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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Nfv-Kreistag: Fußballer sehen Zukunft optimistisch

11.07.2011

ALTENOYTHE Viel Lob, etwas Kritik und hier und da Ermahnungen: Die Verantwortlichen des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV) im Kreis Cloppenburg haben am Sonnabend während des Kreistags in Altenoythe eine positive Bilanz der zurückliegenden Saison gezogen. Der Vorsitzende Werner Busse hatte im Festzelt des SV Altenoythe, der in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen feiert, jede Menge Lob für seine Mitarbeiter übrig. Aber es wurde nicht nur Lob, sondern auch Geld verteilt. Die Vereine, die sich in den vergangenen acht Jahren im Bereich Schiedsrichterwesen vorbildlich verhalten haben, durften sich über Summen zwischen 54 und 700 Euro freuen. Insgesamt wurden 5000 Euro aus dem Topf, in den in der abgelaufenen Spielzeit die Strafgelder geflossen sind, an 18 Clubs ausgezahlt. Sie sollen damit ihre Schiedsrichter unterstützen.

Begonnen hatte die Veranstaltung mit kurzen Begrüßungsreden: Der Friesoyther Bürgermeister Johann Wimberg, Ludger Tholen, Vorsitzender des SV Altenoythe, und Busse selbst stimmten die Vereinsvertreter auf die Veranstaltung ein. Anschließend ging Busse auf die erfolgreichen Veranstaltungen des NFV im Jugendbereich ein. Besonders viel Lob gab es für den OM-Cup in Löningen, der „ein tolles Fest für die Jugend“ gewesen sei. Und Junioren-Spielleiter Ewald Preit habe in der vergangenen Saison „enorme Arbeit“ geleistet.

Aber auch im Herrenbereich sehe es gut aus. Der NFV-Kreis Cloppenburg sei mit seinen rund 20 000 Mitgliedern und 53 Vereinen stark genug, seine Eigenständigkeit zu erhalten. Kritisch sieht Busse den Umgang einiger Vereine miteinander. „Wenn in der 2. Kreisklasse ein Spieler zum Nachbarverein wechselt, muss es dann sein, dass eine Ablöse verlangt wird?“, stellte Busse in den Raum, um gleich darauf zu appellieren: „Redet mit- und nicht übereinander.“ Besorgniserregend sei das Verhalten einiger Eltern bei Jugendspielen. „Da werden Schiedsrichter, Spieler und Betreuer beleidigt – und dann wundert man sich, dass uns die Schiedsrichter verloren gehen.“

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Positiv sei dagegen, dass die Zahl der Herren-Teams, die im Kreis Cloppenburg am Spielbetrieb teilnehmen, konstant geblieben ist. Der Spielausschuss-Vorsitzende Franz-Josef Herbers freute sich darüber, dass im neuen Jahr sogar eine Mannschaft mehr (110 Teams) dabei ist. „Während andere Kreise bis zu 20 Prozent weniger Teams haben, stehen bei uns zwei Abmeldungen drei Anmeldungen gegenüber.“

Alles andere als gefreut hat Herbers dagegen, dass in der abgelaufenen Saison fast 200 Spiele ausgefallen und 40 mehr als in der Vorsaison verlegt worden sind. So musste ein Kreispokalspiel sogar viermal angesetzt werden. „Sorge bereiten uns die vielen Freitagsspiele. Die finden auf den Trainingsplätzen mit Flutlicht statt, und die sind im Winter oft nicht bespielbar.“ Umso überraschter nahmen die Gäste zur Kenntnis, dass Kreisligist Schwarz Weiß Lindern seine Heimspiele in der neuen Saison grundsätzlich freitags austrage, wie Herbers verkündete. „Wir gucken uns das mal an, ob das so klappt“, sagte er. Ob das so klappt, bleibt auch in einem anderen Punkt abzuwarten: Der elektronische Spielbericht wird nun auch in der Kreisliga eingeführt. Aus der werden am Ende der Saison laut Herbers mindestens zwei, aus der 1. Kreisklasse sogar mindestens drei Teams absteigen.

Ob sich alle Mannschaften im Abstiegskampf so fair verhalten werden wie die, die in Altenoythe geehrt wurden, muss sich herausstellen: Den Fairnesspreis bekamen der SV Bethen (Kreisliga), der SV Emstek II (1. Kreisklasse), der SV Molbergen II (2. KK, St. 1), Abonnement-Sieger TuS Falkenberg (2. KK, St. 2), der SV Cappeln III (3. KK, St. 1), der TuS Falkenberg II (3. KK, St. 2) und der SV Mehrenkamp II (3. KK, St. 3).

Heinz-Walter Lampe wird seinen NFV-Ehrenteller noch erhalten – genau wie Reinhold Hüntling (BW Ramsloh) seine Uhr und Urkunde (DFB-Ehrenamtsaktion). Die bekam Norbert Timme (VfL Markhausen) schon in Altenoythe genau wie Hermann Busse (SC Sternbusch) und Bernd Stallmann (BW Galgenmoor) die NFV-Verdienstnadel für Vereinsmitarbeiter, die auch Gertrud und Elisabeth Lübbe sowie Luzia Möller (alle SV Bethen) entgegennahmen.

Geld aus dem Strafgeld-Topf ging an BC Ermke, SV Hemmelte, Marka Ellerbrock, BV Kneheim, SC Winkum, SV Scharrel, Viktoria Elisabethfehn, SV Peheim, SC Kampe-Kamperfehn, SV Harkebrügge, SV Strücklingen, FC Sedelsberg, BV Bühren, SV Bösel, SV Altenoythe, SW Lindern, BV Neuscharrel, DJK Stapelfeld/Vahren.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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