knackpunkt im Spiel wie das frühe Ausscheiden von Jonas Alberding. Er war unglücklich umgeknickt, so dass der Trainer eine längere Pause befürchtet. Angesichts des ohnehin kleinen Kaders eine weitere Schwächung.

Als nach knappem 11:13-Pausenrückstand kurz danach wie zuvor Albers nun Heiner Robbers erst einen Siebenmeter zum 12:13 verwandelte und danach den nächsten zum Ausgleich ausließ, hatte Dinklage seinen Rhythmus wieder gefunden. Spätestens nach dem 14:16 (38.) war beim kleinen Kader der HSG die Kraft allmählich verbraucht. Der TVD konnte mit seiner kompakten 6:0-Abwehr viel verhindern und zog über 21:15 (45.) endgültig davon in einer, wie der HSG-Trainer sagte, ziemlich zerfahrenen Partie.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann (3), Witte (1), Robbers (1/1), N. Albers (8/2), Kühn (3), Binder, Kulle (2), Alberdings, Wilhelm (1).

Frauen: SG Neuenhausen/Uelsen - SV Höltinghausen 28:18 (14:9). Wenn nach einer derart deutlichen Niederlage der Trainer sein Team dennoch lobt, darf mit Spannung auf die Erklärung gewartet werden. „Wir haben als Neuling gegen ein Team, das für mich in dieser Form klarer Titelanwärter ist, viel Lehrgeld bezahlt. Aber meine Mannschaft hat gekämpft und in einigen Phasen sogar sehr gut dagegengehalten“, sagt SVH-Trainer Hartmut Wolf.

So hatte der Gast, der bekanntlich auf Ann-Kathrin Felstermann (privat verhindert) verzichten musste, nach gutem Beginn plötzlich nachgelassen, so dass die SG vom 4:4 (11.) locker auf 9:4 (17.) und 14:9 (29.) wegziehen konnte. Doch der Neuling ist durchaus in der Lage, taktisch umzustellen, was unmittelbar nach der Pause erfolgreich war. Nur noch 14:16 lag der Gast zurück (40.). Doch dann stellte Neuenhaus/Uelsen um eine herausragende Torschützin Jessica Holtvlüwer (13/1), die quasi vom allen Positionen aus erfolgreich war und dabei auch sehr mannschaftsdienlich spielte, seinerseits um und zog auf 24:16 (52.) souverän davon.

„Unser Gegner hat einen breiten und sehr ausgeglichenen Kader. Ich hatte stets das Gefühl, egal, was wir versuchten, die SG hatte die passende Antwort parat“, lobte Wolf auch die konsequente Abwehr, die hart, aber nicht unfair arbeiten würde. Aber dennoch lobte Wolf sein Team. „Mit dieser Leistung hätten wir gegen alle anderen Gegner aus unserer Liga gewonnen.“

SVH: Möhlmann, Rieger - Schreider, Greten (1), Mattke (1), Menke (2), Brockhaus (4), Richter (2/1), Fangmann (4), Wienken (1), Wempe, Pille (3), Böckmann (n.e.).

Jürgen Schultjan
Lokalsport
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2806

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