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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

„Kiwi“ sieht BVG-Erfolg mit der „Kirsche“

14.09.2017

Garrel /Barßel /Lindern Und da behaupte noch einer, die 13 sei eine Unglückszahl. Von wegen, die E-Junioren-Fußballer des BV Garrel haben am Sonntag beim EWE-Cup-Vorrundenturnier in Neubörger ihre Gruppe mit 13 Punkten und 13:0-Toren gewonnen. Und diese Bilanz brachte offenbar kein Pech, stürmten die Garreler doch anschließend durch einen Sieg im Achtmeterschießen und zwei weitere Erfolge zum Turniertriumph und damit in die Endrunde. Zu der fahren im Frühling 2018 neben den Garrelern auch das zweitplatzierte Team JSG Ahlen-Steinbild/Neubörger und die drittplatzierte Mannschaft Arminia Rechterfeld. Gespielt wird dann wieder auf den Plätzen am Bremer Weserstadion, in dem das Finale des Turniers vor einem Bundesligaspiel ausgetragen wird.

Im Emsland hatten neben den Garrelern auch weitere Vertreter des Kreises Cloppenburg dem Turnierpaten Wynton „Kiwi“ Rufer gezeigt, dass sie mit „der Kirsche“, also dem Ball, umgehen können. Der ehemalige Nationalspieler Neuseelands, der mit Werder Bremen neben Deutscher Meisterschaft (1993) und DFB-Pokal (1991 und 1994) auch noch 1992 den Europapokal der Pokalsieger gewonnen hat, sah auch starke Nachwuchsspieler des SV Harkebrügge, des STV Barßel und der JSG Lindern/Vrees.

Der kleine HSV schaffte es beispielsweise als einziges Team, dem BV Garrel in Gruppe B ein Remis abzutrotzen. Mit sieben Punkten wurden die Harkebrügger Vierter, mussten sich aber im Viertelfinale Arminia Rechterfeld 0:3 geschlagen geben.

In Gruppe A erkämpfte sich der STV Barßel zwei Punkte und wurde Fünfter vor den SFN Vechta, was allerdings nicht zum Einzug ins Viertelfinale reichte. Das erreichte dafür die cloppenburgisch-emsländische Jugendspielgemeinschaft Lindern/Vrees als Tabellenvierter mit sieben Zählern.

Sie traf in der Runde der besten Acht auf den BV Garrel und zwang ihn in ein Achtmeterschießen. Das dürfte Rufer sehr gefallen haben, hatte „Kiwi“ doch früher selbst gern mit seiner ganz speziellen Technik vom Punkt getroffen. In diesem Fall trafen die Garreler zweimal, während die JSG nur einmal jubeln durfte.

Anschließend bezwang der BV Garrel im Halbfinale Germania Leer mit 2:0 und im Endspiel die JSG Ahlen-Steinbild/Neubörger mit 2:1.

Aber Rufer und Werner Menke von der EWE hatten für alle Clubs Pokale mitgebracht. Schließlich will der bekennende Christ Rufer jungen Fußballern auch klarmachen, dass es Wichtigeres als das Gewinnen gibt. In seinen Fußballschulen spielt Solidarität eine große Rolle. Und wenn „Kiwi“ sagt, dass es im Leben nicht nur darum geht, „die Kirsche“ möglichst oft im Tor unterzubringen, dann fruchtet das auch . . .

Steffen Szepanski
Lokalsport
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2810

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