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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Rückblick: Friesoyther erleben in Hinrunde großes Auf und Ab

23.12.2011

KREIS CLOPPENBURG Die Fußball-Bezirksligisten aus dem Kreis Cloppenburg haben ein wechselvolles Halbjahr hinter sich. Eine durchgehend gute oder schlechte Hinrunde hat keine Mannschaft hingelegt. Allerdings sind einige unter den Erwartungen geblieben, andere haben mehr erreicht, als zu erwarten gewesen war.

Hansa Friesoythe: Die Friesoyther, die vor der Spielzeit bis auf Andreas Vogel keinen nennenswerten Abgang zu verzeichnen hatten, kassierten nach dem 0:0 im ersten Spiel gegen den SV Altenoythe in Barßel eine bittere 2:3-Niederlage. Doch anschließend lief es immer besser: Die Friesoyther boten in den darauffolgenden Wochen bärenstarke Leistungen. In den ersten sechs Saisonspielen erbeuteten sie 15 Punkte. Die zweite Saisonniederlage gab es am 24. September in Peheim (0:1). Der Ausrutscher brachte Hansa offenbar aus dem Konzept. Zwar gelang den Friesoythern eine Woche später ein mühsamer 2:1-Heimerfolg gegen Amasyaspor Lohne, doch die Leichtigkeit im Spiel der Grün-Weißen war abhanden gekommen. Da sie viermal in Serie verloren, sanken Hansas Chancen auf die Meisterschaft fast auf den Nullpunkt. Der Befreiungsschlag gelang mit einem hochverdienten 3:1-Erfolg in Dinklage. Doch der Rückstand auf Spitzenreiter BW Lohne beträgt zehn Punkte.

TuS Emstekerfeld: Wie vor jeder Saison zählte der TuS auch vor dieser Spielzeit zu den Topfavoriten. Doch individuelle Fehler einzelner Leistungsträger brachten das Team von Trainer Paul Jaschke immer wieder ins Hintertreffen. So ließ Emstekerfeld immer wieder unnötigerweise Punkte liegen. So zum Beispiel beim 3:3 in Peheim und bei der 2:3-Heimniederlage gegen Hansa Friesoythe. In der Partie hatte der TuS einen 0:2-Rückstand aufgeholt, um dann in allerletzter Sekunde noch einen Gegentreffer zu kassieren. Insgesamt mussten die Emstekerfelder bereits 31 Gegentore hinnehmen. So kann man nicht ganz oben mitmischen. Die beiden besten Teams der Liga haben gerade einmal 16 (BW Lohne) und 21 (TV Dinklage) Gegentore kassiert. Dennoch ist mit dem TuS in der Rückrunde zu rechnen. Schließlich gehört der Tabellendritte vom Personal her immer noch zu den besten Teams der Liga.

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BV Cloppenburg II: Nur einen Katzensprung entfernt von der Sportanlage des TuS hat die Reserve des BV Cloppenburg ihren Stammsitz. An der Friesoyther Straße gab es ein ähnliches Auf und Ab wie in Emstekerfeld. Allerdings nahm sich der BVC bereits zu Beginn der Saison eine Auszeit. Die Cloppenburger ließen die nötige Stabilität im Defensivverhalten vermissen, und das sollte sich rächen. So mussten sie im Heimspiel gegen den SV Peheim (1:3) und in Altenoythe (1:2) ärgerliche Niederlagen hinnehmen. Nach mehreren Rückschlägen lief es dann aber umso besser: Obwohl Coach Til Bettenstaedt zwischenzeitlich noch den Abgang der Defensivspieler Niklas Stöver und Fabian Groß verkraften musste, eilte der BVC II von Sieg zu Sieg. Nicht zuletzt dank der starken Leistungen von Stürmer Adrian Ellermann und Torhüter Thomas Wegmann überwintern die Cloppenburger auf dem fünften Platz.

SV Emstek: Viele Fußball-Freunde hatten den Emstekern vor der Saison einen Platz im Tabellenkeller vorausgesagt, und die ersten Spiele der neuen Saison schienen den Kritikern dann auch noch Recht zu geben. Doch je länger die Hinrunde dauerte, desto besser lief es für das Team von Trainer Torsten Meyer. Die Mannschaft harmonierte immer besser und wusste auch auf kämpferischer Ebene zu überzeugen. So sorgte sie für die ein oder andere Überraschung – etwa durch einen 3:2-Heimsieg gegen den TuS Emstekerfeld und einen 5:0-Erfolg bei Hansa Friesoythe. Doch gegen Ende der Hinrunde geriet Emstek in ein Formtief, so dass der SVE zurück auf Platz sieben fiel.

STV Barßel: Im Jahr eins nach der erfolgreichen Ära von Stefan Börgers erwischten die Barßeler einen Traumstart. Neu-Coach Klaus Geveshausen warf mit seiner Elf Hansa Friesoythe aus dem Pokal. Allerdings folgte der erste Rückschlag auf dem Fuße: 0:4 verlor Barßel das erste Punktspiel in Lüsche – um anschließend zurück in die Erfolgsspur zu finden. Auch im Punktspiel gegen Hansa behielten die Barßeler die Oberhand. Es schien so, als würden die Barßeler auch mit Geveshausen auf der Erfolgswelle surfen. Doch es kam anders: Mitte der Hinrunde brach Stürmer Michael Kipke seine Zelte am Jahnstadion ab. Ein Ersatz konnte auf die Schnelle nicht gefunden werden. Zudem fiel Martin Kreklau wegen seiner Leistenprobleme aus – und mit dem STV ging es steil bergab. Hinzu kam, dass Landesligist TuS Heidkrug heftig um die Dienste Geveshausens buhlte. So zog Barßels Vorsitzender Torsten Punke nach der 0:4-Niederlage in Emstekerfeld die Reißleine und setzte Geveshausen vor die Tür. Als Nachfolger lotste er Andreas Siepe nach Barßel. Eine gute Entscheidung: Siepe brachte die Mannschaft wieder auf Kurs und führte sie aus den Niederungen der Tabelle bis auf den neunten Platz.

SV Altenoythe: Den Hohefeldern fehlte in der Hinrunde einmal mehr Konstanz. Sechs Siegen stehen in der SVA-Bilanz sieben Niederlagen gegenüber. Und die vier Unentschieden haben die Altenoyther auch nicht wirklich vorangebracht. Sie feiern als Tabellenzehnter das Weihnachtsfest. Mehr war wohl aber auch nicht drin, weil Spielertrainer Steffen Bury nicht nur mit den Formschwankungen seiner Mannen zu kämpfen hatte, sondern auch mit großen Personalproblemen. Immerhin war auf den Torriecher Burys Verlass. Der ehemalige Österreich-Legionär erzielte in 17 Begegnungen zwölf Tore. Eine bemerkenswerte Zahl, wenn man bedenkt, dass er in der vergangenen Spielzeit in 30 Begegnungen nur zehnmal getroffen hatte.

SV Peheim: Die Peheimer wollten mit aller Macht eine bessere Hinrunde als 2010 spielen. Das gelang ihnen: Die Loyko-Elf beendet das Jahr mit 19 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. Allerdings wäre noch der eine oder andere Punkt mehr drin gewesen. Die Elf aus der Arena am Fernsehturm hatte zwischenzeitlich etwas geschludert. So hatte sie zu Hause gegen Aufsteiger SV Höltinghausen eine 1:4-Niederlage kassiert.

Einer der wichtigsten Peheimer Spieler war erneut Maxim Langlets. Der Winterneuzugang der vergangenen Saison hält mit seinen Toren das Abstiegsgespenst auf Distanz. Dennoch beträgt der Abstand zum ersten Abstiegsplatz nur fünf Punkte. In Zeiten der Drei-Punkte-Regel kann so ein Polster auch schnell wieder weg sein.

SV Höltinghausen: Die Höltinghauser steckten von Beginn an im Abstiegskampf. Um einen Platz im gesicherten Mittelfeld anpeilen zu können, fehlte es dem Aufsteiger vor allem an Durchschlagskraft. Von Neuzugang Christoph Cebulla abgesehen, strahlt kein Höltinghauser große Torgefahr aus. Zudem haben sich einige Spieler noch immer nicht an das Klima in der Bezirksliga gewöhnt.

Der Sprung von der Kreisliga auf Bezirksebene ist halt immer noch groß. So mussten die Höltinghauser in den Duellen mit dem TuS Emstekerfeld, mit SW Osterfeine und dem TV Dinklage hohe Niederlagen einstecken. Besonders in diesen Spielen machte sich das Fehlen von Ralf Böhmer bemerkbar. Der Routinier musste seine Karriere aufgrund von Knieproblemen beenden. Nun fehlt der jungen Mannschaft auf dem Platz ein Leitwolf.

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