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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball-Oberliga: Spitzenreiter Garrel freut sich aufs Derby in Dinklage

11.11.2017

Garrel /Cloppenburg Zwei schwere, aber auch reizvolle Aufgaben warten an diesem Samstag auf die Frauen der beiden Handball-Oberligisten. Der BV Garrel will seine Top-Position verteidigen.

Handball, Frauen Oberliga Nordsee: TV Dinklage - BV Garrel (Samstag, 16 Uhr, Halle Schulstraße). Der Platz an der Sonne ist hart umkämpft (Platz eins und neun trennen nur vier Punkte), und auch der Tabellenvierte aus Dinklage würde den Rivalen aus Garrel gerne vom Thron stoßen. Das weiß auch BV Garrels Trainerin Birgit Deeben.

„Das wird wie eigentlich immer gegen Dinklage ein heißer Tanz, zumal wir dort, wo ohne Backe gespielt wird, häufig verloren haben“, sagt Deeben. Die letzten drei Auftritte (26:27, 20:28, 26:35) gingen daneben. Damit sich dies ändert, muss der Gast von Beginn an den Kampf annehmen und hohe Laufbereitschaft zeigen. Beide Seiten kennen sich bestens, so dass taktische Maßnahmen kaum überraschen können.

„Wir sind auf alles gut vorbereitet, müssen dies nur von Beginn an umsetzen. Wenn Dinklage erst einmal ins Rennen kommt, wird es für uns schwer, zumal das sehr engagierte Dinklager Publikum zusätzlich zu unserem Gegner werden kann“, sagt Deeben. Bis auf Lara Mattke, die Knieverletzung verlangt bekanntlich eine längere Pause, dürfte alles an Bord sein. Auch Lisa Noack ist nach ihrem erfolgreichen Auftritt für den HVN beim Ländervergleichskampf wieder dabei, könnte die Rechtsaußenposition übernehmen, so dass Josefa Baumann auf die linke Seite oder als Alternative zur zuletzt starken Milena Markus an den Kreis wechseln könnte. Zusätzliche Motivation tankte der Spitzenreiter aus der internen Fortbildung durch den Ex-Oldenburger und aktuellen polnischen Nationaltrainer Leszek Krowicki. „Auf Lücke und weiter – Erlernen von Angriffskonzeptionen“ stand auf der Tagesordnung. Abzuwarten gilt, wie schnell das Team diese Fortbildung umsetzen kann.

Zwar fehlt beim TV Dinklage mit Jana Stromann auf der halblinken Position die wohl wertvollste Torjägerin. Doch zuletzt scheint Nachwuchsspielerin Klara Germann diese Aufgabe gut zu übernehmen, wie ihre neun Treffer aus der Vorwoche beim 24:24 in Wilhelmshaven zeigen.

Werder Bremen II - TV Cloppenburg (Samstag, 16 Uhr, Halle Hermine-Berthold-Straße 19/20). Selbstvertrauen getankt vor schwerer Auswärtsprüfung: Für den TV Cloppenburg gilt es nach dem 32.15-Erfolg über die HSG Phoenix, nun auswärts die gute Verfassung zu bestätigen. „Wir müssen in Bremen mutiger als zuletzt auswärts auftreten. Dann haben wir eine Chance“, sagt Trainer Theo Niehaus, der in der vergangenen Woche gemerkt hat, wie wichtig der überzeugende Heimsieg für Moral und Motivation seiner Mannschaft ist. So waren einige Spielerinnen Zeugen des Bremer Auftritts am vergangenen Donnerstag beim Elsflether TB, den die Zweitliga-Reserve eindrucksvoll 32:21 gewann – der vierte Sieg in Folge.

Die Werder-Reserve hat nach anfänglichen Problemen und nur drei Punkten aus den ersten vier Spielen wohl die richtige Mischung gefunden. Erfahrene Kräfte wie Katrin Friedrich, Leonie Schulte und Katrin Sakic, die zusammen 17 Treffer in Elsfleth verbuchten, und aufstrebenden Talenten, die für den Zweitbundesligisten fit gemacht werden sollen, haben das Team auf Rang drei der Tabelle gehievt.

Dennoch will der TVC, wie Niehaus betont, trotz der Außenseiterrolle dank neuem Selbstbewusstsein für eine Überraschung sorgen. Personell wird sich aktuell nichts ändern, denn Johanna Koopmeiners sollte nach leichter Grippe wieder fit sein. Auch Anna Boch und Carina Janßen, die Nachwuchskräfte mit Zweitspielrecht, sind mit an Bord. Das ist als moralische Unterstützung auch Leoni Remme, die aber pausieren muss, da sie zurzeit Antibiotika einnimmt. Möglichst bald wieder dabei sein will, wie Trainer Niehaus erleichtert betont, Franziska Hohnhorst, die sich wieder im Training befindet. Swetlana Lengutin soll in der kommenden Woche ins Training einsteigen.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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