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FUßBALL: Gänsehaut auch nach 32 Jahren

07.06.2006

FRIESOYTHE Der Friesoyther spielte 1974 als 20-Jähriger im Musikkorps der Bundeswehr. Den Auftritt im Waldstadion wird er nicht vergessen.

Von Hans Passmann FRIESOYTHE - Die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland rückt immer näher. Am 9. Juni ist es soweit. Dann wird die WM 2006 in der Allianz-Arena in München eröffnet und der Ball rollt endlich. Mit den Gedanken bei der Eröffnungsfeier wird auch Peter-Michael Süring auf Friesoythe sein.

Gedanken ganz anderer Art hegt Süring dabei an die Fußballweltmeisterschaft 1974, als das fußballerische Highlight letztmals in Deutschland stattfand und die Elf um Trainer Helmut Schön den Titel holte.

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Damals stand Süring bei der Eröffnung selbst auf dem Rasen des Frankfurter Waldstadions. Allerdings nicht als Spieler, sondern als Musikant. Er spielte als 20-jähriger Bursche im renommierten Bundeswehrmusikkorps. Und die Musiktruppe aus Hannover ließ bei der Eröffnungsfeier die Hymnen und Melodien erklingen. Darin erinnert sich der Hansestädter noch ganz genau. „Diese Eröffnungsfeier und das Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Jugoslawien waren für mich beeindruckende Erlebnisse. Zumal ein Millionenpublikum aus alle Welt zuschaute“, blickt der Dirigent der Musikvereine Barßel und Harkebrügge auf die Veranstaltung positiv zurück. Süring erinnert sich genau daran, denn er stand in der ersten Reihe der Musikanten. Dabei überkommt dem Dirigenten auch nach 32 Jahren noch immer eine Gänsehaut. „Es war eine einmalige Atmosphäre im Stadion.“ Besonders fielen dem 52-jährigen Süring die Sambafrauen aus Brasilien mit ihrem einmaligen Temperament auf.

Aber auch nach dem Spiel gab es in der VIP-Lounge noch ein Aufeinandertreffen mit zahlreichen Stars. „Dabei waren unter anderem Uwe Seeler, Fritz Walter und auch Pele. „Wir haben locker mit den Spielern einen getrunken“, so Süring. Dem Deutschen Fußballbund hat der Auftritt des Heeresmusikkorps I aus Hannover, bei dem Peter-Michael Süring aus seine musikalische Karriere begann, so gut gefallen, dass noch weitere Auftritte bei nationalen Pokalendspielen und internationalen Pokalspielen folgten.

Dazu zählte auch das Jubiläumsspiel gegen Holland. Mit dem Heeresmusikkorps I erlebt Süring neben den Fußballspielen einige Highlights in seinem musikalischen Berufsleben. Mit dem Orchester bereiste er fast die gesamte Welt. Highlight-Konzertreisen waren Amerika, Kanada und eine 14-tägige Konzertreise durch Ägypten. Auch erlebte Süring den Karneval in Nizza, der hinter Rio wohl zum zweitgrößten Karneval der Welt zählt. Dort spielte man auch für das Fürstenpaar Rainier und Gracia Patricia eine Serenade. 1988 erfuhr der Musiker aus Friesoythe eine besondere Ehre. Er wurde als Solist zur Sendung das ARD-Wunschkonzert mit Dagmar Berghoff und Max Schautzer eingeladen. Dort spielte er mit der Band „Münchner Freiheit“ den Titel „Solange man noch Träume leben kann“. Der Friesoyther absolvierte sein Studium an der Folkwanghochschule für Musik, Theater und Tanz in Essen.

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