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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball-Oberliga: Gastgeber muss bis zum Ende zittern

23.01.2017

Cloppenburg Mit einem harterkämpften 33:30 (16:18)-Sieg über den TV Neerstedt stoppte Handball-Oberligist TV Cloppenburg nach zwei Heimniederlagen den Negativtrend. Er unterhielt, aber nervte seine Fans einschließlich der Trainer phasenweise, doch wer braucht die Handball-WM im Fernsehen, wenn vor der eigenen Haustür spannende Spiele geliefert werden?

„Ich weiß nicht, warum wir erneut so schlecht gestartet sind, den Gegner aufbauen und deshalb mit viel Aufwand und Glück den Rückstand bis zur Pause in Grenzen halten mussten“, sagte TVC-Trainer Adrian Hoppe. Sein Kollege Jörg Rademacher sprach von einer unglücklichen Niederlage. „Wir waren spielerisch besser, hätten zur Pause höher führen müssen und kassieren in der Schlussphase dumme Entscheidungen gegen uns. Der TVC war am Ende cleverer.“

Wenig clever startete Cloppenburg, lag 1:6 (7.) zurück, so dass Hoppe früh per Auszeit ein Signal setzen musste. Bis dahin hatte auch die Maßnahme, Ole Harms, der trotz seiner Fingerverletzung spielte, Gästetorjäger Eike Kolpack (nur 7 Tore) kurz zu decken, noch nicht funktioniert. Allmählich fand sich der Gastgeber auch mit der aggressiven Deckung des TVN zurecht und glich zum 8:8 aus (15.). Zur Führung reichte es bis zur Pause nicht, denn immer wieder schlichen sich technische Fehler ein, konnte auf der Gegenseite Björn Wolken (9) auf der halbrechten Rückraumseite die Räume nutzen, die sich durch die 5:1-Deckung des TVC ergaben. Aber der Hausherr blieb dran, ehe nach dem 13:16 Nils Buschmann für den zu häufig im Stich gelassenen David Albrecht ins Tor wechselte (26.).

Eine Maßnahme, die sich bewähren sollte. Denn Buschmann, der mit seiner oft unorthodoxen Spielweise an Nationalkeeper Silvio Heinevetter erinnert, bereitete Neerstedt sichtlich Probleme. Buchmann ließ sich auch vom unfreiwilligen Blattschuss des Linksaußen Ole Goyert ins Gesicht nicht stoppen (23:23, 39.). Cloppenburg, das nach der Pause Jannis Koellner als Schatten auf Kolpack ansetzte, weil, so Hoppe, Harms im Deckungsverband mehr bewirken könne, hatte die Partie besser im Griff. Harms war es, der nach Vorarbeit des nun immer mehr in Erscheinung tretenden Marc Schulat mit einem Heber zur ersten Führung (24:23, 40.) die Halle zum Kochen brachte.

Da nun die Genauigkeit im Gästerückraum nachließ, schien beim 29:26 (50.) durch Schulat alles auf den ersten Heimsieg im Jahr 2017 hinauslaufen. Doch der TVC machte nochmals spannend. Die einzige Überzahl des gesamten Spiels, unnötige Ballverluste und Anspiele machten den Gast wieder stark, der plötzlich 30:29 führte (56.), ehe Hoppe seine letzte Auszeit nutzte. Nun wurde nochmals die Bedeutung von Kreisläufer Harm offenkundig, der mit zwei Toren traf, beim 31:30 glänzend von Christian Schmidt eingesetzt. Als Schmidt im Fallen zum 32:30 traf (59.), war die Partie entschieden. Tobias Freese setzte mit seinem siebten Treffer den Schlusspunkt.

TVC Albrecht (26. Buschmann), Planck (n.e.) - Siemer (1), Koellner (3), Niehaus (2/2), Harms (8), Witt, Koopmeiners (2), Freese (7), Schmidt (3), M. Neunzig (1), Gerasimow (1), Schulat (5).

7 m TVC 3 (Karl Niehaus 2, scheitert einmal an Christoph Kuper) - TVN 0.

Zeitstrafen TVC 1 (Michael Siemer) - TVN 0.

Schiedsrichter Manuel Morgenstern/Axel Tapper (Bremen). Zuschauer 550.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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