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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

20:37 – BV Garrel erlebt einen rabenschwarzen Abend

11.02.2019

Garrel Einen Abend zum Vergessen erlebten die Drittliga-Handballerinnen des BV Garrel am vergangenen Samstag gegen den 1. FC Köln: der Aufsteiger unterlag dem Team aus der rheinischen Metropole deutlich mit 20:37 (11:15) und kassierte nebenbei die höchste Saisonniederlage.

Viel hatte sich der BVG für dieses Spiel vorgenommen. Das Match sollte der erste Schritt aus dem Keller werden und entsprechend motiviert ging Garrel zunächst zu Werke. Druckvoll und mit viel Tempo suchte Garrel die Lücken in der kompakten FC-Deckung, energisch schlossen die Hausherrinnen ihre Angriffe ab.

Doch schnell sah man auch eines der Mankos in dieser Saison: mitunter hektisch und zu oft unpräzise kamen die Bälle auf das Kölner Tor. Entsprechend mager war die Torausbeute. Erst nach über zwei Minuten sorgte Renee Verschuren mit einem Abschluss aus dem Rückraum für den ersten Treffer der Partie. Auf der anderen Seite überzeugten die Gäste schon früh in der Partie mit durchdachten Angriffen und präzisen Abschlüssen. Auch die zunächst kompakte 6:0-Deckung des BVG konnte den Kölner Abschlüssen nicht bremsen. So stand es nach einer Viertelstunde 5:7, und Garrel musste auch in diesem Spiel einen Rückstand aufholen. Die Gastgeberinnen bewiesen Moral und schafften es sogar, die Partie auf 11:10 zu drehen (21.). Köln machte seine Deckung fortan wieder zu und lauerte auf Tempogegenstöße. Den wenigen Raum wusste Garrel nicht zu nutzen. Köln zog zudem erstmals davon: zur Pause erspielten sich die Gäste beim 15:11 eine komfortable Führung.

Diesen Vorsprung gab der 1. FC Köln nicht wieder her. Auch, weil der BV Garrel nach dem Seitenwechsel und mit zunehmender Spielzeit immer mehr den Faden zu verlieren schien und sein Spiel nicht mehr aufziehen konnte. Nichts war mehr zu sehen von dem Biss des ersten Durchgangs, und auch im Aufbauspiel passierten den BVG-Damen plötzlich einfache Fehler. Und eben diese nutzte und bestrafte Köln konsequent. Beim 22:15 (40.) waren die Gäste bereits deutlich davon gezogen. Doch es kam noch schlimmer für die Gastgeberinnen um „Aushilfscoach“ Peter Wendeln (Wendeln vertrat den verhinderten Jonas Kettmann): dem FC schien nun alles zu gelingen. Die Entscheidung fiel zehn Minuten vor Schluss: Kölns Felicia Idelberger, mit zehn Treffern auch beste Werferin der Partie, traf zum 27:17.

Die Gegenwehr der Gastgeberinnen schien nun vollständig gebrochen zu sein. Denn Köln drehte auf und traf fast nach Belieben. Sehr zum Leidwesen der gut 200 Zuschauer mit BVG-Herz und des Aufsteigers. Am Ende stand mit dem 20:37 die höchste Saisonniederlage auf der Anzeigentafel.

Sichtlich mitgenommen und ein wenig fassungslos versuchte Renee Verschuren das erlebte in Worte zu fassen: „Wir haben gut angefangen und unsere Chancen gesucht. Leider konnten wir mit dem Druck nicht umgehen und unsere anfängliche Hektik nicht ablegen. Im Spielverlauf haben wir zu viele einfache Fehler gemacht und viele einfache Tore zugelassen. Uns fehlt die Erfahrung mit solchen Drucksituationen umzugehen. Wir haken das Spiel ab und konzentrieren uns nun voll auf Aldekerk.“

Doch die Partie gegen den 1. FC Köln hatte auch einiges Positives: die Neuzugänge Katarina Stanic und Marina Tomic feierten ihr Debüt im BVG-Trikot. Letztere trug sich prompt in die Torschützenliste ein. „Es gibt noch sprachliche Barrieren, die beiden passen aber gut zu uns. Heute wurden sie ins kalte Wasser geworfen und mussten direkt mit dieser Drucksituation umgehen. Das ist nicht einfach. Ich glaube aber, dass uns Marina und Katarina sehr helfen können. Wir sind nun noch breiter aufgestellt und haben mit den beiden zwei starke Alternativen“, so Verschuren. Alternativen, die vielleicht schon am kommenden Sonntag beim TV Aldekerk erste Früchte tragen könnten.

BVG: Aumann, Jandt, Thoben-Göken - Noack, Fragge (6/4), Verschuren (6/3), Lötgering (1), Rühling, L. Meyer, Faske (1), Tomic (2), Dzakmic (2), Osterthun (2), C. Meyer, Stanic.

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