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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Bootsunglück Mit Zwei Toten: Gemeinde Barßel steht unter Schock

28.08.2016

Barßel Das 37. Barßeler Hafenfest wollten am vergangenen Wochenende wieder Tausende von Besuchern fröhlich am und auf dem Wasser im Barßeler Hafen feiern. Für dieses Wochenende hatte der Barßeler Tourismus-Verein bis zu 40.000 Besucher zum Hafenfest erwartet.

Los ging es am Freitagabend mit der „Hafenfest-Sauce“ Es herrschte eine wunderbare Partystimmung. Doch dann geschah gegen 2 Uhr am Samstagmorgen das Unfassbare. Auf dem Barßeler Tief im Bereich der Gemeinde Apen kam es zu einem tragischen Bootsunfall bei dem eine Frau und ein Mann aus Barßel im Alter von 24 und 27 Jahren ums Leben kamen. Zwei weitere Personen wurden lebensgefährlich verletzt. Zwei Sportboote waren auf dem Wasser zusammengestoßen. Als Reaktion auf den tragischen Unfall hat der Veranstalter das Hafenfest in Barßel abgesagt.

Die Gemeinde stehe unter Schock, zum Feiern sei niemanden mehr zumute, so Johannes Budde Vorsitzender des Tourismusverein Barßel-Saterland. „Wir haben uns mit dem Vorsitzenden der Touristik Johannes Budde und dem Geschäftsführer Jens Lindstädt im Büro zusammengesetzt und haben über einen möglichen weiteren Verlauf des Festes gesprochen. Doch letztlich sind wieder aufgrund der Tragik, zu dem Ergebnis gekommen, das Fest komplett abzusagen“, erklärte Bürgermeister Nils Anhuth. Das schreckliche Ereignis lasse keine Feier mehr zu. „Wir haben alle Vereine und Beteiligten über den Abbruch des Festes informiert. Es gab eine große Übereinstimmung“, sagt Geschäftsführer Jens Lindstädt.

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Große Betroffenheit insbesondere bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Barßel, die sofort ihre Zelte abbrachen, obwohl das Hafenfest da noch nicht abgesagt war. Der bei dem Bootsunfall zu Tode gekommene 27-Jährige aus Barßel ist schon seit vielen Jahren Mitglied in der Barßeler Feuerwehr. Er war ein Eigengewächs der Jugendwehr. „Die Betroffenheit bei den Kameraden ist sehr groß. Der Verstorbene war ein wunderbarer Kamerad. Alle sind noch sehr geschockt und traurig“, sagte Gemeindebrandmeister Uwe Schröder. Beim Feuerwehrhaus wurde Halbmast geflaggt.

Derweil begannen die Vereine mit dem Abbau ihrer Buden und Stände. „Das Ereignis ist mehr als traurig. Da macht es keinen Sinn einfach so weiter zu machen“, sagte der Vorsitzende des Bürger-und Heimatvereins Josef Wagner. Es sei sicherlich von den Verantwortlichen eine schwere Entscheidung gewesen, das Fest abzusagen. Der Bürgerverein betreibt jedes Jahr die Losbude. Dieser Tenor war ebenso vom Shanty-Chor oder von der Kolpingfamilie Barßel zu hören.

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