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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball: Gastgeber gibt sich egoistisch

23.01.2012

CLOPPENBURG Gastgeber SC Sternbusch hat sich als Ausrichter gleich den Premierenerfolg bei der Ersten Cloppenburger Stadtmeisterschaft im Hallenfußball gesichert. Der ambitionierte Kreisligist setzte sich am späten Freitagabend in der Halle an der Leharstraße im Finale knapp mit 5:4 (1:1) nach Neunmeterschießen gegen den Bezirksligisten SV Emstek durch. Vor 200 Zuschauern holte sich im Duell der beiden Halbfinalverlierer der heimliche Turnierfavorit TuS Emstekerfeld durch ein 3:0 in einem reinen Neunmeterschießen über den SV Bethen den dritten Platz.

Optimaler Start für SC

Die Sternbuscher starteten in der Gruppe A mit einem überzeugenden 3:1 über den Kreisligarivalen SV Cappeln. Nach dem 0:0 gegen die klassenhöheren Emsteker – das einzige Spiel ohne Torerfolg – war der Weg ins Halbfinale für das Team von Trainer Carsten Stammermann frei. Mühelos fegte der Ausrichter im abschließenden Gruppenduell die punktlos bleibenden Spieler BW Galgenmoors mit 6:0 vom Parkett und machten Gruppensieg vor den punktgleichen Emstekern und dem SV Cappeln perfekt.

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In der Gruppe B ging es spannender zu. Die Sportfreunde Sevelten überraschten den eine Klasse höher kickenden Kreisligisten SV Bethen mit einer 4:0-Packung. Im zweiten Spiel zog der TuS Emstekerfeld beim 7:2 über die DJK Stapelfeld gleich alle Register. Doch es wurde eng. Bethen putzte mit einiger Wut im Bauch Emstekerfeld überraschend mit 2:1. Sevelten kam gegen die wacker kämpfenden Stapelfelder (2. Kreisklasse) nicht über ein 3:3 hinaus. In einem packenden Duell schoss sich Emstekerfeld gegen Sevelten mit 2:1 ins Halbfinale. Sevelten musste auf Stapelfelder Schützenhilfe hoffen. Doch Bethen siegte mit 4:3 und kam als punktgleicher Gruppenzweiter hinter Emstekerfeld weiter.

Auch im Halbfinale zeigten die Spieler von Coach Rainer Wiemann Siegeswillen. Mirko Hell brachte Sternbusch zwar schnell in Führung. Doch Lukas Meyer-Schene und Edin Kustura wendeten das Blatt. Bethen scheiterte nun mehrmals an Sternbuschs Fänger Johannes Kalva. Das zahlte sich aus. Mirko Hell avancierte zum zweiten Matchwinner und sorgte mit einem Doppelschlag zum 3:2 für lange Gesichter im Bether Lager. Im zweiten Semifinale traf Emstekerfeld auf seinen Bezirksligarivalen aus Emstek. Lange Zeit belauerten die Kontrahenten. Als Bastian Schnaase Emstek in Führung brachte (8.), wurde es lebhafter. Emstekerfeld gab Gas, fing sich aber prompt das 0:2 durch Johannes Lampe ein. Zwar konnte Jan große Kohorst im Gegenzug auf 1:2 verkürzen, doch Emstek überstand die restlichen Sekunden schadlos.

Kurios verlief das kleine Finale zwischen Bethen und Emstekerfeld. Nur sechs der vorgesehenen zehn Neunmeterschützen mussten antreten. Der Grund: TuS-Schlussmann Artjom Getz parierte die ersten drei Bether Versuche von Henrik Engelbart, Edin Kustura und Roland Schuh spektakulär. Auf der anderen Seite trafen Jan große Kohorst, Stefan Backhaus und Machmoud Husseini eiskalt.

Hitziges Endspiel

Deutlich hitziger zu ging’s anschließend im Finale. Nach dem torlosen Remis im Gruppenspiel zeichnete sich schnell ab, dass es erneut keine Torflut geben würde. Stattdessen rieben sich beide Seiten in nickligen Zweikämpfen auf. Nach fast sieben Minuten war der Torbann gebrochen. David Corssen jagte die Kugel aus spitzem Winkel unhaltbar für Emsteks Keeper Björn Klausing in die Maschen. Allerdings erwies Sternbuschs Torschütze seinem Team einen Bärendienst und handelte sich wegen einer Unsportlichkeit beim Torjubel eine Zweiminutenstrafe ein. Emstek nutzte die Überzahl prompt aus. Nachdem Christian Seidel noch an Johannes Kalva gescheiterte war, glich Sascha Middendorf mit einem Hammer ins lange Eck aus. Zweieinhalb Minuten vor Schluss wurde es dann für Emstek wieder heikel. Dennis Ruholt musste auf die Strafbank. Doch es blieb beim 1:1. Erneut musste ein Neunmeterschießen entscheiden. Als Sternbuschs dritter Schütze Timo Brockhaus scheiterte, wähnte Emstek den Siegerscheck bereits in der Mannschaftskasse. Doch das Duell nahm eine andere Wende. Sascha Middendorf scheiterte an Johannees Kalva, ehe Viktor Katron zum 4:4 ausglich. Dann war wieder Teufelskerl Johannes Kalva dran und parierte gegen Christian Seidel. Nervenstärke bewies David Corssen und knallte den Ball zum 5:4-Endstand für Sternbusch ins Netz.

Neben Wanderpokal und Siegprämie nahmen die Sternbuscher auch die Sonderpreise mit: Johannes Kalva wurde von den Trainern zum besten Torhüter gewählt. Mit sechs Treffern war Mirko Hell bester Torschützen. Sternbusch Fußball-Obmann und Organisator Michael Müller nannte danach denn Termine für die Stadtmeisterschaft 2013: „Der Termin steht mit dem 18. Januar fest“.

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