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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

HSG Friesoythe setzt sich in Garrel durch

24.09.2019

Garrel /Friesoythe Die Frauen des BV Garrel II bestritten ihr erstes Punktspiel in dieser Saison. Die Gäste aus Larrelt stellten am Ende das glücklichere Team.

Männer, Landesklasse Nord: BV Garrel - HSG Friesoythe 26:28 (10:12). Es entwickelte sich ein typisches Derby vor einer lautstarken und großen Zuschauerkulisse, das am Ende der Landesliga-Absteiger aus Friesoythe glücklich, aber verdient gewinnen konnte. „Das war tip-top von uns“, sagte Christian Wilhelm, der wegen seiner Sperre statt auf dem Feld auf der Tribüne seine Mannschaft beobachten musste. „Wir haben meist geführt, zeitweise sogar deutlich, aber in der Schlussphase, als Garrel sich bis auf zwei Tore absetzte wie beim 24:22, wurde es eng“, sagte Wilhelm. In dieser Phase, sieben Minuten vor dem Abpfiff war es wichtig, dass die HSG eine Überzahl zum Ausgleich nutzte, und am Ende das bevorzugte Spiel der Gastgeber an den Kreis erfolgreich unterbunden werden konnte.

Für den unterlegenen Gastgeber war diese Partie dennoch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Wir haben sehr gut gekämpft, den deutlichen Rückstand beim 6:10 und 13:17 gut verkraftet“, sagte Spielertrainer Michael Siemer. Dass es am Ende nicht gereicht habe, lag einerseits an der dummen Zeitstrafe, anderseits am noch nicht gut eingespielten Angriff, wie Siemer betonte.

BVG: Tebben, Tapken - Ph. Kettmann, Wienken (5), Meyer, Kröger, Th. Grotjan, van Schaik (4), J. Kettmann (5), Frerichs, Marks, Siemer (9/5), Endmann (3).

HSG: Lüthje - Willmann (1), H. Binder (3), Albers (12/1), Kühn, Laskowski, Knaus (1), Böckmann, G. Binder (5), St. Wilhelm, Harin (1), Robbers (4), Brück (1).
Bereits an diesem Dienstag um 20 Uhr (Halle Am Breeden) bestreitet der BV Garrel sein drittes Punktspiel. Im Kellerduell tritt dann der Tabellenvorletzte beim ebenfalls noch punktlosen Schlusslicht Eintracht Wiefelstede an. Wiefelstede bat um die Vorverlegung. Da beide etatmäßigen Torhüter fehlen werden, hat der BV Garrel Eric Hoffmann für diese Partie reaktiviert.

Frauen, Landesklasse Nord: BV Garrel II - SF Larrelt 27:28  (9:13). Am Ende wurde es eine sehr unglückliche Niederlage, die vor allem ihre Ursache darin hatte, dass die Gastgeberinnen ihr Punktspieldebüt ablegten, während die Gäste bereits ihr drittes Spiel bestritten. Außerdem muss sich das Team immer häufiger darauf einstellen, dass ihre Torjägerin und Spielmacherin Alisha Aumann kurz gedeckt werden wird. „In der ersten Halbzeit hat das Zusammenspiel überhaupt nicht geklappt. Außerdem übernimmt keiner Verantwortung, wenn Alisha kurz gedeckt wird“, kritisierte Trainerin Lena Marks.

Da bezog sie sich aber ausschließlich auf die erste Halbzeit, in der Larrelt von 6:6 (19.) auf 11:7 (25.) und 13:9 zur Pause davonziehen konnte. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein anderes Spiel. Garrel kämpfte nicht nur, sondern steigerte sich spielerisch. Junge Spielerinnen wie Mareike Hülskamp trauten sich mehr zu, bot Torhüterin Katharina Klöker, die unter anderem vier Siebenmeter entschärfte, ebenfalls eine starke Vorstellung. Garrel holte nicht nur auf, die Gastgeberinnen führten ab der 46. Minute viermal knapp, ehe in der Schlussphase, zwei technische Fehler und die Unterzahl in der Schlussminute den Gästen half, sieben Sekunden vor Schluss doch noch den nun sehr glücklichen 28:27-Siegtreffer zu markieren.

BVG II: Klöker - L. Hogeback (4/1), Hochartz (2), Hempen, Hülskamp (3), Meininger, Aumann (13/7), Gerken (2), Fischer, Fehlinger (3).

SG SV Friedrichfehn/TuS Petersfehn II - HSG Friesoythe 34:26 (16:13). Zwar fiel die zweite Auswärtsniederlage am Ende doch noch deutlich aus – zu deutlich wie Trainer Stefan Stratmann betonte –, doch habe die Einstellung gestimmt. Ohne Routinier Viktoria Maier, die nach einem Sehnenabriss im Finger nun doch operiert werden muss, und ohne Anna-Lena Faust, zwei seiner Haupttorschützinnen, verkaufte sich der Neuling gut.

Auch einen Zwischenspurt von 7:5 (9.) auf 13:5 (16.) der vor allem über die Halbpositionen torgefährlichen Gastgeberinen (Jehanna Kraushaar und Angelika Sanders, jeweils acht Tore) verdaute die HSG. Den Pausenrückstand von 13:16 hatte der Gast durch das 18:20 (39.) der auf Rechtsaußen starken Heike Kruse fast wettgemacht. Aber die sehr ausgeglichen besetzte SG-Reserve konterte danach entscheidend mit dem 28:22 (50.), woran die überzeugende HSG-Keeperin Susanne Block, die unter anderem drei Siebenmeter abwehrte, auch nichts mehr ändern konnte.

HSG: Block - von der Heide, Kruse (7), Hilker (5/2), Plate (1), Lamping, Kühn (8), Schulte, Punke (4), Kleimann, Albers (1), Bickschlag.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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